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Eine Präsenzstelle für den Wissenstransfer

Gemeinsames Büro von TH Wildau und BTU eröffnet

Zentral im Herzen Europas gelegen, bilden die Städte Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg die Wirtschaftsregion Westlausitz, vereint im Regionalen Wachstumskern (RWK). Die Brandenburger Landesregierung hat deshalb begonnen in den Regionalen Wachstumskernen sogenannte Präsenzstellen der Brandenburger Hochschulen einzurichten. Am 20. August fand die Eröffnungsveranstaltung der Präsenzstelle des RWK Westlausitz der BTU Cottbus-Senftenberg und der TH Wildau in Finsterwalde statt.

Die Besonderheit ist, das die BTU hier mit der TU Wildau kooperiert. Die Präsenzstellen bieten in ländlich geprägten und hochschulfernen Regionen einen direkten, vor Ort präsenten Zugang zu den Hochschulen. Sie sind Beratungs- und Informationsstelle für Schülerinnen und Schüler, Studieninteressierte und Unternehmen. Daneben schaffen sie vor Ort Zugang zu Wissens- und Technologietransfer und zur akademischen (Weiter-) Bildung und agieren in regionalen Netzwerken an der Schnittstelle Wissenschaft – Wirtschaft.

Als Gast reiste u.a. die Brandenburger Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle an, die den Förderbescheid überreichte. Insgesamt fließen 170 400 Euro als Anschubfinanzierung in das Projekt. Weitere 540 000 Euro fließen in den nächsten drei Jahren. Zugegen waren auch Vertreter der Hochschulleitungen der beiden Trägerhochschulen sowie der aktuelle RWK-Sprecher und Bürgermeister von Großräschen, Thomas Zenker, zusammen mit dem Bürgermeister Finsterwalde, Jörg Gampe. Nach dem offiziellen Teil präsentierten beide die Transferangebote der BTU und der TH Wildau und gaben mit einer kleinen Ausstellung im Rathaus und in Pavillons davor einen spannenden Einblick in die Forschungsfelder und aktuellen Projekte der BTU und der TH Wildau.

Ministerin Manja Schüle sagte: »Dank guter Vorbereitung und Förderung bringen wir auch in Finsterwalde Wirtschaft und Forschung zusammen. Besonders die ostdeutschen Länder bieten hier enorme Vorteile. Sie sind ein Labor für ganze Strukturveränderungen. Nur hier ist das möglich, da es keine eingefahrenen Wege gibt.«

Für Prof. Dr. rer. pol. habil. Christiane Hipp, amtierende Präsidentin BTU Cottbus-Senftenberg, machen die Präsenzstellen Lust, sich mit Wissenschaft und Forschung zu beschäftigen. Doch hier entstehen keine Einbahnstraßen. Ideen aus der Wirtschaft sind gefragt, die wissenschaftlich erforscht Neuerungen ins Land bringen können.

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