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Rennen unter Auflagen

Finsterwalde. Doppelsieg für Finsterwalder Automodellsportler

Nachdem aufgrund der Corona-Beschränkungen die Automodellsportsaison 2020 erst im Mai verspätet gestartet werden konnte, fand trotzdem Mitte Juli das traditionelle Rennen in Senftenberg unter entsprechenden Auflagen statt. Der seit 1999 aktive AMC Sängerstadt Finsterwalde war mit fünf Aktiven vertreten, die seit mehreren Jahren erfolgreich in der Wettkampfszene unterwegs sind. In der Klasse Tourenwagen im Maßstab 1:5 starteten Mario Rose und Mario Mischke sowie Martin Mittelstädt. In der Formel 1 Klasse im Maßstab 1:5 waren Sebastian Höhne sowie der zweimalige Deutsche Meister in dieser Kategorie, Martin Mittelstädt aus Massen, gemeldet. Letzterer somit sogar als Doppelstarter.

Bereits in den Vorläufen zeichnete sich ein sehr vielversprechender Wettkampftag für die Finsterwalder ab, da sich Mario Rose auf den zweiten Startplatz für das Tourenwagen Finalrennen qualifizieren konnte. Martin Mittelstädt und Sebastian Höhne belegten in der Formel 1 Klasse die beiden ersten Startplätze.

Bei perfekten Bedingungen und strahlender Sonne wurde am Renntag zunächst der Finallauf in der Formel 1 Klasse über eine Distanz von 25 Minuten gestartet. Der Massener Martin Mittelstädt konnte seine erste Startposition behaupten und gab die Führung das ganze Rennen über nicht mehr ab. Ein souveräner Start-Ziel Sieg spiegelte eine fehlerfreie Fahrleistung wieder. Clubkollege Sebastian Höhne konnte den zweiten Startplatz ebenfalls über die Renndistanz verteidigen und belegte am Ende ungefährdet den 2. Rang.

In der offenen Tourenwagenklasse blieb Mario Rose leider im Gewirr der Startrunde hängen und fiel vom zweiten Startplatz auf den fünften Platz zurück. Er konnte sich zwischenzeitlich zurück kämpfen, verlor aber nach einen Fahrfehler den Anschluss und haderte am Ende mit technischen Problemen. Gleiches Schicksal ereilte auch Mario Mischke, beide Aktive belegten am Ende den 5. und 6. Platz.

Deutlich mehr Glück in diesem Finallauf der Tourenwagenklasse hatte dagegen Doppelstarter Martin Mittelstädt, der sich gleich in den ersten Runden von seinem sechsten Startplatz aus kontinuierlich nach vorne arbeitete. Nach wenigen Umläufen lag er bereits an zweiter Stelle und konnte bei relativ freier Fahrt nun Jagd auf den Führenden, Daniel Schiller vom AMC Senftenberg, machen. Dieser bekam den Druck zu spüren und begann, sich kleinere Fehler zu erlauben. Dadurch schloss Martin Mittelstädt immer mehr auf und begann konsequent, Angriffe zu platzieren. Nach einem erneuten Patzer seines Konkurrenten zog der Massener kampflos vorbei und verteidigte die Führung bis zum Rennende. Nach 30 min Finaldauer hatte er sogar den Zweitplatzierten überrundet und gewann, obwohl in seinem Automodell »nur« ein Standard und kein Tuningmotor verbaut ist.

In zwei von insgesamt drei Rennklassen konnte der AMC Sängerstadt Finsterwalde an diesem Wettkampftag damit den Sieger stellen.

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Belger und Betsch gewinnen 1. BobRun

Altenberg. Insgesamt 17 Kurven und bis zu 15 Prozent Steigung im ENSO Eiskanal: Unter dem Motto "Kraft.Ausdauer.Wille" feierte der BobRun am Samstagvormittag in Altenberg auf einer der anspruchsvollsten Rennschlitten- und Bobbahnen der Welt mit Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet seine Premiere. Auf einer Länge von rund 8,5 Kilometern führte der abwechslungsreiche Kurs durch das angrenzende Waldgebiet und endete in einem Anstieg durch die Bobbahn. Über den Einstieg in Kurve 16 zog sich das steilste Finale von Altenberg bis zum "Startpunkt Bob und Skeleton". Präsentiert wurde der Lauf von der ENSO Energie Sachsen Ost AG, die seit 2008 Hauptsponsor der Kunsteisbahn ist. Bei Dauerregen und Temperaturen knapp über fünf Grad Celsius gingen mehr als 180 Teilnehmer auf die Strecke und die Bahn im Osterzgebirge. Nach 30:10 Minuten erreichte der Leipziger Max Betsch als Erster das Ziel. Er verwies Patrick König (30:47/LAUFHAUS Oderwitz/Europamarathon Görlitz) und Jan Peterzelt (30:53/Dresdner SC 1898) auf die Plätze. Bei den Damen jubelte Tabea Belger (OSC Löbau/Görlitz Falken) mit einer Zeit von 40:02 Minuten gefolgt von Franziska Schneider (40:47/Leipzig) und Lucy Hauswald (41:26/Skiklub Dresden-Niedersedlitz). Neben dem Sieger und der Siegerin der Gesamtstrecke wurden auch die Gewinner der Sonderwertung "Bergziege", in der einzig die schnellsten Laufzeiten in der Bahn betrachtet wurden, gekürt. Auch in dieser Wertung überzeugten Max Betsch (06:25 Minuten) und Tabea Belger (09:04 Minuten) mit Bestwerten. Eine Neuauflage ist für das Jahr 2021 geplant. Alle Informationen und Ergebnisse hier: www.sportwerk-events.de  Insgesamt 17 Kurven und bis zu 15 Prozent Steigung im ENSO Eiskanal: Unter dem Motto "Kraft.Ausdauer.Wille" feierte der BobRun am Samstagvormittag in Altenberg auf einer der anspruchsvollsten Rennschlitten- und Bobbahnen der Welt mit Teilnehmern aus…

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