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Geschafft - der Stein steht!

Elbe-Elster. Falkenberg hat einen neuen Ort zum Innehalten. Seit letzter Woche steht ein mannshoher »Stein der Erinnerung« am Bahnhofsvorplatz.

Als der WochenKurier im Frühsommer darüber berichtete, war noch ein frommer Wunsch »Vater« des Gedankens. Jetzt hat die Stadt einen Gedenkstein für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation. Worauf die Initiatoren, darunter Friedhelm Deckert, Monika Mietsch, Rainer Pisk und Heinz Welisch mit Recht stolz sind. »Viele Spender aus Falkenberg und um Umgebung, die Stadt selbst und die Sparkasse Elbe-Elster haben das möglich gemacht. Dafür möchten wir uns bei allen Unterstützern herzlich bedanken«, so Monika Mietzsch.

Der Stein soll an eine Zeit erinnern, die auch in der Geschichte Falkenbergs eine gewisse Rolle spielte - an die Zeit von Flucht, Vertreibung und Deportation. Nach Ende des zweiten Weltkrieges verließen geschätzte 14 Millionen Deutsche unfreiwillig ihre Heimatschollen in Ostpreußen, Pommern, Schlesien oder dem Sudetenland in Richtung Westen. Erste Fluchtstationen waren Auffanglager und viele der so genannten »Umsiedler« strandeten auch auf dem Falkenberger Bahnhof.

Wie es denen hier erging, soll auch eine Ausstellung zeigen, die zeitgleich mit der Aufstellung des Gedenksteins in der Aula der ehemaligen Realschule ihre Premiere erlebte und dort noch bis zum 25. November zu sehen sein wird. Für Falkenberger Schülerinnen und Schüler eine gute Gelegenheit, sich im Unterricht mit diesem Teil ihrer jüngeren Heimatgeschichte zu befassen. Die Inititiatoren würden sich über schulische Forschungsprojekte freuen und diese sicher auch mit Rat und Tat unterstützen.

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Sachsenderby in Crimmitschau

Dresden. Die Dresdner Eislöwen reisen heute zum Sachsenderby nach Crimmitschau. Gespielt wird 20 Uhr vor leeren Rängen. Die Personallage bei den Eislöwen scheint sich vor dem Derby zumindest etwas zu entspannen. Vladislav Filin und Adam Kiedewicz könnten in Crimmitschau wieder im Dresdner Kader stehen, dazu steht Kristian Hufsky vor seinem vierten Saisoneinsatz im Eislöwen-Tor. Kristian Hufsky, Torhüter Dresdner Eislöwen: „Ich bereite mich auf das Spiel in Crimmitschau genauso vor, wie auf jedes andere Spiel. Als Torhüter musst du immer bereit sein zu spielen. Ich werde also definitiv bereit sein. Das erste Spiel gegen Crimmitschau war knapp, ich denke auch dieses Derby wird eng werden. Sie hatten eine längere Pause zuletzt und werden heiß sein.“ Aufgrund von Coronafällen haben die Eispiraten mittlerweile vier Spiele Rückstand auf die Eislöwen. Erst seit einer Woche spielen die Westsachsen wieder und konnten am Sonntag einen klaren 4:1-Heimsieg gegen Selb feiern. Daran werden die Crimmitschau anknüpfen wollen. Die Eislöwen wollen das natürlich verhindern. Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Es ist ein Derby, ob mit oder ohne Zuschauern und das wollen wir gewinnen. Ich habe das Spiel gegen Selb gesehen. Sie sind eine sehr gute Mannschaft, die sehr aggressiv spielt. Wir müssen unseren Job machen, um das Spiel gewinnen zu können.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Die Dresdner Eislöwen reisen heute zum Sachsenderby nach Crimmitschau. Gespielt wird 20 Uhr vor leeren Rängen. Die Personallage bei den Eislöwen scheint sich vor dem Derby…

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