ws/asl

Für Kinder mit Handicap

Finsterwalde. Die Anzahl an Spielgeräten in öffentlichen Anlagen von Finsterwalde ist in der vorigen Woche um ein besonderes Angebot bereichert worden.

Freuen dürfen sich jetzt auch Kinder und Jugendliche mit einem Handicap. Zwei Inklusionsschaukeln stehen im Schlosspark und am Spielplatz Bürgerheide bereit, um auch im Rollstuhl oder im Kinderwagen sitzend das beschwingte Hin und Her genießen zu können.

Als Erster freuen durfte sich Nick Rachow aus Finsterwalde über das Vergnügen. Gemeinsam mit Bürgermeister Jörg Gampe durchschnitt er das Grün-Weiße Band im Schlosspark, bevor es losgehen konnte. Das lächelnde Gesicht zeigte, ihm machte es Spaß. Mit fröhlichem Lachen reagierte auch die vierjährige Sixtur Connor, die mit Mutter Sandra Egger in den Schlosspark gekommen war und das Spielgerät für sehr nützlich zur Integration beeinträchtigter Kinder fand. »Das ist eine prima Sache« für Kinder mit Beeinträchtigung«, fiel ihr Urteil positiv aus.

Der Standort Schlosspark soll vor allem Nutzern der Kita Sängerstadt mit Integration, umliegenden Pflegeeinrichtungen und den Schulen mit sonderpädagogischem Schwerpunkt in der Tuchmacherstraße zugutekommen. Die Inklusionsschaukel Bürgerheide wird den zahlreichen Nutzern des Spielplatzes, vor allem Kindern mit Beeinträchtigungen, Freude bereiten. »Gut Schubs«, wünschte Bürgermeister Gampe.

Beim Besuch der Partnergemeinde Eppelborn im Saarland waren Jörg Gampe diese Inklusionsschaukeln aufgefallen. Das Finsterwalder Bauamt nahm Kontakt mit dem Verein Inklusionsschaukel e.V. aus Saarlouis auf, »mit dessen Unterstützung wir nun auch zwei solcher Spielgeräte für Kinder mit und ohne Handicap bei uns aufstellen lassen konnten«, so das Stadtoberhaupt. Kinder im Rollstuhl oder mit Kinderwagen aber auch Senioren im Rollator können die Geräte nutzen. Neben den bunten Metallkonstruktionen stehende Info-Tafeln sind Sinn und Zweck sowie Formen der Benutzung kurz erklärt.

Etwa 19.000 Euro hat die Stadt für diesen guten Zweck investiert. Montiert wurden sie von der Landschafts- und Dienstleistungs GmbH Finsterwalde.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Eislöwen-Siegesserie gerissen

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben das Auswärtsspiel beim EHC Freiburg knapp verloren. Mit 1:2 mussten sich die Blau-Weißen am Sonntagabend geschlagen geben. Es ist die erste Niederlage nach vier Siegen in Folge. Es entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit vielen Zweikämpfen und nur wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Die beste Gelegenheit im ersten Drittel hatten die Gastgeber durch Kiefersauer, der in Janick Schwendener im Eislöwen-Tor seinen Meister fand. Torlos ging es in die erste Pause. Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Freiburger den besseren Start. Einen Konter schloss Scott Allen erfolgreich ab. Der Wölfe-Angreifer ließ Schwendener mit seinem Handgelenkschuss keine Chance. Zwischen Kopf und Fanghandschuh flog die Scheibe ins Netz. Zur Halbzeit kam das Team von Trainer Andreas Brockmann besser ins Spiel, erspielte sich gute Torchancen. Aber Luis Benzing im Freiburger Tor stand Schwendener in Nichts nach, fing alles weg, was auf seinen Kasten kam. Im Schlussabschnitt erhöhten die Eislöwen den Druck, konnten Benzing aber erneut noch nicht überwinden. In der 43. Minute schien der Freiburger Schlussmann bereits geschlagen, aber er bekam immer ein Körperteil noch dazwischen. Machtlos war er in der 45. Minute. Johan Porsberger wurde von Jordan Knackstedt freigespielt und ließ Benzing diesmal mit seinem platzierten Schuss keine Abwehrchance. Die Partie war offen, beide Teams suchten den Siegtreffer. Durch einen Fehler im Spielaufbau luden die Dresdner die Wölfe in der 54. Minute zum Konter ein. McLellan schafft mit einer Drehung Platz für Wittfoth, der mit seinem platzierten Schuss ins lange Eck zum 2:1 für die Breisgauer trifft. In den Schlussminuten machten die Eislöwen hinten auf, was zu weiteren Freiburger Kontern führte. Mit überragenden Reflexen verhinderte Schwendener die Entscheidung. Auf der Gegenseite wollte der Puck in den Schlusssekunden trotz Dauerfeuer der Eislöwen nicht mehr zum Ausgleich über die Linie. Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben in der ersten Minuten zu passiv gespielt, sind dann aber besser reingekommen. Es war ein enges Spiel, Freiburg hat es uns sehr schwer gemacht. Wir haben nicht viele Situationen gefunden, um uns Chancen zu erarbeiten. Die Chancen die wir hatten, hat ein überragender Torhüter vereitelt. Gratulation an Freiburg, sie haben es richtig gut gemacht. Wir haben alles probiert, einen starken Janick Schwendener gehabt, aber es hat am Ende nicht mehr gereicht. Freitag geht es weiter.“ Am kommenden Freitag, 3. Dezember, 19.30 Uhr, treffen die Eislöwen zu Hause auf Ravensburg. (pm/Dresdner Eislöwen)Die Dresdner Eislöwen haben das Auswärtsspiel beim EHC Freiburg knapp verloren. Mit 1:2 mussten sich die Blau-Weißen am Sonntagabend geschlagen geben. Es ist die erste…

weiterlesen