Roberto Rink

Schill+Seilacher neuer Sponsor der Monarchs

Eine gewinnbringende Kooperation ist zwischen den Dresden Monarchs und Schill+Seilacher in Pirna-Neundorf besiegelt worden.
Bilder
Dr. Uwe Dittrich und Dr. Rüdiger Ackermann von Schill+Seilacher, Ulz Däuber und  Sören Glöckner der Dresden Monarchs (v.l.n.r) als neue Partner. Foto: R. Rink

Dr. Uwe Dittrich und Dr. Rüdiger Ackermann von Schill+Seilacher, Ulz Däuber und Sören Glöckner der Dresden Monarchs (v.l.n.r) als neue Partner. Foto: R. Rink

Stolz wurden am Dienstag die neuen Helme der Monarchs im Rahmen ihres Saison-KickOffs mit dem Logo von Schill+Seilacher an zentraler Stelle präsentiert. Dr. Rüdiger Ackermann, Geschäftsführer der Schill+Seilacher GmbH, erklärt, warum man sich eigentlich für diesen Sponsoring-Partner entschieden hat: »American Football ist im gleichen Jahrzehnt entstanden wie unser Unternehmen, deshalb haben wir schon eine ganze Weile mit einer Partnerschaft geliebäugelt. Unser leider gerade verstorbener Beiratsvorsitzender und Rechtsanwalt in Dresden, Uwe Wunderlich, hat uns die Mannschaft seiner Heimatstadt ans Herz gelegt«.

Gemeinsamkeiten

Weitere Schnittpunkte ergeben sich mit den Standorten des Unternehmens, die neben Deutschland auch in den USA liegen, dem Ursprungsland des American Football. Dr. Uwe Dittrich, Werkleiter der Pirnaer Schill+Seilacher Chemie GmbH, ergänzt: »Wir kommen ähnlich wie Football aus dem Akademie-Bereich, ein großer Teil unserer Mitarbeiter sind Akademiker.« Auch kümmere sich das Unternehmen ähnlich wie die Monarchs früh um den eigenen Nachwuchs. So habe man jährlich rund zehn Auszubildende, die man bisher auch immer vor Ort in Vollzeitbeschäftigung bringen konnte.
Dabei unterstützt das Unternehmen die Footballer nicht nur in der momentan schwierigen Situation, sondern baut auf eine langfristige Partnerschaft, die vorerst für fünf Jahre geschlossen worden ist. Sören Glöckner, Präsident der Monarchs, ist sehr glücklich, da er schon einige Jahre nach einem Unternehmen suchte, mit dem man eine langfristige Vereinbarung als Helmsponsor eingehen wollte: »Wir wollten einen guten Partner für die vorderste Stelle des Helms«. Die prominente Stelle auf der Helmfront wird nun nach vielen Jahren erstmals besetzt.

Meistertitel als Ziel

Glöckner freut sich zudem, dass die Mannschaft seit einigen Tagen wieder trainiert. Ulz Däuber, Headcoach der Footballer, geht von einem Saisonstart ab September diesen Jahres aus. Um die Spielzeit zu verkürzen, wird man wohl in vier Viererstaffeln spielen und Mitte November könnte dann der German Bowl steigen. Als man ihm nach dem Ziel für die kommende Saison fragt, ist seine Antwort eindeutig: »Ganz klar, wir wollen 2020 Deutscher Meister werden.« Dr. Ackermann freut sich auf die Zusammenarbeit und würde sich gerne mit Schill+Seilacher auch in den Erfolgen des Vereins sonnen.

Jung und sozial


Mit dem jungen und dynamischen Sport möchte sich das Unternehmen auch als jung präsentieren, immer auf der Suche nach motivierten Leuten, um kraftvoll nach vorne zu schreiten. In der Firmenphilosophie nimmt dabei die soziale Verpflichtung eine zentrale Stellung ein. So brachten die Gründer alles in eine gemeinnützige Stiftung.
Schill+Seilacher hatte erst vor einiger Zeit die Produktion von Desinfektionsmitteln aufgenommen, welche sie fast zum Selbstkostenpreis an Krankenhäuser, Apotheken und ähnliche Einrichtungen verkaufen. Auch habe man 150.000 Masken gekauft und diese gespendet.