Bernd Witscherkowsky

»Menschen, die einfach da sind...«

Elbe-Elster. Rund 2000 Ehrenamtler sollen es sein, die sich im Kreissportbund Elbe-Elster engagieren. Einmal im Jahr stehen sie im Rampenlicht der Öffentlichkeit.

Es sind besonders jene Leute, die eben wegen dieses Ehrenamtes aus Zeitgründen kaum noch selbst zum Sporttreiben kommen. Denen hin und wieder ein dickes Dankeschön zu sagen, hat sich der Kreissportbund (KSB) schon seit Jahren auf die Fahne geschrieben. Sportbund-Chef Detlev Leissner dazu: »Es gibt Menschen, die sind einfach da. Ohne wenn und aber. Ganz selbstverständlich. Meist sind es genau die Menschen, die einem beonders lieb und wichtig sind. Deren wahren Wert man aber erst immer dann erkennt, wenn sich eine Lücke auftut. Zu diesen besonders wichtigen Menschen gehören die allermeisten Ehrenamtlichen.«

Und so wurden in der »Klosterschänke« Doberlug am Montag wieder engagierte Ehrenamtliche aus dem Landkreis Elbe-Elster geehrt, die bei Sport und Spiel nicht immer im Vordergrund stehen wollen. Mit einer Anerkennung des KSB: Sebastian Grimm, David Ohrisch, Enrico Beck, Volker Richter, Petjana Bruch, Marlies Kniesche, Ursula Koschke und Friedrich Neumann.
Mit der Ehrennadel des Landessportbundes Brandenburg in Bronze: Susanne Benke, Roy Deininger, Janine Getzschmann, Sandro Hauß, Thorsten Knodel, Jonny Kraus, Ingeborg Kroll, Lutz Lehmann, Lars Matusch, Klaus-Peter Namyslo, Klaus-Dieter Neitzke, Marco Pfitzmann, Christoph Roll undMarco Weber.  Mit der Ehrennadel in Silber: Thomas Delliehausen, Peter Dietze und Renate Poetzsch.

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Aubis Fishing: Vater&Sohn gründen Angelschule

Dresden. Ein dreistündiger Crashkurs für Anfänger und begleitete Angelausflüge zu sächsischen Gewässern - schon sollte es mit dem Anbeißen klappen. „Wer angeln will, macht üblicherweise einen Lehrgang für den Fischereischein und lernt erstmal nur Theorie", weiß Kay Aubrecht. "Bei uns gibt es dagegen sofort praktische Tipps. Nichts ist frustrierender, als mit dem nagelneuen Angelschein loszuziehen und ohne Fisch nach Hause zu kommen." Der passionierte Angler, der selbst im Vorstand des Vereins „Dresdner Angel- und Naturfreunde e.V.“ agiert und sich dort mit der Aktion „Sauberes Gewässer“ auch gegen die Verschmutzung der Uferzonen einsetzt, angelt seit seine zwölften Lebensjahr. Gemeinsam mit seinem 14-jährigen Sohn Ben gründete er jetzt die Angelschule „Aubis Fishing“, mit der Spontan-Anglern zu schnellem Erfolg verholfen werden soll. „Wir waren schon oft mit Freunden beim Angeln und haben ihnen gezeigt, wie man eine Angel so benutzt, dass es überhaupt möglich ist, einen Fisch zu angeln“, erzählt Ben. „So entstand die Idee, eine Angelschule zu gründen, aber nie war so richtig Zeit dafür.“ Den letzten Ausschlag gab die Corona-Zeit. Eigentlich ist Kay Aubrecht Unternehmer und betreut mit seiner Firma SAM-Production Veranstaltungen wie die Dresdner Schlössernacht oder das Große Adventskonzert im Dynamo-Stadion. Doch in den vergangenen Monaten, als die gesamte Kultur- und Veranstaltungsbranche im Komplett-Lockdown lag und teilweise noch immer liegt, blieb Aubrecht viel Zeit für sein Hobby Angeln. So nahm die Idee der Angelschule konkrete Gestalt an. „Wir haben Angeltouren entworfen, viel Wissenswertes zusammen getragen und eine Webseite gebaut, auf der verschiedene Workshops und Touren samt Anmeldeformularen, Terminen und  Tipps zum Thema Angeln zu finden sind." Natürlich geht es auch um Genehmigungen, Fischereischeine und Angelreviere. Wer sich spontan für einen Spontan-Angelkurs interessiert: Der erste dreistündige Crashkurs beginnt am 11. Juli. Und wenn dann der Fisch am Haken ist, hat Hobbykoch Kay Aubrecht auch gleich noch die besten Tipps zur Zubereitung zur Hand. Ein dreistündiger Crashkurs für Anfänger und begleitete Angelausflüge zu sächsischen Gewässern - schon sollte es mit dem Anbeißen klappen. „Wer angeln will, macht üblicherweise einen Lehrgang für den Fischereischein und lernt erstmal nur Theorie",…

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