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Herzmedizin zum Anfassen in Senftenberg

Senftenberg. Gefäß- und Herzspezialisten des Klinikums Niederlausitz informieren anlässlich des bundesweiten Gefäßtages am Mittwoch, 9. Oktober, ab 13 Uhr in der Sparkasse in Senftenberg über Gefäßerkrankungen, vorbeugende Maßnahmen sowie operative und medikamentöse Therapiemöglichkeiten. Das teilt Kristin Dolk von der Klinikum Niederlausitz GmbH mit.

Zum mittlerweile achten Mal können sich Patienten, Angehörige und Interessierte bei Fachärzten und speziell geschultem medizinischen Assistenzpersonal rund um das Thema Gefäßgesundheit informieren.

„Die Verengung oder Erweiterung von Gefäßen kann dramatische Folgen haben. Wir informieren darüber, wie wir unsere Gefäße gesund erhalten, wie durch Früherkennung der Ernstfall verhindert werden kann und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt“, kündigt Tom Hammermüller, Chefarzt des Gefäßzentrums Niederlausitz am Krankenhaus Senftenberg, an.

 

In diesem Jahr steht der Gefäßtag unter dem Motto „Schaufensterkrankheit“. So wird die periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) im Volksmund bezeichnet. Diese Durchblutungsstörung könne jeden Schritt zur Qual machen. Betroffene würden deshalb häufig vor Schaufenstern stehen bleiben. Im Gefäßzentrum Niederlausitz sei die pAVK eine der am meisten diagnostizierten und behandelten Gefäßerkrankungen.

Im Herzkatherlabor geht es um Millimeter

Gefäßverschlüsse am Herzen seien ursächlich für den Herzinfarkt, der in Deutschland zu den häufigsten Todesursachen gehört. Ist der Blutfluss und damit die Sauerstoffzufuhr zu den Herzkranzgefäßen unterbrochen, heißt es schnell handeln, um Langzeitfolgen oder gar den Tod des Patienten zu verhindern. Während des Gefäß- und Herztags informieren Mitarbeiter des Herzkatheterlabor anschaulich über Behandlungstechniken und Materialien. Im Herzkatheterlabor werden nach einem Herzinfarkt kleinste Gefäße unter Röntgenkontrolle mit feinsten Instrumenten wieder durchlässig gemacht, um die Sauerstoffversorgung zum Herzmuskel zu sichern.

Gefäßdiagnostik live erleben

Am Gefäß- und Herztag können die Besucher Medizintechnik und Behandlungsverfahren durch Anfassen und Ausprobieren erleben. Medizinische Demonstrationen von Vorsorgeuntersuchen zeigen anschaulich, wie die Gefäßspezialisten bei der Diagnostik vorgehen. In Vorträgen referieren die Experten über ihr Fach und stehen auch für individuelle Fragen zur Verfügung. Auch über gesunde Ernährung informieren die Klinikumsmitarbeiter, denn sie spielt neben der Bewegung bei der Prävention von Gefäßerkrankungen eine große Rolle.

Veranstalter des Gefäß- und Herztages sind das Gefäßzentrum Niederlausitz und die Klinik für Innere Medizin und Kardiologie. Der Eintritt ist kostenfrei, Beginn ist um 13 Uhr in der Sparkasse Niederlausitz, Markt 2 in Senftenberg.

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Neues Rekordjahr im Görlitzer Tourismus

Görlitz. Nach einem Dämpfer im Jahr 2018 war Görlitz 2019 als Reiseziel so beliebt wie noch nie: 158.038 Touristen buchten im vergangenen Jahr insgesamt 327.529 Übernachtungen in der Neißestadt. Das teilt die EGZ mit. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem kräftigen Plus von 16,4 Prozent bei den Ankünften und 17,9 Prozent bei den Übernachtungen. Die Aufenthaltsdauer liegt bei 2,1 Tagen. Die Zahlen übertreffen auch das bisherige Spitzenjahr 2017 deutlich. Im Vergleich zur Region sind die die Übernachtungszahlen sind ebenfalls überdurchschnittlich gestiegen. Die Oberlausitz konnte ein Plus von 6,3 Prozent verzeichnen, in Sachsen waren es 3,3 Prozent mehr. Der Zuwachs ist laut den Zahlen des Statistischen Landesamtes Sachsen, das gewerbliche Beherbergungsbetriebe ab 10 Betten erfasst, konstant in allen Monaten zu verzeichnen. Übernachtungsstärkster Monat ist erstmals der August (39.424 Übernachtungen). „Wir freuen uns sehr über dieses Top-Ergebnis und danken allen, die dazu beigetragen haben“, kommentiert Andrea Behr, Geschäftsführerin der Europastadt GörlitzZgorzelec GmbH (EGZ). „Sie zeigen, dass Görlitz besonders in der Kombination Stadtkultur und Naturerlebnis am See als Reiseziel attraktiv und außerdem ein guter Startpunkt für Ausflüge in die Region ist.“ Hauptmarkt bleibt Deutschland Als Grund für die gestiegenen Zahlen sieht die EGZ die „kontinuierlichen touristischen Weiter- und Neuentwicklungen“, wie beispielsweise das Hotel „Insel der Sinne“ am Berzdorfer See, der Campingplatz am Kühlhaus und die Appartementanlage „VIA’s“ in der Innenstadt. Zahlreiche kulturelle Angebote und zusätzliche Höhepunkte wie z.B. die Open-Air Konzerte im Landskron-Jubiläumsjahr generierten weitere Zuwächse, ebenso wie die Filmdrehs von „Fabian“ und „Wolfsland“. „Darüber hinaus wächst die Bekanntheit von Görlitz kontinuierlich und erreichte in den Medien und vor allem in den sozialen Netzwerken eine hohe Präsenz, zu der wir als Stadtmarketing-Gesellschaft aktiv beigetragen haben – auch international“, so Andrea Behr weiter. Der wichtigste Quellmarkt für den Görlitzer Tourismus bleibt Deutschland (94% der Übernachtungen). Aber auch bei den Übernachtungen aus dem Ausland gibt es mit + 5,2% einen Zuwachs. Die Top 5 Märkte sind dabei unverändert: Polen (2701 Übernachtungen), Schweizer (2693 Übernachtungen), Österreicher (1985 Übernachtungen), Niederländer (1686 Übernachtungen) und Tschechen (1389 Übernachtungen) reisen besonders gerne nach Görlitz. Nach einem Dämpfer im Jahr 2018 war Görlitz 2019 als Reiseziel so beliebt wie noch nie: 158.038 Touristen buchten im vergangenen Jahr insgesamt 327.529 Übernachtungen in der Neißestadt. Das teilt die EGZ mit. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr…

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