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Löscharbeiten in der Lieberoser Heide dauern an

Dahme-Spreewald. Die Löscharbeiten des derzeitigen Großbrandes in der Lieberoser Heide dauern auch am Dienstagvormittag weiter an. Wie Bernhard Schulz, Pressereferent des Landkreises Dahme-Spreewald (LDS) berichtet, hat sich die Brandfläche seit Ausbruch am gestrigen Montagmorgen auf bislang gut 100 Hektar in einem dicht bewachsenen Gebiet nördlich des Teerofensees zwischen den Ortschaften Byhlen und Klein Liebitz ausgebreitet. Es handelt sich um Reservatsflächen im Besitz der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, heißt es.

Aktuell seien zirka 30 Einsatzfahrzeuge mit 120 Einsatzkräften der Feuerwehren aus den Landkreisen Dahme-Spreewald, Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz vor Ort. Außerdem würden das Deutsche Rote Kreuz und das Technische Hilfswerk sowie der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg die Löscharbeiten unterstützen. Da es sich um ein mit Munition belastetes Gebiet handele, lösche die Feuerwehr den Brand aus Sicherheitsgründen nur von freigegebenen Wegen aus. Ein Hubschrauber der Bundespolizei lösche das Feuer seit Dienstagvormittag wieder aus der Luft. Ein weiterer Hubschrauber der Bundeswehr werde gegen Mittag zur Unterstützung erwartet.

Die Brandbekämpfung werde durch die schlechte Zuwegung und die steigenden Temperaturen in unmittelbarer Nähe zur munitionsbelasteten „roten Zone“ des früheren Truppenübungsplatzes Lieberoser Heide erschwert.

LDS-Kreisbrandmeister Christian Liebe ist der Einsatzleiter und koordiniert die Löscharbeiten vom Stützpunkt in Lieberose aus. Mit Einstufung des Brandes als Großschadenslage sei die Zuständigkeit für die weitere Brandbekämpfung am Montagabend auf den Landkreis Dahme-Spreewald übergegangen.

Kreisbrandmeister Liebe: „Wegen der Rauchentwicklung bitten wir alle Bewohner in der Region, weiter Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Brandgeruch zieht momentan in nordwestliche Richtung ab und stellt eine Geruchsbelästigung aber keine ernsthafte Gefährdung dar“.

Dahme-Spreewalds Landrat Stephan Loge: „Ich danke allen beteiligten Einsatzkräften für den engagierten Einsatz unter den schwierigen Bedingungen. Die Lage ist zwar angespannt, aber wir müssen derzeit keine Evakuierung von Ortschaften oder Sperrungen von Straßen ins Auge fassen“.

Der Landkreis stehe in engen Kontakt mit dem Potsdamer Innenministerium. Auch Katrin Lange, Staatssekretärin im Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg, habe für heute Nachmittag ihren Besuch angekündigt, um sich vor Ort persönlich ein Bild von der Lage zu verschaffen.

(PM/Landkreis Dahme-Spreewald)

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Palais Sommer startet in die vierte Woche

