Dany Dawid

Trachten, Tanz & Traditionen

Cottbus. Fröhlich, bunt und laut – so ist die 19. Internationale Folklorelawine mit viel Musik und Tanz im Anmarsch. Nach langer Pause macht sie dabei auch wieder einmal Stopp in Cottbus. Pünktlich zum Stadtfest.

Seit 2001 ist sie inzwischen zu einer schönen Tradition geworden und ein Highlight in der Region. Dabei versteht sie sich als ein buntes Zusammentreffen der verschiedensten Kulturen.

Los rollt die Lawine am Freitag, 21. Juni, in Lübbenau/Spreewald. Dort startet der traditionelle Kahnkorso der Nationen. Am Samstag, 22. Juni, sind die Festival-Teilnehmer in Forst, im Ostdeutschen Rosenarten zu Gast. Mit einer Luftballonaktion werden sie an der Schillerbühne begrüßt. Bis zum Abend findet hier ein buntes Bühnenprogramm statt. Die Stadtwerke Forst werden für die Folkloristen kostenfrei Wasser zur Verfügung stellen. Zudem können sie an Führungen durch den Rosengarten teilnehmen und haben freien Eintritt ins Freibad. Am Sonntag, 23. Juni, kommt die Internationale Folklorelawine in der Cottbuser Innenstadt zum Abschluss. Auf der Stadtfest-Bühne auf dem Altmarkt werden die Folkloreensembles begrüßt. Bis nachmittags werden sie auch hier eine bunte Mischung aus Musik, Tanz und Temperament präsentieren. Im Anschluss können die Gruppen das Stadtfest genießen.

Untergebracht werden die Teilnehmer im Snowtropolis in Senftenberg, im Wohnheim Cottbus sowie in einem Wohnheim in Forst. Davon hat eine Gruppe ihre Unterkunft im Vereinsheim des Forster Turnvereins 1861.Bereits zum achten Mal richten der Landkreis Spree-Neiße und der Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Internationale Folklorelawine gemeinsam aus. Für die finanzielle Unterstützung sorgen hierbei die Sparkassen Spree-Neiße und Niederlausitz. »Es gibt immer sehr viele Anfragen seitens der Ortsvorsteher oder der Bürgermeister, denn die Kommunen bewerben sich selbst, um als entsprechender Veranstaltungsort in Frage zu kommen«, berichtet Landrat Harald Altekrüger.

Gleich zwei Ensembles aus Deutschland sind dabei

Mit 350 Teilnehmern, in 14 Gruppen, aus 13 Ländern, wird sich die Folklorelawine im Juni in Gang gesetzt. Mit dabei sind in diesem Jahr gleich zwei regionale Gruppen. Das Deutsch-Sorbische Ensemble aus Cottbus ist zum zehnten Mal und die AWO-Tanzgruppe aus Lübbenau zum zweiten Mal vertreten. Insgesamt haben sich 22 Ensembles aus 20 Ländern beworben. Davon wurden 15 Gruppen ausgewählt. »Aber das Ensemble aus dem Senegal hat leider kein Visum erhalten«, bedauert Jana Handrischeck, Beauftragte für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Partnerschaften und erklärt: »Die Botschaft war von deren Rückkehr nicht überzeugt«. Abgelehnt wurden unter anderem auch Gruppen aus der Türkei, Bulgarien und Lettland.Dabei sein wird aber in diesem Jahr erstmals ein Ensemble aus Nepal. Auch hier scheiterte es in den vergangenen Jahren immer an einem Visum.

Den weitesten Anreiseweg hat mit 6500 Kilometern Nepal. Den längsten Weg legt mit etwa 1500 Kilometern die Gruppe aus Rumänien zurück. Etwa 17 Stunden Fahrtzeit mit dem Bus werden sie dafür benötigen. Neun Gruppen reisen mit eigenen Fahrzeugen, fünf Gruppen mit dem Flugzeug an. Unter den Teilnehmern sind alle Altersklassen bis 81 Jahre vertreten Die Jüngste ist jedoch die zweijährige Tänzerin Rosie aus Schottland. Die größte Gruppe kommt mit 33 Personen aus Polen. Mit 15 Personen bildet Belgien die kleinste Gruppe.

INFO:

Der traditionelle Kahnkorso der Nationen startet am 21. Juni, 12.30 Uhr, in Lübbenau. Von 14.30 bis 18.30 folgt das Bühnenprogramm auf der Festwiese in der Poststraße. Weiter geht es am 22. Juni, von 13.30 bis 20 Uhr, im Ostdeutschen Rosengarten in Forst. Zum Stadtfest in Cottbus präsentieren sich die Folkloristen am 23. Juni, von 11 bis 16 Uhr, auf dem Altmarkt.

 

 

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