Klein ganz groß

Erweiterung des Erlebnis- und Miniaturenparks Elsterwerda

Der Erlebnis- und Miniaturenpark Elsterwerda beherbergt eine Vielzahl maßstabsgetreu nachgebauter Gebäude der Region Elbe-Elster. Um Besuchern auch bei schlechtem Wetter den Aufenthalt angenehm zu gestalten, wird das „Langhaus“ mit einem Gesamtvolumen von 543.792 Euro umgebaut und um einen barrierefreien Anbau ergänzt. Gefördert wird das Vorhaben, das ein Projekt des Stadt-Umland-Wettbewerbs ist, vom Brandenburger Landwirtschaftsministerium mit Mitteln in Höhe von 407.844 Euro, unter Nutzung der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der Agrarstruk-tur aus Bundes- und Landesmitteln zu 75 Prozent.

Wer einen Überblick über die „Kleine Lausitz“ erhalten möchte, ist im Erlebnis- und Miniaturenpark Elsterwerda genau richtig. Historisch bedeutsame Gebäude wie das Elsterschloss Elsterwerda, das Kloster Mühlberg, die Biotürme Lauchhammer sowie über 120 weitere maßstabs- und originalgetreu nachgebaute Sehenswürdigkeiten der Region Elbe-Elster können besichtigt werden. Der Park mit seiner ursprünglich touristischen Ausrichtung hat sich inzwischen zu einer Einrichtung mit hohem Bildungscharakter weiterentwickelt. Kindergärten und Schulen nutzen die Möglichkeit, den Kindern ihre Heimatregion mit ihrer historischen, kulturellen und regionalen Bedeutung näherzubringen.

Um Projekt- und Wandertage für Kindergärten und Schulklassen in Zukunft wetterunabhängig anbieten zu können, wird das „Langhaus“ um- und ausgebaut. Es erfolgt der Einbau einer Raumheizung, einer Küche sowie eines Kassenbereichs. Darüber hinaus wird die Touristinformation umgebaut und ein barrierefreier Anbau errichtet. In diesem werden Sanitäranlagen sowie ein Behinderten-WC ihren Platz finden.

Das Projekt trägt mit seinen verbesserten Nutzungsbedingungen wesentlich zum Zugang von Bildungsangeboten bei und macht den Park zu einer einzigartigen touristischen Infrastruktureinrichtung der Region. Groß und Klein können zukünftig noch besser die Schätze der Region Elbe-Elster erleben und viel Wissenswertes erfahren.

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Ein Durchhalte-Bonbon zum Tag des Nachbarn

Rothenburg. In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet. „Durchhalten“ war vor allem für viele ältere Menschen die Devise der vergangenen Wochen.  In der Woche vom 25. bis 29. Mai konnten die Bürger und Besucher in vielen Rothenburger Geschäften, Einkaufsmöglichkeiten und im Mehrgenerationenhaus ein Glückskleeblatt entdecken. Die Menschen wurden bspw. mit den Slogans „Danke sagen“ oder „Glück teilen“ dazu eingeladen, den süßen Bonbon-Gruß an liebe Menschen in ihrer Nachbarschaft zu verschenken oder einfach selbst zu naschen.  Die Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe – ansässig im Rothenburger Mehrgenerationenhaus – hat die Aktion gestartet. Man freue sich über jeden, der die Gelegenheit zum Freude machen genutzt hat, so Daniela Teßmer von der Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstellen arbeiten im Auftrag des Landkreis Görlitz und beraten, informieren und vermitteln Pflegebedürftige und Nachbarschaftshelfer. Wer selbst als Nachbarschaftshelfer tätig werden möchte oder auf der Suche nach einem geeigneten Nachbarschaftshelfer im Raum Niesky, Rothenburg und Reichenbach ist, kann sich an das Mehrgenerationenhaus Rothenburg wenden.  In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet.…

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