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Traumnote für Absolventin aus Gröden

Gröden. Andrea Nathansen (22) aus Gröden hat ihr Bachelorstudium an der gemeinsamen Digital Engineering Fakultät des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) und der Universität Potsdam (UP) im Fach IT-Systems Engineering mit der Traumnote 1,1 abgeschlossen.

Damit gehört sie zu den besten IT-Nachwuchsingenieurinnen Deutschlands, so Christiane Rosenbach vom Institut. Auf der Graduierungsfeier bekam neben Andrea Nathansen, die ihr Abitur am Elsterschloss Gymnasium in Elsterwerda abschloss, der gesamte aktuelle Jahrgang seine Zeugnisse überreicht.

HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel zeichnete die Nachwuchsinformatikerin im Beisein von Prof. Oliver Günther, Präsident der UP, mit einer Medaille aus. »Das Studium am HPI ist spannend und fordernd. Zudem konnte ich durch meine Praxissemester weitere Kontakte in die Wirtschaft knüpfen«, freut sich Nathansen. Besonders die individuellen Wahlmöglichkeiten für die Vertiefungsmodule halfen ihr bei ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung.

Großes Interesse

Die Absolventin rät allen Personen, die ein großes Interesse an Informatik haben, gern im Team arbeiten und Herausforderungen mögen, zu einem Studium am HPI. Dass die 22-jährige Informatikerin ihren Master am HPI fortführen möchte, stand schon während ihres Bachelor-Studiums fest. »Da ich mich hauptsächlich für Machine Learning interessiere, habe ich mich für den Master Data Engineering entschieden«, erzählt Nathansen. Insbesondere das Lehrangebot in diesem Fachbereich habe sie überzeugt.

Die meisten HPI-Absolventinnen und Absolventen schlagen in der IT-Branche Karrierewege als Software-Entwickler:in, als Projektmanager oder als Chief Technology Officers (CTO) ein, gründen eigene Unternehmen oder streben eine wissenschaftliche Karriere an.

Hintergrund

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering (www.hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang »IT-Systems Engineering« bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium an, das von derzeit rund 700 Studierenden genutzt wird.

In den vier Masterstudiengängen »IT-Systems Engineering«, »Digital Health«, »Data Engineering« und »Cybersecurity« können darauf aufbauend eigene Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 300 Plätze für ein Zusatzstudium an.

Derzeit sind am HPI 22 Professorinnen und Professoren, über 50 weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa, Irvine und Nanjing. Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen.

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