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Dachgeschossbrand in Lübben

Lübben. Das Feuer in der Lübbener Schillerstraße ist gelöscht. Dort war in der Nacht in der Dachgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen, berichtet Dörthe Ziemer aus der Stadtverwaltung Lübben. Der Mieter sei dabei ums Leben gekommen, 34 Personen seien evakuiert worden.

»Die Mieter wurden nachts von der benachbarten Spreewaldklinik aufgenommen und werden derzeit dort versorgt«, informiert Dörte Ziemer. Bürgermeister Lars Kolan sei mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes und der Lübbener Wohnungsbaugesellschaft (LWG) vor Ort, um zu klären, wo die Menschen in den nächsten Tagen unterkommen. Ziemer: »Einige gehen zu Angehörigen, für einige werden freie Wohnungen oder Ferienwohnungen gesucht.«

Zehn bis 12 Wohnungen des Aufganges Nr. 12 sowie des Nachbaraufgangs seien in Mitleidenschaft gezogen worden - das Löschwasser laufe aus dem Dachgeschoss nach unten. Die LWG als Eigentümer habe die Brandwache übernommen. Ein Generalunternehmer kümmere sich derweil um die Aufnahme des Schadens und um den Kontakt zur Versicherung.

Bürgermeister Lars Kolan dankt der Spreewaldklinik für die unkomplizierte und schnelle Hilfe sowie den rund 85 Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Johannitern. Die Feuerwehren aus Lübben, Luckau, Schönwalde und Freiwalde seien gegen 2.30 Uhr alarmiert worden - insgesamt waren 70 Kameraden im Einsatz, heißt es.

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Verdächtiger Geruch löst Feuerwehreinsatz aus

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