Neustart beim FC Energie

Cottbus. Mit dem Heimspiel gegen den FSV 63 Luckenwalde startet der FC Energie am Sonntag in die neue Regionalligasaison. Nach fünf Vorbereitungswochen geht es für die 20 Mannschaften der Nordoststaffel in jeweils 38 Vergleichen um die Punkte. Die am Ende beste Mannschaft spielt anschließend gegen den Nord-Ersten um den Aufstieg in die 3. Liga. Vor dem Auftaktspiel (Anpfiff 13.00 Uhr) baten wir Trainer Claus Dieter Wollitz zum Gespräch. Sie bringen nach 2009 und 2016 zum dritten Mal eine neu zusammengestellte Energie-Mannschaft an den Start. Würden Sie 2021 ihre Aufgabe in 2021 als besonders schwierig bezeichnen? Doch, ich glaube schon, dass uns die Situation in diesem Jahr vor die größten Herausforderungen gestellt hat. Allein wenn man bedenkt, dass die lange Coronabedingte Spielpause alle aus dem Tritt gebracht hat. Auch waren die Ungereimtheiten, die über Monate unseren Club belastet haben, nicht gerade förderlich. Aber heute sage ich, dass der Spaß am Fußball zurückgekehrt ist. So sind wir alle gespannt und voller Erwartung auf die neue Saison und sind bereit, für den Club alles zu geben. Trotz der bekannten finanziellen Sorgen ist es dem Verein gelungen, namhafte Spieler für den FCE zu begeistern. Konnten auf diesem Weg all ihre Wünsche erfüllt werden? Ach, Wünsche gibt es doch immer. Doch hat die Vereinsführung all das was in den finanziellen Rahmen passt, sehr gut hinbekommen. So kamen Spieler zu uns, die sich mit ihrem Potential sehen lassen können. Schön war zuletzt, dass es bei Shawn Kauter eine Kehrtwendung gab und er mit uns gehen will. Auch mit den anderen Zugängen wie zum Beispiel Putze, Pronishew, Hildebrandt und Engelhardt haben wir neue Qualitäten nach Cottbus holen können. Heißt das, dass sich die jungen Spieler unseres Vereins nun weiter hintenanstellen müssen? Auch diese Spieler von Harz bis Böhmert oder Kujowicz spielen bei mir eine wichtige Rolle. So habe ich mich für eine Weiterverpflichtung von Niklas Geisler stark gemacht, weil ich von ihm überzeugt bin, wie auch von Tobi Eisenhuth. Wie bekannt, ist es ja meine Art, die jungen Spieler mitzunehmen, ihnen auch Einsatzzeiten zu geben. Was für deren Entwicklung und deren weiteren Weg, egal wohin der einmal führt, ganz wichtig ist. Wichtig ist aber auch, dass alle drei Gruppen miteinander harmonieren. Die Jungen mit den Neuen und mit den Spielern, die zuvor zur Mannschaft gehört haben. Wie weit ist die Mannschaft inzwischen eine Einheit? Wir haben ja Spieler, die mit der letzten Saison recht unzufrieden waren. Bei denen war es eben nötig, sie frei zu machen, ihnen die Gewissheit zu geben, dass sie wichtig sind und in diesem Club eine geschätzte Aufmerksamkeit genießen. Da waren auch viele Gespräche nötig um ihnen das klar zu machen. Die hinzugekommenen Spieler sind in der Beziehung natürlich viel freier aufgetreten. Wir sind da sehr gut vorangekommen, was man auch an der zum Positiven veränderten Kabinen-Atmosphäre merkt. Welche taktischen Möglichkeiten bietet die deutlich veränderte neue Energie-Formation? Es geht um Ballbesitzfußball, auch um die kämpferische Note und die Kondition. Fußball macht nur dem Spaß, der fit ist. In dem Zusammenhang hat mich gefreut, dass in den fünf Wochen alle mitgezogen haben, obwohl manche Trainingseinheit schon ziemlich intensiv war. Meine letzte Frage betrifft die Formation. Ist die Havelse-Startelf auch jene, die gegen Luckenwalde aufläuft? Ich mache da kein Geheimnis draus und sage, dass beim 1:1 weitgehend die Mannschaft gespielt hat, die unser Vertrauen am Sonntag haben wird. Es kann sich immer was ergeben, wie jetzt bei Niclas Erlbeck, der wegen einer leichten Erkrankung nicht dabei war und der ansonsten aber dazugehört. Mit dem Heimspiel gegen den FSV 63 Luckenwalde startet der FC Energie am Sonntag in die neue Regionalligasaison. Nach fünf Vorbereitungswochen geht es für die 20 Mannschaften der Nordoststaffel in jeweils 38 Vergleichen um die Punkte. Die am Ende…

