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Vogelzug in Freesdorf

Dahme-Spreewald. Alljährlich machen sich unzählige Kraniche und andere Vogelarten auf die Reise zu ihren Winterquartieren. Sie rasten an geeigneten Plätzen, bevor sie weiterziehen.

Die Saison des diesjährigen Vogelzuges hat bereits begonnen. Auch im Niederlausitzer Landrücken hat man die Möglichkeit die Kraniche bei ihrer Wanderung zu beobachten. Hunderte Kraniche und Graugänse rasten auf ihrer herbstlichen Reise Region um Luckau. Tagsüber können die Vögel auf Feldern und Wiesen entdeckt werden. Durch die langanhaltende Trockenzeit sind viele Feuchtgebiete ausgetrocknet. So auch der Borcheltsee sowie der Borcheltsbusch.

Dadurch finden die Kraniche in ihren Revieren keine sichere Schlafmöglichkeit mehr. Trotzdem kehren sie, wenn auch nicht in so großer Anzahl, am Abend kurz vor Sonnenuntergang in Freesdorf ein. Gut zu sehen sind sie dabei vom 20 Meter hohen Aussichtsturm am Borcheltsbusch. Von hoch oben lässt sich der Schlafplatz der Kraniche so gut überblicken.Der Naturpark Niederlausitzer Landrücken lädt Jung und Alt ein, das Naturwunder zu beobachten.Ranger führen die Gäste zum Aussichtspunkt und erklären alles Wissenwerte rund um den Vogelzug sowie den Naturpark und beantworten alle Fragen der Besucher.

Monika Gierach, seit 20 Jahren Rangerin des Naturparks, berichtet: »Mit einem Spektiv kann man die Kraniche auf den Feldern beispielsweise bei ihrer Nahrungsaufnahme beobachten«, und weiter: »am vergangenen Samstag zählten wir etwa 500 Graugänse und 500 Kraniche.« Manche der Vögel sind besendert oder beringt, sodass dann sogar die Route des Fluges bestimmt werden kann. Dabei werden die Daten, die von einem Ring ablesbar sind, anschließend zur Vogelwarte geschickt. »Die Vogelwarte liefert dann Informationen zum Alter des Tieres, zum Geburtsort, oder auch wo er schon gesehen wurde. Das kann wirklich sehr interessant sein«, sagt Monika Gierach. Ein Schauspiel bietet sich, wenn die Kraniche direkt über dem Aussichtsturm einfliegen. Ab dem 15.September finden die Führungen jeden Samstag und Sonntag ab 18 Uhr statt. Treffpunkt ist Aussichtsturm an der Straße Goßmar - Freesdorf. Ein Zeitlimit gibt es nicht. »Solange wie die Gäste bleiben wollen, sind wir da«, sagt die erfahrene Rangerin. Wenn man sich entschließt bis nach Sonnenuntergang zu bleiben, hat man zudem noch die Gelegenheit Fledermäuse zu beobachten, die dort um den Turm herum fliegen.

Die Führungen sind kostenfrei. Jedoch freut sich der Naturpark über jede Spende, die für verschiedene Projekte eingesetzt wird.

Infos: Besucher werden gebeten warme Kleidung, Geduld und wenn möglich ein Fernglas mitzubringen. 

 

 

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HCR: Sieg zum Saisonabschluss

