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Klimaschutz vor der Lausitzer Haustür

Lübbenau/Spreewald. Auf Klimaschutz wird auch in der Landkreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz Wert gelegt. Das zeigt sich besonders deutlich in den Bereichen Bau und Mobilität.

So werden die Bauvorhaben - Neubau und Modernisierung - des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (OSL) etwa nach dem Stand der Technik zur Einhaltung der Energieeinsparverordnung und der Wärmeschutzverordnung vergeben und realisiert. Dies betrifft etwa die Verwendung von moderner Heiz- und Lüftungstechnik und die Vornahme von Dämmmaßnahmen. So wie beispielsweise beim Neubau von Rettungswachen in Klettwitz und Lauchhammer, bei der Ertüchtigung und der Erweiterung des »Feuerwehr- und Katastrophenschutz Technischen Zentrums« (FKTZ) des Landkreises mit Sitz in der Stadt Großräschen, bei den Gymnasien des Landkreises sowie auch bei den eigenen Verwaltungsgebäuden. »Im Bereich der alternativen Energiegewinnung ist der Landkreis OSL seit dem Jahr 2011 aktiv. So werden Photovoltaikanlagen auf dem Gesundheitsamt in Senftenberg, auf dem Gymnasium in Lübbenau und auf dem FKTZ Großräschen betrieben. Eine Solaranlage wurde auf der Sporthalle der Förderschule Lübbenau errichtet«, berichtet OSL-Sprecherin Sarah Werner.

Gasbetriebenes Kraftfahrzeug

Im Bereich der Mobilität halte der Landkreis einen zentralen Fuhrpark vor, dessen Nutzung nach dem Prinzip der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit vollzogen wird. »Hinsichtlich der Beschaffung der Fahrzeuge wird darauf geachtet, dass sie einen sparsamen Verbrauch vorweisen und emissionsarm sind. Im Bestand befindet sich dabei auch ein gasbetriebenes Kraftfahrzeug«, erzählt Werner und fügt an, dass sich gegenwärtig mit dem Thema der Elektromobilität auseinandergesetzt wird: »Das wird sich in einem neuen Fuhrparkkonzept niederschlagen.«

Energie einsparen wichtiger Punkt

Auf Nachhaltigkeit werde zudem im Rahmen der Beschaffung und Verwendung von Büroausstattung und Verbrauchsmaterial geachtet. So werde beispielsweise gemäß der Dienstanweisung zur Beschaffung und zum Betrieb von elektrischen Geräten darauf abgestellt, dass die Auswahl der elektrischen Geräte nach dem Prinzip der Sparsamkeit hinsichtlich des Stromverbrauchs zu erfolgen habe. Sarah Werner spricht hierbei von Energieeffizienzklassen und von Energiesparfunktionen. Darüber hinaus komme das Handbuch zur umweltorientierten Beschaffung der Europäischen Kommission zur Anwendung. »Darin werden Möglichkeiten der umweltorientierten Beschaffung im Rahmen der Vergaberichtlinien aufgezeigt.«

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