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Hollywood im Rosengarten

Cottbus. Open Air-Kino hat immer einen besonderen Charme. Doch selten wurde die Location so geschickt gewählt wie für die Filmnächte im Spreeauenpark. Die Leinwand steht mitten im romantischen Rosengarten des ehemaligen Buga-Parks. Bepflanzte Beete säumen das Areal. Im Hintergrund stehen Spaliere mit Rosen. Seit dem 3. Juli läuft hier Nacht für Nacht ein breit gefächertes Programm – vom Arthousefilm bis zum Blockbuster. An mehreren Nachmittagen wurden auch Kinderfilme gezeigt. Hinzu kommen spezielle Events wie Poetry Slams und Partys. Ein besonderer Besuchermagnet war die »Große Dirty Dancing-Nacht« am 10. Juli. Auf den Kultfilm folgte eine Party mit 150 Tanzwütigen. Langsam neigt sich die Veranstaltungsreihe ihrem Ende zu, doch Highlights gibt es bis ganz zum Schluss: Am 24. Juli, in der letzten Filmnacht, präsentiert der WochenKurier um 21.30 Uhr die Premiere von »Der Rosengarten von Madame Vernet«. Die Komödie handelt von einer leidenschaftlichen Rosenzüchterin, die mit allen Mitteln die Traditionsgärtnerei ihrer Familie retten möchte und dabei an allerlei zwielichtige Gestalten gerät. Übrigens: Die Filmnächte im Spreeauenpark sind ein Kooperationsprojekt der CMT Cottbus und der Dresdner PAN Veranstaltungslogistik und Kulturgastronomie GmbH, die schon seit 1991 die Filmnächte am Elbufer organisiert, Deutschlands größtes Freiluftkino-Festival.Open Air-Kino hat immer einen besonderen Charme. Doch selten wurde die Location so geschickt gewählt wie für die Filmnächte im Spreeauenpark. Die Leinwand steht mitten im romantischen Rosengarten des ehemaligen Buga-Parks. Bepflanzte Beete säumen…

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Brandenburg entsendet Einsatzkräfte

