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„Mach dich ran“ mit Ilse Bähnert

Pirna. Tom Pauls als Ilse Bähnert bringt Mario D. Richardt fast aus Konzept

Die kürzlich in Pirna entstandenen Bilder für die MDR-Sendung „Mach dich ran“ mit Tagesaufgabe und Spielshow werden am Ostermontag, 22. April, im Vorabend-Programm des MDR-Fernsehens ausgestrahlt. Sendezeit: 19.50 Uhr.

Eigentlich sollte Mario D. Richardt im Pirnaer Rathaus Tom Pauls treffen. Der Schauspieler und Kabarettist sollte den „Mach dich ran“- Moderator im Spiel der Sendung testen. 

Da der vielbeschäftigte Mime aber in seinem Theater (Tom-Pauls-Theater) zu tun hatte, löcherte ihn Sachsens renitente Kult-Rentnerin Ilse Bähnert  an seiner Stelle spontan mit Fragen. Sowohl für das Publikum als auch den völlig unvorbereiteten Moderator blieb es bis zuletzt ein Geheimnis, dass Ilse Bähnert und nicht Tom Pauls das Ratespiel übernimmt. „Das haben wir bewusst verdeckt gehalten“, sagt Redakteur Hendrik Petzold. Schließlich sollte der Moderator nicht schon vorher erahnen, können welche Aufgaben ihn erwarten.

„Herausgekommen ist eine richtig witzige Sache und eine schöne Geschichte. Daher hat es sich angeboten, dass wir die Sendung zu Ostern senden.“  Doch dadurch dass Mario D. Richardt im Sächsisch nicht so gut bewandert ist - 15 Begriffe und Wörter, die Ilse ihm in feinstem Sächsisch anschaulich oder mit Gestik und Mimik vorgab, sollte er erkennen und erraten - musste er zur „Strafe“ eine Gegenleistung erfüllen.

Und auch die hatte es in sich. Ilse Bähnert forderte von ihm, sich ins Tom Pauls Theater im historischen Peter-Ulrich-Hau zu begeben, was ja zum Glück gleich neben an ist und dort anstelle bzw. mit dem Prinzipal vor Publikum mit einem Stück der Sächsischen Mundartdichterin Lene Voigt aufzutreten. Wie er sich dabei angestellt hat und ob die Tagesaufgabe erfüllt wird, werden die Zuschauer während der Sendung erleben.

Die 28-jährige Sophie Göbel aus dem Publikum hatte übrigens vorab am besten einschätzt, wie Mario D. Richardt beim Ratespiel abschneiden wird. Sie wurde von Ilse Bähnert aus mehreren richtigen Tippgebern gezogen. Die MDR-Stammzuschauerin war extra aus Dresden nach Pirna gekommen, um mal bei einer TV-Aufzeichnung dabei zu sein. Die Bürokauffrau durfte die Tagesaufgabe anschauen und lag bei ihrer Antwort nach der Frage: Hat das „Mach dich ran“-Team seine Tagesaufgabe erfüllt oder nicht? richtig und gewann 1.000 Euro Siegprämie. Damit hat die junge Frau, deren Urgroßeltern in Pirna wohnten und die bei  Festen wie dem Weihnachtsmarkt oder dem Stadtfest gern die Elbsandsteinstadt besucht, nicht nur die Kosten fürs S-Bahn-Ticket wieder rein. Für sie ist es ein willkommener Geldsegen für ihren nächsten Urlaub. (df/caw)

 

 

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HCR: Sieg zum Saisonabschluss

