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Ein Ranger im Nationalpark

US-Nationalpark-Leiter besucht die Kollegen
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Maik Hille und Uwe Neumann (v.l.) von der Nationalparkwacht mit Kevin B. Schneider (2.v.r.), Christina Theodorakis (r.) von der US-Botschaft und FÖJ-lerin Luisa Köblitz (3.v.r.). Foto: Hanspeter Mayr

Maik Hille und Uwe Neumann (v.l.) von der Nationalparkwacht mit Kevin B. Schneider (2.v.r.), Christina Theodorakis (r.) von der US-Botschaft und FÖJ-lerin Luisa Köblitz (3.v.r.). Foto: Hanspeter Mayr

Kürzlich besuchte Kevin Schneider, Leiter des Nationalparks Acadia im US-Bundesstaat Maine den Nationalpark Sächsische Schweiz. Er nutzte ein Angebot der obersten Nationalparkbehörde der USA und des amerikanischen Konsulats in Leipzig, um mehrere Schutzgebiete in Deutschland zu besuchen. Dabei stellte sich heraus, dass viele Aufgaben und Probleme, aber auch Lösungswege durchaus vergleichbar sind. Schneider war bei einer Wanderung auf die Schrammsteinaussicht beeindruckt von der Felsnatur und der umfangreichen Infrastruktur, wie Stiegen, Leitern und Wegweiser, die von der Nationalparkverwaltung nicht nur installiert, sondern auch über die Jahre immer wieder unterhalten werden. Die Sache mit dem Hut Und dann war da noch eine wichtige Frage zu klären: Ist der typische Rangerhut wirklich so ein praktisches Kleidungsstück für die Arbeit draußen im Gelände? Schneider bejahte das. Es gebe einen Sommerhut aus stabilem Stroh und einen Winterhut aus Filz. Wenn er Besucher seines Nationalparks informieren möchte, ist er zudem sofort als Ansprechpartner zu erkennen. Sobald es jedoch weiter ins Gelände geht, setzt Schneider dann doch lieber eine Baseballkappe auf. Denn mit dem voluminösen Hut bleibt man dann doch ständig an Felsen und Sträuchern hängen.