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Statt Computer Nähmaschine

Pirna. Roma-Zentrum in Decin reagiert auf Corona-Krise

Die Corona-Krise ist ebenso in Pirnas Partnerstadt Decin zu spüren. Klaus Fiedler, Koordinator der SPD-AG Elbe-Labe kommuniziert auch in diesem Tagen mit seinem Partner, dem Leiter des Roma-Zentrums Decin Miroslav Grajcar.

Aufgrund der Corona-Situation ist eine aktive Zusammenarbeit zurzeit nicht möglich. „Das Roma-Zentrum ist bis Mai geschlossen, teilte mir Miroslav mit und danach wird man weitersehen“, so Klaus Fiedler. Indes untätig ist man dort nicht.  Die Mitarbeiter haben den Computer mit der Nähmaschine und Schere vertauscht. Sie stellen Mundschutz für die Bürger her.

„Unsere Regierung hat es versäumt, den Menschen eine ausreichende Menge an Masken zur Verfügung zu stellen. Daher beschlossen die Menschen  hier sich selbst zu helfen und zu Hause Masken, für Krankenhäuser, Feuerwehrleute, Sanitäter usw. zu nähen. So haben auch  wir beschlossen, Textilmasken zu nähen und sie den alten Leuten in Boletice zu geben. Es ist unsere Initiative. Zumindest gehen wir zur Arbeit und helfen so“, begründet Miroslav Grajcar. Aber jetzt geht das Material aus, und  noch zwei Nähmaschinen braucht der Verein auch. „Die Leute rufen uns schon an und bitten  um Masken. Wir haben in zwei Tagen 150 genäht. Aber das reicht nicht“, bedauert Grajcar. 

„Wir schicken viele Grüße aus Pirna und danken dem fleißigen Team!", so Klaus Fiedler. Bleibt gesund!!! (caw/fi)

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