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Staatstheater Cottbus mit Weltpremiere im Auto-Kino

Cottbus. Die berühmte Musical-Melodie „Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht“ aus „My fair Lady“ und Mozarts „Eine kleine Nachtmusik“ sind die klassischen Highlights am Sonntag (7. Juni, 19 Uhr) bei einer Weltpremiere.

„Als eines der ersten Orchester weltweit tritt das Philharmonische Orchester des Staatstheaters Cottbus in einem Auto-Kino im Cottbuser Lausitz-Park auf und bringt die weite Welt der klassischen Musik in die eigenen vier Autowände der Zuschauer“, teilte das Vierspartentheater mit. Unter der Leitung von Generalmusikdirektor Alexander Merzyn bieten die Orchestermusiker ein populäres Open-Air-Programm, bei dem auch Sängerinnen und Sänger des Opernensembles mitwirken. Zu den besonderen Glanzpunkten gehören unter anderen auch Ausschnitte aus einer Bläserserenade von Antonin Dvorak, aus dem Septett von Jubilar Ludwig van Beethoven und aus der Bläsersuite von Richard Strauss. Mit dem anderthalbstündigen Auftritt wollen die Cottbuser Philharmoniker ein weiteres Zeichen unter dem Motto „Kultur trotz Corona“ setzen. Die Besucher können sich nach einer Serie von spannenden Filmabenden und den live-Auftritten des Singer-Songwriters und Festivalinspirators Alexander Knappe jetzt erstmals auf ganz besonderes Konzert in einer ungewöhnlichen Spielstätte freuen.

Nachdem die Beschränkungen für Open-Air-Veranstaltungen jetzt gelockert worden sind, will das Staatstheater Cottbus nun auch endlich wieder richtig Theater spielen. Unter dem Motto „Zurück auf den Brettern“ bereiten die Theaterleute jetzt ein abwechslungsreiches Programm für einen Spielbetrieb unter freiem Himmel auf dem Hof der Cottbuser „Alvensleben-Kaserne“ vor. „Gegenwärtig wird bereits eine große Bühne für das Sommertheater aufgebaut“, sagte eine Theatersprecherin. Der Start der Aufführungsreihe ist für Mitte Juni geplant. „Erstmals sind dann alle Sparten mit einem jeweils einstündigen Abend beteiligt“, hieß es. Auch ein Mehrsparten-Programm zu Beginn und zum Saisonfinale wird gegenwärtig vorbereitet. Intendant Rene‘ Serge Mund freut sich über die Möglichkeit, den Besuchern endlich wieder Theater live anbieten zu können. Er hob besonders das Engagement, die Kreativität und die eingebrachten künstlerischen Angebote der Schauspieler, Tänzer, Sänger und Musiker des Staatstheaters Cottbus für die Open-Air-Saison hervor. Die Titel der Programme und nähere Informationen dazu sowie die  genauen Vorstellungstermine werden in Kürze veröffentlicht. (kay)

Open-Air-Konzert des Staatstheaters Cottbus beim Lausitzer AutoKinoFestival, Sonntag, 7. Juni, 19 Uhr, Lausitzpark, Madlower Chaussee 4,  zwei Personen im PKW 39.90 Euro, jede zusätzliche Person auf dem Rücksitz 9,90 Euro, Ticket-Telefon 0355/ 481 555

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Großübung im Windpark

Kittlitz. Zwanzig Einsatzfahrzeuge und 110 Kameradinnen und Kameraden der Lübbenauer Feuerwehr und der dazugehörigen Ortswehren waren am 17. Oktober im Windpark Kittlitz II unterwegs. Es gab hier keinen Brand zu löschen, der Termin war aber dennoch wichtig. Denn es handelte sich um die jährliche Ganztagsausbildung der Wehren, die in diesem Jahr auch im Windpark stattfand. »Bei der großen Herbstübung kommen alle Wehren zusammen. Hier geht es darum, dass die Kameradinnen und Kameraden im Ernstfall auch die Fahrzeuge und Gerätschaften der benachbarten Feuerwehren kennen und das man auch die übergreifende Zusammenarbeit und die Koordinierung dieser übt.«, erklärt Stadtwehrführer Hartmut Wassermann. Dass die Übung in diesem Jahr an und in den Windenergieanlagen im Windpark Kittlitz II stattfinden kann, das hat Markus Romberg, technischer Geschäftsführer der Repartner Wind GmbH, ermöglicht. »Mir war es wichtig, den ortsansässigen Wehren die Gegebenheit vor Ort zu zeigen und auch mit unseren Anlagen vertraut zu machen.«, so Romberg. Dazu hat der Windparkbetreiber drei Windenergieanlagen an diesem Tag vom Netz genommen und für geschulte Servicetechniker gesorgt, welche die Feuerwehrleute in den Anlagen begleiteten und ihnen die Technik erklärten. Die meisten dieser Techniker hat Markus Romberg vom Lübbenauer Unternehmen EMIS bezogen, dessen Windservice-Team im Alltag für die Wartung aller elektrotechnischen Bauteile an Windenergieanlagen sorgt. »Ich arbeite mit dem EMIS-Team schon lange zusammen und schätze es sehr. Daher wollte ich es heute gern dabei haben und habe das Team noch einmal im Vorfeld speziell auf diese Anlagen geschult«, so Romberg. Mit dem Ergebnis der Übung ist Hartmut Wassermann zufrieden: »Es war für unsere Leute eine gute Gelegenheit, sich mit den Anlagen vertraut zu machen. Außerdem haben wir nun eine konkrete Vorstellung, wie wir hier vor Ort im Ernstfall handeln würden.«Zwanzig Einsatzfahrzeuge und 110 Kameradinnen und Kameraden der Lübbenauer Feuerwehr und der dazugehörigen Ortswehren waren am 17. Oktober im Windpark Kittlitz II unterwegs. Es gab hier keinen Brand zu löschen, der Termin war aber dennoch wichtig.…

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