Dresden. Die Festivalgäste werden am Montag, 10. August, ab 19 Uhr, vom Spiel der russischen Pianistin Nadezda Pisareva verzaubert. Die einer Musikerfamilie entstammende Künstlerin wird ihr Programm den Werken Schuberts widmen. Im Anschluss an das Klavierkonzert wird eine junge Künstlerin die Palais Sommer Bühne zum ersten Mal betreten. Um 20.45 Uhr wird Tara Müller dem Publikum einen kleinen Einblick in ihr Können geben. Die 17-jährige spielt bereits seit 11 Jahren Klavier und ist damit sehr erfolgreich. Seit zwei Jahren erhält sie eine Begabtenförderung des Freistaates Sachsen. Tara bewarb sich in Eigeninitiative darum, beim Palais Sommer spielen zu dürfen und dieser Bitte kommt das Festivalteam sehr gern nach. Vollgepackt mit jeder Menge Spannung geht der Abend im Palais.Kino weiter. Um 21 Uhr wird Der ewige Gärtner, ein Thriller aus dem Jahr 2005, gezeigt. Der Diplomat Justin Quayle muss in Kenia die Leiche seiner Frau identifizieren und stößt schon bald auf Ungereimtheiten bezüglich ihrer Todesumstände. Nach und nach findet er heraus, dass seine Frau auf der Spur eines rücksichtlosen Pharmakonzerns war. Auch der Dienstag, 11. August, beginnt mit einer Klaviernacht. Ab 19 Uhr spielt Georgy Tchaidze vor dem Palais Sommer Publikum. Sein Programm umfasst an diesem Abend Werke von Scarlatti über Beethoven bis hin zu Rachmaninov. In der Reihe Filmschätze der DEFA können sich Filmfreunde ab 21 Uhr auf den Klassiker Die Taube auf dem Dach freuen. Die junge Linda Heinrichs wird als Bauleiterin in den Süden der DDR versetzt. Dort lernt sie zwei vollkommen unterschiedliche Männer kennen, mit denen sie sich fortan trifft. Sie weigert sich jedoch selbstbewusst, sich für einen der beiden zu entscheiden. Der 1973 produzierte Film wurde nach seiner Fertigstellung verboten und erlebte erst 1990 seine Uraufführung. Am Mittwoch, 12. August, findet gleich dreimal Yoga statt: Morgens um 8 Uhr Yoga belebt!, ab 9.30 Uhr Yoga auf dem Stuhl und um 17 Uhr Herzöffnendes Yoga. Die Abendsession wird mit der Musik von Jan Heinke auf seinem Stahlcello begleitet. Die Teilnehmer erleben hier erstmalig Yoga mit Stahl. Ab 19.30 Uhr startet die Palais.Prosa und Poesie Nacht mit einer Doppelbuchpremiere der Autoren Ingo Schulze und Volker Sielaff. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit den Städtischen Bibliotheken Dresden statt. Die beiden Künstler, die eng mit Dresden verbunden sind, treffen sich an diesem Abend auf der Bühne im Palais Park und lesen aus ihren neuesten Werken vor: Ingo Schulze aus seinem Dresden-Roman „Die rechtschaffenen Mörder“ und Volker Sielaff aus seinem Gedichtband „Barfuß vor Penelope“. Der Abend geht 21.30 Uhr mit dem Drama Ich, Daniel Blake im Palais.Kino weiter. Es geht um einen Mann, der aufgrund eines plötzlichen Herzinfarktes, von einem Tag auf den anderen nicht mehr arbeiten kann. Bei der Beantragung von Sozialhilfe wird diese ihm verweigert. Er trifft auf die junge Mutter Katie und ihre Kinder, die ebenfalls an der englischen Bürokratie scheitern. Gemeinsam bilden sie eine Schicksalsgemeinschaft und kämpfen für ihre Rechte. Am Donnerstag, 13. August, bekommt der Palais Sommer Besuch aus Kanada. Die Band Kliffs tritt ab 19.30 Uhr auf. Mit feinstem Indie-Pop, der Songwriting mit Elementen aus der Klassik und schönen Worten verbindet, tritt das Duo bestehend aus Mark Bérubé und Kristina Koropecki vor das Palais Sommer Publikum. Ab 21.30 Uhr beginnt das Palais.Kino mit einem Dokumentarfilm: Zeichnen bis zur Raserei - Der Maler Ernst Ludwig Kirchner. Das Leben des expressionistischen Malers wurde im Jahr 2001 verfilmt. Nach dem ersten Weltkrieg, den er schwerkrank überlebt, lässt er sich in Davos nieder. Die Nazis stufen seine Kunst als „entartet” ein. Aus Angst vor einem neuerlichen Krieg bringt sich Kirchner 1938 um. Mit diesem Film wurde dem Maler ein Denkmal gesetzt. Weitere Infos zum Palais Sommer >>HIER<< (pm/Palais Sommer Dresden / Zastrow + Zastrow GmbH)Die Festivalgäste werden am Montag, 10. August, ab 19 Uhr, vom Spiel der russischen Pianistin Nadezda Pisareva verzaubert. Die einer Musikerfamilie entstammende Künstlerin wird ihr Programm den Werken Schuberts widmen. Im Anschluss an das Klavierkon…

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