Großröhrsdorf. Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand Brigita Ivanauskaite wieder im Kader von HCR-Coach Frank Mühlner. Trotz Anwurf für die Gäste feierten die Bienen den ersten Torerfolg der Partie. Nach einem Fehlpassvon Lintfort trieb Tammy Kreibich (4 Tore) den Ball in Richtung des gegnerischen Tors und versuchte selbst abzuschließen. TuS-Torfrau Sabrina Romeike konnte den strammen Wurf nur nach vorne abklatschen lassen, wo Thilde Boesen(1 Tor) bereit stand und zum 1:0 einnetzte. Kurz danach bekam die Kreisläuferin eine Zeitstrafe. Den daudrch vorhandenen Platz nutze Lintfort zum 1:1-Ausgleich. Nachdem die Bienen durch Egle Alesiunaite (4 Tore) wieder in Front gingen, verwertete der TuS zwei Konter zur Führung (2:3 nach acht Minuten). Der HCR war unbeeindruckt –Kreibich und Jessica Jander (3 Tore) erzielten die Tore zum 4:3. Nach dem erneuten Ausgleich übernahm die Mühlner-Sieben das Geschehen auf der Platte und setzte sich mit einem 3:0-Lauf auf 7:4 ab. Der HC Rödertal spielte wie entfesselt. Dererfolgreich abgeschlossene Tempo-Gegenstoß durch Meret Ossenkopp (4 Tore) bedeutete die 11:6-Führung (19. Minute). Die Fans waren begeistert und feierten ihre Mannschaft. In der 21. Minute parierte die wieder glänzend aufgelegte Torfrau Ann Rammer einen Strafwurf der Gäste. Eine Minute später erhöhte Rabea Pollakowski (2 Tore) nach einem Ballgewinn von Victoria Hasselbusch auf 14:8. TuS-Trainerin BettinaGrenz-Klein zog die grüne Karte, um ihre Mannschaft, die völlig von der Rolle war, neu einzustellen. Es brachte nichts ein – die Bienen vergrößerten den Vorsprung mit einem 4:1-Lauf auf 18:9 (28. Minute). Kamila Szczecina (2 Tore)verwertete kurz vor dem Pausenpfiff noch einen Abpraller von Ossenkopp zum 19:10-Zwischenstand. Der HCR war früh aus der Kabine zurück. Ossenkopp eröffnete den zweiten Durchgang mit dem 20:10 nach einem Tempo-Gegenstoß. Julia Mauksch (7/3 Tore) erzielte in der 34. Minute mit einer sehenswerten Einzelaktion das 22:12. Im direkten Gegenzug verkürzte der TuS mit zwei Toren auf 22:14. Die Gäste steckten noch nicht auf und agierten besonders in der Abwehr deutlich aggressiver. Nach 40 Minuten hatten sie sich wieder auf 23:16 herangepirscht. Bienen-Coach Mühlner reagierte und zückte seine zweite grüne Karte. Trotzdem verkürzte Lintfort auf 23:17. Dann hatte Mauksch jede Menge Platz und erhöhte den Vorsprung wieder auf sieben Tore (24:17 nach 43Minuten). Die Gäste sahen ihre Chance. Bis zur 51. Minute war der Vorsprung auf 26:21 geschmolzen.Acht Minuten vor dem Ende durfte Isabel Wolff jubeln, als sie den Ball zum 28:22 über den Block in den Winkel hämmerte. Nach einem 3:0-Lauf war die Mannschaft von Grenz-Klein beim 28:25 in der 55. Minute wieder in Schlagdistanz. Die Fans im Bienenstock spürten, dass die Mannschaft ihre Unterstützung brauchte und erhoben sich von den Sitzen. Die Routiniers Rammer und Alesiunaiteavancierten in der Schlussphase der Partie zu den Matchwinnern. Zunächst parierte die Torfrau einen Strafwurf von Loes Vandewal. Im Gegenzug machte Alesiunaite mit dem 29:25 den Deckel auf die Partie. Den Gästen gelangen in der Schlussphase noch zwei Treffer zum 29:27-Endstand. Nach Abpfiff lagen sich Spielerinnen und Offizielle in den Armen und feierten den langersehnten Sieg. Besonders in der ersten Hälfte spielte die Mühlner-Sieben entfesselt auf und ließ die zuletzt schlechten Vorstellungen in Vergessenheit geraten. In der zweiten Halbzeit verwalteten sie bis zum Ende den großen Vorsprung. Somit beendeten die Rödertalbienen die Saison auf dem neunten Tabellenplatz. HCR-Trainer Frank Mühlner: „Für meine Mannschaft und die Fans ist es natürlich super, dass wir die Saison so beenden konnten. In der ersten Halbzeit haben wir endlich wieder richtig guten Handball gespielt und uns nur auf uns fokussiert. Mit dem großen Vorsprung im Rücken konnte ich dann auch durchwechseln, um fast allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. Wir beenden die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz. Mit der Rückrunde können wir aber nicht zufrieden sein. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen.“ Florian Triebel Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand…

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