sst

Polizei untersucht wegen Verdachts auf Brandstiftung

Dahme-Spreewald. Nach den Waldbränden auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose ist weiterhin voller Einsatz gefragt: Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg unterstützt die konsequenten Untersuchungen wegen Verdachts auf Brandstiftung durch die Polizei, teilt Anika Niebrügge mit. Um Hinweise aus der Bevölkerung werde gebeten.

Die Waldbrände auf den Stiftungsflächen bei Jüterbog und Lieberose sind überstanden. Höchster Dank gilt den Einsatzkräften, die unermüdlich an der Brandbekämpfung mitgewirkt haben sowie der örtlichen Bevölkerung, die diese trotz der Belastungen mit viel praktischer Hilfe und Zuspruch unterstützte.

„Allen beteiligten Partnern, den Einsatzkräften aus Kommunen, Landkreisen, Land und Bund, den Mitarbeitern des Landesbetriebs Forst Brandenburg, den vielen freiwilligen Helfern, beteiligten Institutionen und Firmen gilt unser größter Dank.", sagt Dr. Andreas Meißner, Geschäftsführer der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg.

„Für die Lieberoser Flächen hoffen wir nun auf Aufklärung durch die Untersuchungen wegen Verdachts auf Brandstiftung", berichtet Meißner weiter.

Seitens der Polizei wurde unter Hinzuziehung von Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes für die Flächen der Lieberoser Heide festgestellt, dass eine vorsätzliche Brandstiftung als Entstehungsursache nicht ausgeschlossen werden kann, heißt es. Die Untersuchungen dazu werden von einer Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei der Polizeiinspektion Dahme-Spreewald geführt. Diese sei mit der Untersuchung der Ursachen der Brände sowohl aus diesem Jahr als auch aus dem Jahr 2018 in der Lieberoser Heide befasst.

Die Stiftung habe Anzeige gegen Unbekannt erstattet und setze sich für die Aufklärung der Brandursachen ein. Um Hinweise aus der Bevölkerung, zum Beispiel zu illegaler Befahrung im Naturschutzgebiet Lieberoser Endmoräne, werde dringend gebeten.

Die Polizei Brandenburg habe einen Fahndungsaufruf herausgegeben: „Wer Personen beim Betreten oder Befahren, ob mit Fahrrad, Moped oder Pkw in den gesperrten Waldflächen beziehungsweise in der Nähe des Brandortes gesehen oder Dinge festgestellt habe, die ihm nicht plausibel erscheinen, werde gebeten, sich mit seinen Hinweisen bei der Polizeiinspektion in Königs Wusterhausen unter der Telefonnummer (03375) 270 1224 beziehungsweise jeder anderen Polizeidienststelle oder im Internet zu melden."

Stiftung Naturlandschaften Brandenburg - Die Wildnisstiftung

Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg engagiert sich als „Die Wildnisstiftung" seit ihrer Gründung im Jahr 2000 mit eigenen Flächen und Expertise für Wildnisgebiete und deren Vernetzung. Sie ist eine der größten privaten Eigentümerinnen von Wildnisgebieten in Deutschland.

Stifter sind das Land Brandenburg, die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, der Naturschutzbund
Deutschland (NABU), die Umweltstiftung WWF Deutschland, der Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung, die Gregor Louisoder Umweltstiftung und eine Privatperson.

Die private Stiftung besitzt und verwaltet auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen Jüterbog, Heidehof, Lieberose und Tangersdorf Flächen im Umfang von mehr als 13.600 Hektar. Sie setzt sich für die ökologische Vernetzung ihrer Flächen ein und macht sie erlebbar.

Als Vermittlerin von Fachwissen und Expertenaustausch engagiert sie sich dafür, das Thema Wildnisschutz im politischen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskurs voranzubringen.

Weitere Informationen unter www.stiftung-nlb.de

(PM/Stiftung Naturlandschaften Brandenburg - Die Wildnisstiftung)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Räuber rief „Geld her, Geld her!“ – Polizei sucht Zeugen

Weißwasser. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle entlang, als ihr ein Mann entgegen kam. Er lief aus dem Durchgang zur Rosa-Luxemburg-Straße direkt auf sie zu, stieß ihr mit beiden Händen gegen den Oberkörper und forderte Geld. Als die Frau sagte, sie habe kein Geld, packte ihr Gegenüber sie an der Jacke und rief nochmal „Geld her, Geld her“. Als die Frau daraufhin begann, um Hilfe zu schreien, ließ der Täter von ihr ab und lief in Richtung Schweigstraße davon. Die 59-Jährige kam unverletzt und mit dem Schrecken davon. Den Tatverdächtigen beschrieb die Frau folgendermaßen: männlichcirca 1,80 Meter groß20 bis Mitte 30 Jahre altdunkles Kapuzenshirt oder Jacke, Kapuze in das Gesicht gezogen, hellere Hose Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung aufgenommen. Alle Zeugen, die sich zur Tatzeit in Tatortnähe aufhielten und Hinweise zum Sachverhalt oder zum Täter geben können, werden gebeten, sich persönlich oder telefonisch beim Polizeirevier Weißwasser unter der Rufnummer 03576/262 0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. Zu einem anderen Vorfall werden ebenfalls Zeugen gesucht. Am Dienstagnachmittag warf eine Frau in Bautzen Steine auf Autos und lief auch auf die Fahrbahn. Mit den Worten „Geld her, Geld her!“ hat ein bislang unbekannter Mann am Mittwoch in Weißwasser versucht, eine Frau um ihr Geld zu bringen. Die 59-Jährige spazierte gegen 12.10 Uhr den Gehweg zwischen Boulevard und Parkplatz an der Schwimmhalle…

weiterlesen

Eislöwen gegen Falken & Towerstars

Dresden. Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen Fans am morgigen Heimspiel auf den Besuch vom Nikolaus freuen. Cheftrainer Rico Rossi muss weiterhin auf den Stürmer Tom Knobloch (Oberkörperverletzung) verzichten. Rico Rossi, Eislöwen-Cheftrainer: „Die Mannschaft hat die letzten fünf Spiele sehr gut gepunktet und gespielt. Mit Heilbronn und Ravensburg warten zwei Top-Mannschaften auf uns. Gerade Heilbronn spielt ein sehr aggressives und geradliniges Eishockey. Um morgen die drei Punkte zu holen, müssen wir konstant Leistung über 60 Minuten zeigen und von der Strafbank fernbleiben.“ Nick Huard: „Das vergangene 6-Punkte-Wochenende gibt uns Selbstvertrauen für die kommenden Spiele. Wir müssen gegen Heilbronn und Ravensburg da weitermachen, wo wir aufgehört haben. Wenn wir weiter aggressives Forechecking spielen und an unserem System festhalten, dann haben wir gute Chancen zu gewinnen.“ Am Freitag, 6. Dezember, 19.30 Uhr, empfangen die Dresdner Eislöwen die Heilbronner Falken in der EnergieVerbund Arena. Das Spiel wird geleitet von den HSR Mischa Apel und Razvan Gavrilas. Kassen und Arenatüren öffnen 18 Uhr, der VIP-Raum 18.30 Uhr. Das Spiel bei den Ravensburg Towerstars am Sonntag, 8. Dezember beginnt 18.30 Uhr. SpradeTV zeigt beide Partien live. (pm)Am kommenden Wochenende sind die Dresdner Eislöwen gegen die Heilbronner Falken und die Ravensburg Towerstars gefragt. Dabei dürfen sich die kleinen, aber auch die großen…

weiterlesen