pm/asl

Einzug von Schule, Kita und Hort in das neue Jenaplanhaus

Lübbenau/Spreewald. Zum Schulbeginn zieht endlich Leben in das frisch sanierte Jenaplanhaus in der Richard-Wagner-Straße. Neben der Grundschule wird es einen Kindergarten und Hort, eine Tagesmutter sowie mehrere Vereinsräume beherbergen. Aktuell sind in den Institutionen 138 Schüler, 94 Hort- und 21 Kitakinder gemeldet.

Mit aufwändigen Sanierungsarbeiten im Innen- und Außenbereich wurde das Gebäude perfekt auf die unterschiedlichen Nutzungsarten eingestellt. Kinder und Pädagogen dürfen sich auf zahlreiche neue Highlights auf dem gesamten Schulgelände freuen.

Für den Sportunterricht stehen beispielsweise eine Laufbahn sowie ein Kleinspielfeld zur Verfügung. Letzteres wird zukünftig auch für die öffentliche Nutzung zugänglich gemacht. Für die verschiedenen Altersgruppen stehen außerdem Spielflächen mit unterschiedlicher Oberflächenausbildung, verschiedene Spiel- und Bewegungsangebote wie Spielschiff, Schaukel und Balancierstrecke, Bodentrampoline sowie Sandspielbereiche zur Verfügung. Der neugestaltete überdachte Freibereich, welcher als Klassenzimmer im Freien genutzt werden kann, ergänzt die modernisierten und bunt gestalteten Klassen-, Kita- bzw. Horträume.

Auch im offenen Speisesaal inklusive der, auch für Kinder nutzbaren, Küche dürfen sich Kinder und Lehrer gleichermaßen wohlfühlen. Ein Highlight im Kitabereich wird der neue Matschraum sein, der sich unmittelbar hinter dem Eingangsbereich befindet. Hier darf frei mit unterschiedliche Materialien aus dem Außenbereich, wie Blättern, Sand oder Kastanien, gespielt und gebastelt werden. Eine weitere wichtige Projektmaßnahme bestand in der Modernisierung der IT-Versorgung durch Glasfaser-Breitbandanschluss inkl. Verteilungsnetz.

Auch Lübbenauer Vereine werden von dem Neubau profitieren, da mehrere moderne Vereinsräume mit WLAN-Zugängen, Lager- und Versammlungs- sowie Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung stehen werden. Diese Räume werden den Vereinen voraussichtlich im Herbst zur Verfügung stehen.

Wichtige Verkehrsinformationen

Ab 14 Uhr steht allen Schülern des Jenaplanhauses zusätzlich auch die Bushaltestelle der Werner-Seelenbinder-Grundschule in der Geschwister-Scholl-Straße zur Verfügung, von der aus auch nachmittags alle Ortsteile angefahren werden. Aufgrund der nahegelegenen Baumaßnahmen an den Außenanlagen vom Hallenbad Delphin sowie der Turnhalle kann es in der Umgebung des Jenaplanhauses bis zum Herbst noch zu Einschränkungen kommen. Die Schule und die Stadt Lübbenau werden Betroffene rechtzeitig informieren.

Insgesamt investierte die Stadt für den Umbau des ehemaligen Oberstufenzentrums zum Jenaplanhaus und der Gestaltung der Außenanlagen rund 4 Milllionen Euro. Finanziert wurde das Vorhaben u.a. mit Städtebaufördermitteln. Der Nutzung der Anlage zum Schulanfang, am 10. August 2020, steht nach aktuellem Planungsstand nichts entgegen.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Neuartiger Asphalt für Bahn-Unterführung

Cottbus. Eine längere Lebensdauer der Fahrbahn und damit einhergehende eingesparte Reparaturkosten erhofft sich die Stadt Cottbus von einem neuartigen Asphalt an der Nordrampe der Sandower Unterführung. Dieser wasserdurchlässige Asphalt - auch Drainasphalt genannt - soll das Wasser effizienter abfließen lassen. »Es ist ein offenporiger Asphalt mit vielen kleinen Hohlräume. Die ergeben sich durch einen hohen Anteil grober Gesteinskörnung«, erklärt Joachim Kollakowski, Teamleiter Brücken in der Stadtverwaltung. »Probleme verursacht hier am Trog vor allem das Grundwasser. Es drückt durch die Fugen.« Hydrologische Untersuchungen aus dem Jahr 1969 würden laut Kollakowski auf eine alte Wasserader in diesem Gebiet verweisen. »Der Bau aus dem Jahr 1979 ist damals nicht optimal abgedichtet worden. Mit dem neuen Asphalt hoffen wir, dass wir das jetzt für die kommenden zehn bis 15 Jahre in den Griff bekommen.« Wie Kollakowski informiert, soll neben dem neuartigen Asphalt auch eine Kastenrinne am Straßenrand zusätzlich den Wasserablauf erleichtern. »Sie leitet das Wasser nach unten, damit es dann in die Spree gepumpt werden kann. Die Technik dafür läuft seit 1979 gut. Sie wird ständig gewartet«, erklärt Kollakowski. Wie er berichtet, investiert die Stadt Cottbus 180 000 Euro in die aktuelle Maßnahme, die mit dem Abtragen der alten Asphaltschicht Anfang August begonnen hatte. In Zukunft komme man jedoch um ein neues Bauwerk nicht herum. »Es wird seit Jahren beobachtet. Dabei wurde festgestellt, dass das Bauwerk jährlich ein Millimeter nach oben wächst und die Flügel nach außen gedrückt werden. Die Standsicherheit ist jedoch nicht gefährdet«, sagt Joachim Kollakowski und fügt an, dass ein Neubau des Trogbauwerkes auf rund 50 Millionen Euro geschätz wird.Eine längere Lebensdauer der Fahrbahn und damit einhergehende eingesparte Reparaturkosten erhofft sich die Stadt Cottbus von einem neuartigen Asphalt an der Nordrampe der Sandower Unterführung. Dieser wasserdurchlässige Asphalt - auch Drainasphalt…

weiterlesen