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Neuer Kühl-Transporter für die Herzberger Tafel

Herzberg. Die „Herzberger Tafel“ kann sich über einen neuen Kühl-Transporter freuen. Der Kauf des Wagens wurde vom Potsdamer Sozialministerium mit Lottomitteln und durch Spenden der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“ sowie die „Lidl Pfandspende“ ermöglicht.

Das neue Fahrzeug übergab jetzt Brandenburgs Sozialministerin Susanna Karawanskij zusammen mit Elbe-Elster-Landrat Christian Heinrich-Jaschinski, dem Vorsitzenden des Vorstandes der Sparkassenstiftung „Zukunft Elbe-Elster-Land“, Jürgen Riecke, und Sven Hartung von der Lidl-Regionalgesellschaft Radeburg an die Tafel.

Die Sozialministerin sagte bei der feierlichen Übergabe: „Lottospielende wissen oft gar nicht, dass ihr Einsatz auch dann Gutes bewirken kann, wenn kein Gewinn für sie selbst herauskommt. Denn durch die Lotto-Konzessionsabgabe wird das Land in die Lage versetzt, solche wichtigen Projekte zu unterstützen wie dieses Kühlfahrzeug. Die 10.000 Euro Lottomittel, die das Sozialministerium hierfür zur Verfügung stellen konnte, sind gut eingesetztes Geld.“

Landrat Christian Heinrich-Jaschinski würdigte die Arbeit der gemeinnützigen Einrichtung: „Die Unterstützung bei der Anschaffung des neuen Fahrzeugs ist notwendig und wichtig. Das bürgerschaftliche Engagement der Tafel, ihr Einsatz mit vielen ehrenamtlichen Helfern für das Gemeinwohl, kann nicht hoch genug gewürdigt werden. Das zeichnet nicht zuletzt unsere Gesellschaft hier im Landkreis aus.“

Das neue Kühlfahrzeug wird bei der „Herzberger Tafel“ dringend benötigt, nachdem ein Kühltransporter im vergangenen Jahr ausgefallen war. „Mit dem neuen Wagen sind wir in der Lage, den Transport unserer Kühlware weiterhin optimal zu gewährleisten“, sagte Dittgard Hapich, Standortbereichsleiterin Süd V des Arbeitslosenservice Herzberg. Mit dem Auto sammeln die überwiegend ehrenamtlichen Helfer Lebensmittel aus ganz Deutschland ein. Im Januar wurden rund 2.700 Hilfebedürftige von der „Herzberger Tafel“ in der Region um die Kreisstadt versorgt. Sie ist ein Angebot der Arbeitslosen-Service-Einrichtung Herzberg mit Außenstellen in Falkenberg, Schlieben, Schönewalde und Uebigau.

Die Herzberger Tafel ist eine von 59 regionalen Tafel-Ausgabestellen des Arbeitslosenverbandes Brandenburg (Internet: www.alv-brandenburg.org).

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DSC-Sportakrobaten starten Crowdfunding-Projekt

Dresden. 23 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert. Damit stellt der DSC den Großteil der deutschen Nationalmannschaft vom 24. Oktober bis 3. November in Holon. Doch das ist für die Sportler auch mit enormen Kosten verbunden. Weil die Sportakrobatik als nicht olympische Disziplin kaum öffentliche Förderung erfährt, kostet die Reise für das DSC-Team mehr als 30.000 Euro. Deshalb hat der Verein ein Crowdfunding-Projekt auf 99funken.de gestartet, bei dem jeder mit einem beliebigen Betrag das EM-Projekt unterstützen kann. „Je erfolgreicher wir sind, desto teurer wird der Sport für uns als Verein und für die Sportler mit ihren Familien. Das ist leider in der Sportakrobatik Tatsache. Wir sind einerseits glücklich, mit so einem starken Aufgebot in Israel dabei zu sein, andererseits bedeutet dies für die Familien eine enorme finanzielle Belastung“, sagt die DSC-Cheftrainerin Sportakrobatik, Petra Vitera.   Auf der Internetplattform 99funken.de bittet der DSC um finanzielle Unterstützung für seine Sportakrobaten, um die Familienkassen der Athleten zu entlasten. „Die EM ist für mich im Erwachsenenbereich mit 800 bis 900 Euro, für die jüngeren Nachwuchssportler gar mit bis zu 1.500 Euro Kosten für Startgebühren, Unterkunft, Anreise und Verpflegung vom Verband angesetzt“, sagt DSC-Sportakrobat Tim Sebastian, der bereits zweimal EM-Bronze gewann und in diesem Jahr wieder um die Medaillen kämpft. „Oft wird daher in den Familien der Urlaub gekürzt. Wir hoffen, dass wir über diesen Weg Unterstützung finden und uns am Ende mit super Leistungen bei der EM bedanken können“, erzählt der 24-Jährige, der 2017 mit seinem Riesaer Partner Michail Kraft den größtmöglichen Titel in der Sportakrobatik, den Gewinn der World Games, feierte. Beim Crowdfunding kann jeder, der sich auf der Plattform registriert hat, eine beliebige Summe für das Projekt spenden oder sich eine vorgegebene Summe aussuchen, die mit einer Prämie belohnt wird. So wartet zum Beispiel eine Privatshow der DSC-Akrobaten für die nächste Familien- oder Firmenfeier auf die Unterstützer. Crowdfunding, zu Deutsch Schwarmfinanzierung, erfreut sich einer wachsenden Bekanntheit. Vor allem im Bereich des Sports findet die Finanzierungsmethode immer mehr Einsatz. Das Prinzip der Finanzierungsmethode ist es, mit Hilfe einer großen Anzahl an Unterstützern (die Crowd) eine hohe Summe an Geld zu sammeln. Die Verwendung und das Ziel der Kampagne sind dabei genau definiert und die Unterstützer können für ihr Geld attraktive Prämien bekommen. Dabei greift das „Alles-oder-Nichts-Prinzip“. Wird die Zielsumme nicht erreicht, fließt das Geld zurück an die Unterstützer. Das Projekt läuft bis 25. Oktober. Infos: https://www.99funken.de/sportakrobatik-em-201923 Sportakrobaten des Dresdner SC haben sich in diesem Jahr für den Saisonhöhepunkt, die Europameisterschaften in Israel, qualifiziert.…

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