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BTU-Präsidentin Prof. Dr. Gesine Grande tritt ihr Amt an

Cottbus. Prof. Dr. Gesine Grande, die neue Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU), nimmt am heutigen Donnerstag, 1. Oktober, ihre Arbeit auf. Nachdem sie am 16. Juli vom Senat der Universität gewählt wurde, folgten Gespräche und Verhandlungen mit der Landesregierung. Am 14. September wurde die gebürtige Leipzigerin schließlich von Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle zur neuen Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg ernannt.

Prof. Gesine Grande sagt mit Blick auf ihre sechsjährige Amtszeit: „Die BTU wird in den kommenden Jahren eine der spannendsten und innovativsten Universitäten in Deutschland werden. Wir werden, gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern, Unternehmen, Politik und Region, die einmalige Entwicklungschance des Strukturwandels Lausitz nutzen. Die BTU soll wieder leuchten mit einem einmaligen wissenschaftlichen Profil, als attraktiver Studien- und Arbeitsort. Es ist mir eine große Ehre, diesen Entwicklungsprozess als Präsidentin zusammen mit den Mitgliedern der BTU und unseren Verbündeten und Unterstützern gestalten zu können.“

Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle: „Gesine Grande ist eine exzellente und erfahrene Kennerin des Hochschulbetriebs und hat langjährige Erfahrungen beim Leiten einer Hochschule. Und sie ist die einzige an der Spitze einer deutschen Universität mit ostdeutschen Wurzeln – das ist 30 Jahre nach Gründung des Landes nicht nur ein wichtiges Signal, sondern längst überfällig. Ich wünsche ihr viel Erfolg als künftige Präsidentin der BTU und freue mich auf die Zusammenarbeit. Die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg ist nicht nur die zweitgrößte Hochschule und einzige Technische Universität des Landes – mit ihren zahlreichen Partnern in der Wissenschaft und in der Wirtschaft ist sie auch der Motor des Strukturwandels in der Lausitz.“

Der frühere BTU-Präsident und heutige Wirtschaftsminister Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach erklärt: „Ich freue mich, dass die BTU wieder eine gewählte Präsidentin hat und wünsche Frau Prof. Grande für ihre sechsjährige Amtszeit als neue Präsidentin der BTU allzeit eine glückliche Hand bei ihren Entscheidungen. Die Erwartungen an das Amt sind hoch. Aber in den vergangenen Jahren ist eine sehr gute Basis für ihr Wirken gelegt worden. Als Wirtschaftsminister sage ich: Der Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie kann sie sich sicher sein. „Glück auf“ für die BTU, die Lausitz und auf eine gute Zusammenarbeit im Strukturwandel.“

Auch Oberbürgermeister Holger Kelch sendet seine Glückwünsche an die BTU: „Ich wünsche Frau Prof. Grande ein Höchstmaß an Glück und das nötige Rückgrat für sicher einschneidende und schwierige Entscheidungen. Wir werden weiter eng kooperieren, weil unsere Stadt ohne BTU undenkbar ist, die BTU ohne Stadt aber auch nichts ist. Ich sehe uns dabei nicht als Schicksalsgemeinschaft, sondern als partnerschaftliche Treiber für die Stadtentwicklung und den Strukturwandel.“

Hintergrund

Die 1964 in Leipzig geborene Gesine Grande studierte Psychologie an der Universität Leipzig, promovierte 1997 an der Universität Bielefeld. Nach der Approbation als Psychologische Psychotherapeutin erlangte sie 2012 ihre Habilitation an der Universität Leipzig. Von 2014 bis 2019 war sie Rektorin der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig. Sie folgt auf den im Herbst 2018 ausgeschiedenen Präsidenten Jörg Steinbach. In der Zwischenzeit hatte Prof. Christiane Hipp die Hochschule geschäftsführend geleitet. Gesine Grande tritt ihr Amt am 1. Oktober 2020 an.

An den drei Standorten der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg arbeiten rund 180 Professoren. An der Hochschule sind etwa 7.000 Studierende in 63 universitären, fachhochschulischen und dualen Bachelor- und Master-Studiengängen eingeschrieben, darunter 2.250 internationale Studierende aus mehr als 100 Ländern. Die BTU ist eine Technische Universität mit starkem Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit. In der Kombination aus Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung entstehen weltweit nachgefragte Lösungen in den Schwerpunktbereichen Umwelt, Energie, Material, Bauen, Gesundheit sowie Informations- und Kommunikationstechnologie. Das Studienangebot reicht von den Themen Bauen, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über Naturwissenschaften und Informatik bis hin zu Wirtschaft, Gesundheit und Soziales.

(PM/BTU Cottbus-Senftenberg)

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HCR im Bienenstock weiter sieglos

