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Reporter auf Vereinsvisite

Mühlberg/Elbe. Der Ruderverein Mühlberg bietet Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Doch der Verein sucht dringend Nachwuchs.

Vor drei Jahren waren noch bis zu 15 Kinder aktiv im Wettkampfbetrieb, derzeit sind es nur noch sieben. Dabei bietet der Ruderverein - durch die Erfolge der letzten Jahre waren viele Sponsoren bereit, den Verein zu unterstützen - beste Bedingungen. Vorhanden ist eine breite technische Basis für den Trainings-und Wettkampfbetrieb. Dazu gehören zwei Kleinbusse, ein Katamaran als Trainerbegleitboot, Bootstransporter, zehn Ruderergometer u.v.m..

Entsprechend notwendige Bootshäuser sind vorhanden. Für die Kinder und Jugendlichen stehen Boote für alle Alters- und Gewichtsklassen zur Verfügung. »Einer, Zweier und Vierer, was vor 20 Jahren noch nicht möglich gewesen wäre«, so der stellvertretende Vereinsvorsitzende, Jürgen Besser. »Doch was bringen die guten Voraussetzungen, wenn diese keiner nutzt? Denn es fehlt uns, so wie in vielen Vereinen, an Nachwuchs. Ich würde mich sehr über mehr Kinder und Jugendliche in unserem Verein freuen. Der Ruderverein verfolgt das Ziel einer erfolgreichen rudersportlichen Aktivität auf dem Wasser. Wir fördern körperliche Fitness und trainieren mentale Stärke, Selbstvertrauen und Koordination. Und wir bieten die Möglichkeit, sehr erfolgreich bei Wettkämpfen zu sein und Medaillen zu erringen.«

Der Ruderverein Mühlberg konzentriert sich ausschließlich auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, um ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung zu bieten. Da Rudern einerseits eine Mannschafts- und eine Individualsportart, andererseits aber auch eine integrative Sportart ist, entstehen durch das Ausüben dieses Sports soziale Erfahrungen, die besonders für junge Menschen persönlichkeitsbildend und pädagogisch wertvoll sind. Ziel ist, diese prägenden Eigenschaften an die Kinder und Jugendlichen im Verein weiterzugeben, um sie so auf die Zukunft vorzubereiten. Qualifizierte Trainer und Übungsleiter mit Lizenz bilden im Ruderverein aus.

»Wer Lust hat, die Faszination Rudern zu erleben, kann zu einem Schnupperkurs kommen. Wir treffen uns jeden Montag, 16 Uhr, am Hafen 3. Das Mindestalter beträgt acht Jahre. Ich würde mich sehr freuen, wieder mehr Kinder und Jugendliche bei uns begrüßen zu können«, so Jürgen Besser.

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Glaubitz und Bärnsdorf mit Hilfe von oben

Glaubitz. Die Feuerwehren in Glaubitz und Bärnsorf haben kürzlich eine neue technische Ausstattung übernommen. Künftig können die Kameraden der Wehren auch Drohnen für die Klärung des Einsatzgeschehens aus der Luft einsetzen. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Radeburgs Bürgermeisterin Michaela Ritter, des Glaubitzer Bürgermeisters Lutz Thiemig sowie Kameraden der Feuerwehr Glaubitz in Bärnsdorf statt. Bei den technischen Daten ist die neue Drohne selbstredend moderner. Sie fliegt länger und weiter und kann auch bei Regen zum Einsatz kommen. Auch die eingebauten Kameras liefern weitaus bessere Bilder, wovon sich die Kameraden bei Testflügen überzeugen konnten. Einzig bei der Geschwindigkeit von rund 55 km/h nehmen sich beide Modelle nichts. Die Freude über die jeweils neue Drohne war gleichwohl bei den Kameraden der beiden Feuerwehren zu spüren, die das Treffen zum weiteren Erfahrungsaustausch nutzten. Drohnen an zwei Standorten im Landkreis bieten nicht nur die Sicherheit einer Rückfallebene, sondern da sie geografisch gut über den Landkreis verteilt sind auch schnellere Einsatzmöglichkeiten. Grundlage für die örtliche Zuordnung ist die Einhaltung der Hilfeleistungsfrist. Die Stationierung basiert auf dem Drohnenkonzept des Landkreises. So wird die in Bärnsdorf stationierte Drohne vorrangig für das Gebiet, das in etwa dem Altlandkreis Meißen entspricht, eingesetzt. Die Drohne in Glaubitz bedient vorrangig das Gebiet des Altlandkreises Riesa-Großenhain. Mit dem Einsatz von Drohnen zur Unterstützung der Feuerwehren hat sich der Landkreis Meißen seit 2016 beschäftigt, die erste Drohne wurde 2019 angeschafft. Mittlerweile sind mehr als 20 Kameraden in Bärnsdorf und Glaubitz für den Flug einer Drohne ausgebildet. 2020 waren über 60 Einsätze für die Drohnen zu verzeichnen, bei ganz unterschiedlichen Problemlagen – bei Waldbränden wie bei Gebäudebränden.Die Feuerwehren in Glaubitz und Bärnsorf haben kürzlich eine neue technische Ausstattung übernommen. Künftig können die Kameraden der Wehren auch Drohnen für die Klärung des Einsatzgeschehens aus der Luft einsetzen. Die Übergabe erfolgte im Beisein…

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