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Zeugnisübergabe und erste Arbeitsverträge

Herzberg. Junge Facharbeiter in der Kreisverwaltung erhalten »Führeschein« ins Berufsleben

Mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung haben fünf Auszubildende der Kreisverwaltung jetzt einen besonders wichtigen Schritt in ihrer beruflichen Karriere gemacht. Nachdem sie ihre Prüfungen abgelegt hatten, überreichten Dezernent Roland Neumann und Christina Lüderitz vom Personalamt ihnen in einer kleinen feierlichen Abschlussveranstaltung die Abschlusszeugnisse, quasi als Höhepunkt ihrer Ausbildungszeit. Alle Anstrengungen – die Ausbildung und der Prüfungsstress und die Anspannungen – gehören ab heute der Vergangenheit an. Gleich darauf konnten alle fünf die ersten unbefristeten Arbeitsverträge unterschreiben. »Wir freuen uns sehr mit unseren Auszubildenden, dass sie diesen so wichtigen Schritt überzeugend gemeistert haben«, sagte Roland Neumann.

Die einen sind ganz glatt und ohne Mühen durchgekommen. Andere hatten mit größeren Herausforderungen oder gar auch Turbulenzen zu kämpfen. Angefangen bei der Barrierefreiheit bis hin zu coronabedingtem Schulausfall und der eigenverantwortlichen Wissensaneignung. Aber: Geschafft ist geschafft! Und es ist ein Tag der berechtigten Freude über den Erfolg. Roland Neumann zeigte sich beeindruckt von den Auszubildenden. »Wir sind stolz, dass unsere Auszubildenden ihre Prüfungen mit so viel Engagement, Willen und Durchsetzungskraft angegangen sind.«

Neben der fachlichen Ausbildung sei es für die Kreisverwaltung als Dienstleistungsunternehmen mindestens jedoch ebenso wichtig, die persönliche Entwicklung ihrer Auszubildenden zu fördern und sie in ihren Stärken und ihrem Engagement für die Heimat zu unterstützen. »Deshalb ist es uns auch eine große Freude zu sehen, wie sich die jungen Menschen während unserer Ausbildung als Persönlichkeiten weiterentwickeln«, so Neumann.

Die fünf neuen Landkreismitarbeiter haben ihr Ziel erreicht, haben sich selbst und ihre Berufsschullehrer, den Dozenten und vor allem den Ausbilderinnen und Ausbildern in der Kreisverwaltung Leistungsbereitschaft Können und Fleiß bewiesen. Mit dem staatlich anerkannten Berufsabschluss als Verwaltungsangestellte erhielten sie gewissermaßen ihren »Führerschein« ins berufliche Leben. Drei Jahre intensiven Lernens liegen hinter Ihnen. Leicht war es sicher nicht, diesen Abschluss zu erreichen, der theoretisches wie praktisches Wissen abforderte.

Diese angeeigneten Fähigkeiten wurden vom Niederlausitzer Studieninstitut geprüft und für gut befunden. Roland Neumann: »Sie haben ausgelernt, die Kreisverwaltung braucht Sie!« Er gab ihnen aber auch mit auf den Weg: »Überlegen Sie sich, in welchem Bereich unserer Verwaltung Sie sich spezialisieren und weiter entwickeln können. Nutzen Sie Ihren Abschluss als Sprungbrett, nicht als Sofa! So gesehen wechseln Sie jetzt von der gehobenen Grundausbildung in die Fort- und Weiterbildung.«

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