df

Sendemast-Abriss: 4.300 sind dagegen

Wilsdruff. Eine Petition zum Erhalt des Funkturms in Wilsdruff wurde an den Landrat übergeben. Er versprach, alle Beteiligten an einen Tisch zu holen.

Viele Menschen aus der Region wollen das 153 Meter hohe Wahrzeichen in Wilsdruff erhalten. Eine entsprechende Petition fand über 4.300 Unterstützer, etwas mehr als die Hälfte davon kommen aus dem hiesigen Landkreis. Der Eigentümer hatte zuvor angekündigt, den Sendemast abreißen zu wollen. Zu hoch seien die Unterhaltskosten, hieß es. Bereits 2013 wurde der Sendebetrieb eingestellt. 

Die Petenten fordern, den Mast als technisches Denkmal und als Landmarke zu erhalten. Der Sender Wilsdruff war ein Rundfunksender für Mittelwelle, der 1954 ans Netz ging und sich aufgrund seiner guten Sichtbarkeit schnell zu einem Wahrzeichen entwickelte. Der dazu gehörige Rundbau beherbergt historische Übertragungstechnik, darunter Senderöhren und Luftspulen. Das Landratsamt hat den Abriss des Denkmals bereits genehmigt.

Der Technikverein Sender Wilsdruff, der den Turm übernehmen wollte, sorgt sich um den Fortbestand und kämpft nunmehr für dessen Erhalt. Landrat Michael Geisler will nunmehr alle Beteiligten, sprich die verschiedenen Eigentümer und Betreiber sowie den Verein an einen Tisch holen, um eine Lösung zu finden.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Ein Durchhalte-Bonbon zum Tag des Nachbarn

Rothenburg. In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet. „Durchhalten“ war vor allem für viele ältere Menschen die Devise der vergangenen Wochen.  In der Woche vom 25. bis 29. Mai konnten die Bürger und Besucher in vielen Rothenburger Geschäften, Einkaufsmöglichkeiten und im Mehrgenerationenhaus ein Glückskleeblatt entdecken. Die Menschen wurden bspw. mit den Slogans „Danke sagen“ oder „Glück teilen“ dazu eingeladen, den süßen Bonbon-Gruß an liebe Menschen in ihrer Nachbarschaft zu verschenken oder einfach selbst zu naschen.  Die Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe – ansässig im Rothenburger Mehrgenerationenhaus – hat die Aktion gestartet. Man freue sich über jeden, der die Gelegenheit zum Freude machen genutzt hat, so Daniela Teßmer von der Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstellen arbeiten im Auftrag des Landkreis Görlitz und beraten, informieren und vermitteln Pflegebedürftige und Nachbarschaftshelfer. Wer selbst als Nachbarschaftshelfer tätig werden möchte oder auf der Suche nach einem geeigneten Nachbarschaftshelfer im Raum Niesky, Rothenburg und Reichenbach ist, kann sich an das Mehrgenerationenhaus Rothenburg wenden.  In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet.…

weiterlesen

Seniorin stirbt bei Unfall - Polizei sucht Zeugen

Mittelherwigsdorf. Am Donnerstagnachmittag kam es an der Löbauer Straße in Eckartsberg zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam. Die Frau hatte zwischen wartenden Fahrzeugen die Löbauer Straße betreten, wurde dort von einem in Richtung Zittau fahrenden Auto eines 30-Jährigen erfasst. Durch den Aufprall geriet die Frau auf die Gegenfahrbahn, wo sie das Auto eines 73-Jährigen erfasste. Rettungskräfte kamen vor Ort und reanimierten die Seniorin. Sie zog sich bei dem Unfall jedoch derart schwere Verletzungen zu, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der 30-jährige Autofahrer verletzte sich leicht und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Straße musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst nahm seine Arbeit auf und ermittelt nun die Ursachen des Geschehens. In diesem Zusammenhang sind die Ermittler auf Zeugenhinweise angewiesen. Insbesondere suchen sie den Fahrer des Fahrzeuges, hinter dem die ältere Frau hervortrat. Bei diesem Fahrzeug soll es sich möglicherweise um einen grauen Transporter handeln. Hinweise nimmt das Autobahnpolizeirevier Bautzen unter der Rufnummer 03591/3670 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.Am Donnerstagnachmittag kam es an der Löbauer Straße in Eckartsberg zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam. Die Frau hatte zwischen wartenden Fahrzeugen die Löbauer Straße betreten, wurde dort von einem in Richtung…

weiterlesen