Großröhrsdorf. Für die Rödertalbienen setzte sich der Negativtrend auch im dritten Heimspiel der Saison fort. Gegen die „Red Sparrows“ aus Freiburg verloren sie erneut deutlich mit 19:29 (7:12). Cheftrainer Karsten Schneider musste seinen Kader auf ein paar Positionen umstellen. Kristýna Neubergová verletzte sich unter der Woche. Isabel Wolff, Victoria Hasselbusch und Anna Frankova fehlten krankheitsbedingt. Dafür durften Luisa Lucas und Nachwuchstalent Marlene Böttcher (2 Tore) auf der Bienenbank Platz nehmen. Außerdem kehrte Lara Steglich in den Kader zurück. Der HC Rödertal hatte zwar Anwurf, kam in der Anfangsphase aber überhaupt nicht in die Spur. So waren die Gäste nach drei Minuten schon mit 0:3 in Front. Dann fand Ann-Catrin Höbbel (4/1 Tore) mit ihrem Pass Jasmin Eckart (3 Tore). Die Kreisläuferin netzte unbedrängt zum 1:3 ein. Der HCR leistete sich in der Vorwärtsbewegung jedoch viel zu viele Fehler. Dadurch wurden die Breisgauerinnen zu Kontern eingeladen. Die HSG nahm die Geschenke dankend an und hatte sich nach zehn Minuten bereits auf 1:8 abgesetzt. Den 220 Zuschauern im Bienenstock schwante bereits Böses. Bis zur 15. Minute warteten sie auf den zweiten Treffer der Gastgeberinnen. Rabea Pollakowski (2/2 Tore) fing ein Zuspiel der Freiburgerinnen ab und spielte einen weiten Pass auf Emilia Ronge (4 Tore). Die flinke Außenspielerin verwandelte sicher zum 2:8. Die Gäste waren unbeeindruckt und zogen auf 2:10 davon. Die Bienen wollten sich jedoch nicht kampflos geschlagen geben. Nach einem Foul an Pavlina Novotna (1 Tor) netzte Pollakowski den fälligen Strafwurf zum 3:10 ein. Dann vollendete Ronge einen Tempo-Gegenstoß nach einem Pfostentreffer der HSG zum 4:10. In der 21. Minute verkürzte Eckart vom Kreis auf 5:10. Als Pollakowski den nächsten Siebenmeter zum 7:11 verwandelte, waren die Rödertalbienen plötzlich wieder in Schlagdistanz. Bis zum Pausenpfiff traf aber nur noch Nadine Czok (8/2 Tore) für die HSG Freiburg zum 7:12-Zwischenstand. Die Gastgeberinnen waren früh aus der Kabine zurück. Nach einem Fehler der Gäste fasste sich Böttcher ein Herz und konnte ihren ersten Treffer in der 2. Bundesliga zum 8:12 bejubeln. Bei den Fans des HCR keimte noch einmal Hoffnung auf. Die HSG antwortete jedoch mit zwei Treffern. Dann ging Saskia Nühse (1 Tor) zentral ins 1-gegen-1 und traf zum 9:14. Beim 10:15 setzte sich Höbbel auf Halbrechts gut durch. Kurz darauf war Lisa Loehnig (1 Tor) am Kreis eingelaufen und erzielte das 11:16. Es war eine der wenigen guten Phasen im Bienenspiel. In der Folge leistete sich die Schneider-Sieben bei eigenem Angriff wieder haarsträubende Fehler und verlor völlig den Faden. Auch in der Abwehr waren die Bienen meist einen Schritt zu spät. So setzte sich die HSG bis zur 49. Minute auf 12:23 ab. Dann steckte Tammy Kreibich den Ball nach außen zu Ronge durch, die das 13:23 erzielte. Kurz darauf riss Höbbel eine Lücke, welche Novotna zum 14:23 ausnutzte. Der HCR setzte nun noch einmal alles auf eine Karte und stellte auf eine offensive Abwehr um. Durch einfache Ballverluste in der Vorwärtsbewegung setzten sich die Gäste aber auf 14:25 ab und auch der letzte Funke Hoffnung bei den Fans war nun erloschen. Da die Freiburgerinnen in den Schlussminuten in der Deckung einen Gang zurückschalteten, entwickelte sich noch einmal ein offener Schlagabtausch. Allerdings waren die Lücken in der offensiven Deckung der Bienen zu groß, sodass die „Red Sparrows“ immer wieder eine Antwort fanden. Das letzte Tor der Partie zum 19:29-Endstand gehörte Höbbel, die in den letzten vier Minuten gleich drei ihrer Treffer erzielte. Die Bienen wirkten neben der Spur. Besonders bei eigenem Angriff schenkten sie viel zu häufig den Ball her und mussten so leichte Gegentore in Kauf nehmen. Nur in zwei Phasen war der HCR seinen Gegnerinnen ebenbürtig. Nach dem Spiel in Leipzig ist es bereits die zweite heftige Niederlage. Nun ist das Trainerteam gefragt, um diese Serie schnellstmöglich zu beenden. HCR-Co-Trainer Frank Hein: „Die HSG Freiburg hat unsere Schwächen heute offengelegt. Das Ergebnis spricht für sich. Wir haben im Angriff viel zu viele Fehler gemacht. Den jungen Spielerinnen mache ich keinen Vorwurf. Sie haben ihre Sache gut gemacht.“ HCR: Ann Rammer, Ronja Nühse, Emilia Ronge (4), Ann-Catrin Höbbel (4/1), Jasmin Eckart (3), Rabea Pollakowski (2/2), Marlene Böttcher (2), Lisa Loehnig (1), Pavlina Novotná (1), Saskia Nühse (1), Lara Tauchmann (1), Tammy Kreibich, Paula Förster, Vanessa Huth (n.e.), Lara Steglich (n.e.), Luisa Lucas (n.e.)Für die Rödertalbienen setzte sich der Negativtrend auch im dritten Heimspiel der Saison fort. Gegen die „Red Sparrows“ aus Freiburg verloren sie erneut deutlich mit 19:29 (7:12). Cheftrainer Karsten Schneider musste seinen Kader auf ein paar…

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