Südbrandenburg. Brandenburg verstärkt seinen Hilfseinsatz in den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands. Insgesamt verlegen ab heute mehr als 300 Einsatzkräfte in den Sammelraum am Nürburgring, um von dort aus in den kommenden Tagen bei der Bewältigung der Flutkatastrophe zu unterstützen. Innenminister Michael Stübgen hatte den Hilfseinsatz am Dienstag autorisiert, nachdem eine Bitte um Unterstützung aus Rheinland-Pfalz in Brandenburg eingegangen war. Innenminister Michael Stübgen: „Die Flutkatastrophe ist eine nationale Tragödie, die uns alle tief berührt. Deutschland steht zusammen und auch Brandenburg hilft den Flutopfern wo es nur geht. Wir haben den betroffenen Bundesländern in der vergangenen Woche umgehend Hilfsangebote unterbreitet und schicken jetzt ein erstes größeres Kontingent nach Rheinland-Pfalz. Auf die Kameradinnen und Kameraden wartet ein schwerer und entbehrungsreicher Einsatz, aber ich weiß, dass alle hochmotiviert sind. Die Hilfsbereitschaft ist groß in Brandenburg. Seit Tagen helfen Einsatzkräfte aus Brandenburg in ihren Partnerkommunen in Nordrhein-Westphalen und die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ist enorm. In Brandenburg wissen wir was Hochwasser anrichten können und haben nicht vergessen, wie uns geholfen wurde. Ich danke allen Brandenburgerinnen und Brandenburgern, die jetzt unseren Landsleuten im Westen beistehen und dabei helfen, dass wir unseren Beitrag leisten können.“ Das Brandenburger Einsatzkontingent besteht aus einer Brandschutzeinheit und zwei Medizinischen Task Force. Die Brandschutzeinheit Potsdam-Mittelmark wird mit 28 Fahrzeugen und 125 Einsatzkräften am Mittwoch um 18:00 Uhr von Beelitz-Heilstätten aus in das Einsatzgebiet verlegen. Aufgaben im Einsatz werden Menschenrettung und -bergung, Wasserförderung, Stromerzeugung und Beleuchtung sein. Die Medizinische Task Force 17 (aus Teltow-Fläming, Potsdam-Mittelmark und Brandenburg an der Havel) und die Medizinische Task Force 18 (aus Spree-Neiße, Elbe-Elster, Dahme-Spreewald und Cottbus) werden am Sonntagmorgen in den Einsatz starten. Beide Einheiten zusammen stellen über 50 Einsatzfahrzeuge und rund 200 Einsatzkräfte. Zu den Aufgaben gehören die Einsatzführung und die Behandlung und der Transport von Patienten.Brandenburg verstärkt seinen Hilfseinsatz in den Hochwassergebieten im Westen Deutschlands. Insgesamt verlegen ab heute mehr als 300 Einsatzkräfte in den Sammelraum am Nürburgring, um von dort aus in den kommenden Tagen bei der Bewältigung der…

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Preisgeld der GWC für Startup

Cottbus. Im Mai stellten fünf Teams ihre Gründungsideen in sogenannten Pitches vor. Das sind Kurzpräsentationen im 3-Minuten-Format, die den jungen Gründern viel abverlangen, müssen sie doch in drei Minuten alle wichtigen Daten und Fakten überzeugend an Investoren überbringen. Das Format musste online stattfinden. 180 Interessierte nahmen an der virtuellen Veranstaltung teil. Nun konnte die Übergabe des Sonder-Geldpreises der Gebäudewirtschaft Cottbus GmbH persönlich durch Prof. Dr. Torsten Kunze im Gründungszentrum am Campus stattfinden. Diesen erhielt das Team »drop off« mit ihrer Idee der Kapselhotels. Mit Kapselhotels, die auch als Co-Working-Space dienen sollen und von Freelancern, digitalen Nomaden sowie Teams und Unternehmen für Urlaub aber auch mobiles Arbeiten genutzt werden können, will »drop off« flexibler und individueller auf Bedürfnisse eingehen. Die Hotels sind auf Kommunikation und Interaktion ausgelegt, die einzelnen Schlafkabinen sollen dennoch für Ruhe und Privatsphäre sorgen. Zudem sind die Kosten deutlich günstiger im Vergleich zu herkömmlichen Hotels. Das Startup befindet sich in der Gründungsphase und sucht Investoren, um das erste Kapselhotel zu errichten. Der Gründungsservice der BTU Cottbus-Senftenberg ist »Ideenschmiede 2021« und wurde damit als eine der gründungsaktivsten Hochschulen des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Das Gründungszentrum Startblock B2 wird ab August 2021 bezogen und im Oktober offiziell eröffnet. Zentrumsleiterin Jana Künzel freut sich über Interessenten. Kontakt: jana.kuenzel@egc-cottbus.de Im Mai stellten fünf Teams ihre Gründungsideen in sogenannten Pitches vor. Das sind Kurzpräsentationen im 3-Minuten-Format, die den jungen Gründern viel abverlangen, müssen sie doch in drei Minuten alle wichtigen Daten und Fakten überzeugend an…

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