Großröhrsdorf. Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand Brigita Ivanauskaite wieder im Kader von HCR-Coach Frank Mühlner. Trotz Anwurf für die Gäste feierten die Bienen den ersten Torerfolg der Partie. Nach einem Fehlpassvon Lintfort trieb Tammy Kreibich (4 Tore) den Ball in Richtung des gegnerischen Tors und versuchte selbst abzuschließen. TuS-Torfrau Sabrina Romeike konnte den strammen Wurf nur nach vorne abklatschen lassen, wo Thilde Boesen(1 Tor) bereit stand und zum 1:0 einnetzte. Kurz danach bekam die Kreisläuferin eine Zeitstrafe. Den daudrch vorhandenen Platz nutze Lintfort zum 1:1-Ausgleich. Nachdem die Bienen durch Egle Alesiunaite (4 Tore) wieder in Front gingen, verwertete der TuS zwei Konter zur Führung (2:3 nach acht Minuten). Der HCR war unbeeindruckt –Kreibich und Jessica Jander (3 Tore) erzielten die Tore zum 4:3. Nach dem erneuten Ausgleich übernahm die Mühlner-Sieben das Geschehen auf der Platte und setzte sich mit einem 3:0-Lauf auf 7:4 ab. Der HC Rödertal spielte wie entfesselt. Dererfolgreich abgeschlossene Tempo-Gegenstoß durch Meret Ossenkopp (4 Tore) bedeutete die 11:6-Führung (19. Minute). Die Fans waren begeistert und feierten ihre Mannschaft. In der 21. Minute parierte die wieder glänzend aufgelegte Torfrau Ann Rammer einen Strafwurf der Gäste. Eine Minute später erhöhte Rabea Pollakowski (2 Tore) nach einem Ballgewinn von Victoria Hasselbusch auf 14:8. TuS-Trainerin BettinaGrenz-Klein zog die grüne Karte, um ihre Mannschaft, die völlig von der Rolle war, neu einzustellen. Es brachte nichts ein – die Bienen vergrößerten den Vorsprung mit einem 4:1-Lauf auf 18:9 (28. Minute). Kamila Szczecina (2 Tore)verwertete kurz vor dem Pausenpfiff noch einen Abpraller von Ossenkopp zum 19:10-Zwischenstand. Der HCR war früh aus der Kabine zurück. Ossenkopp eröffnete den zweiten Durchgang mit dem 20:10 nach einem Tempo-Gegenstoß. Julia Mauksch (7/3 Tore) erzielte in der 34. Minute mit einer sehenswerten Einzelaktion das 22:12. Im direkten Gegenzug verkürzte der TuS mit zwei Toren auf 22:14. Die Gäste steckten noch nicht auf und agierten besonders in der Abwehr deutlich aggressiver. Nach 40 Minuten hatten sie sich wieder auf 23:16 herangepirscht. Bienen-Coach Mühlner reagierte und zückte seine zweite grüne Karte. Trotzdem verkürzte Lintfort auf 23:17. Dann hatte Mauksch jede Menge Platz und erhöhte den Vorsprung wieder auf sieben Tore (24:17 nach 43Minuten). Die Gäste sahen ihre Chance. Bis zur 51. Minute war der Vorsprung auf 26:21 geschmolzen.Acht Minuten vor dem Ende durfte Isabel Wolff jubeln, als sie den Ball zum 28:22 über den Block in den Winkel hämmerte. Nach einem 3:0-Lauf war die Mannschaft von Grenz-Klein beim 28:25 in der 55. Minute wieder in Schlagdistanz. Die Fans im Bienenstock spürten, dass die Mannschaft ihre Unterstützung brauchte und erhoben sich von den Sitzen. Die Routiniers Rammer und Alesiunaiteavancierten in der Schlussphase der Partie zu den Matchwinnern. Zunächst parierte die Torfrau einen Strafwurf von Loes Vandewal. Im Gegenzug machte Alesiunaite mit dem 29:25 den Deckel auf die Partie. Den Gästen gelangen in der Schlussphase noch zwei Treffer zum 29:27-Endstand. Nach Abpfiff lagen sich Spielerinnen und Offizielle in den Armen und feierten den langersehnten Sieg. Besonders in der ersten Hälfte spielte die Mühlner-Sieben entfesselt auf und ließ die zuletzt schlechten Vorstellungen in Vergessenheit geraten. In der zweiten Halbzeit verwalteten sie bis zum Ende den großen Vorsprung. Somit beendeten die Rödertalbienen die Saison auf dem neunten Tabellenplatz. HCR-Trainer Frank Mühlner: „Für meine Mannschaft und die Fans ist es natürlich super, dass wir die Saison so beenden konnten. In der ersten Halbzeit haben wir endlich wieder richtig guten Handball gespielt und uns nur auf uns fokussiert. Mit dem großen Vorsprung im Rücken konnte ich dann auch durchwechseln, um fast allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben. Wir beenden die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz. Mit der Rückrunde können wir aber nicht zufrieden sein. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen.“ Florian Triebel Nachdem 446 Zuschauer ein wahres Handballfest in der ersten Hälfte erlebten, wurde es zum Ende noch einmal eng. Der HC Rödertal rettete gegen den TuS Lintfort nach 60 Minuten einen 29:27 (19:10) Sieg. Zum ersten Mal nach langer Verletzungszeit stand…

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