cw

Jubiläumswanderung ist Geschichte

Hohnstein. Teilnehmer erlebten einen inhaltsreichen, unvergesslichen Tag

Am Treffpunkt der 15. deutsch-tschechischen Freundschaftswanderung am Anfang des Polenztalweg in Porschdorf warteten über 70 Teilnehmer auf den Start, ein toller Erfolg!

Dabei waren der älteste Wanderer mit 83 Jahren Dieter Hesse aus Neustadt, die angekündigten Politiker Staatsekretär Uwe Gaul, die tschechische Generalkonsulin Meissnerova mit Familie,  Andre Hahn MdB (Die Linke), Ines Kummer, MdL  (Bündnis 90 Die Grünen), Heiko Weigel stellv. Landrat und Daniel Brade (SPD) Bürgermeister von Hohnstein..

Mitorganisator Klaus Fiedler (SPD-AG Elbe-Labe)) begrüßte die Teilnehmer, informierte über den Ablauf der geführten Wanderung und mahnte an: „Wir wandern im Nationalpark und haben uns an die Vorgaben zu halten“.  Nach der Begrüßung gab es den ersten Halt am ehemaligen Lager Porschdorf, einem von über 100 Außenlager des KZ Flossenbürg. Das Lager Schwalbe III existierte vom 3. Februar 1945 bis Mitte April 1945. Die weiteren Ausführungen von Klaus Fiedler, ergänzte Siegfried Mehnert.

„In Vorbereitung ist eine Kriegsgräberstätte auf den Friedhof Porschdorf. Im Gespräch mit der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz soll geklärt werden, wie die Stelle am Polenztalweg sichtbarer gemacht wird und auch eine Info-Tafel soll an eine dieser schlimmen Stätten erinnern“, informierte Siegfried Mehnert.

Auf dem Weg zur Brand-Baude vermittelte Jürgen Phoenix viel Wissenswertes über den Aussichtpunkt Brand. Auf der Napoleonschanze informierte Bürgermeister Daniel Brade (SPD) die Teilnehmer über seine Burgstadt Hohnstein. Unterstützt wurde er durch die Stadtführerin Theres Schimansky, die den geschichtlichen Hintergrund beleuchtete. Vor den Kasper Theater „Max Jacob“ in Hohnstein, erläuterte die engagierte Stadtführerin die Geschichte des Theaters. Wissenswertes über die Burg gab es für  die Teilnehmer von ihr zum Schluss der Freundschaftswanderung.

Bei Kaffee und Kuchen  fand in der Burggasstätte Hohnstein die deutsch-tschechische Jubiläumswanderung ihren Abschluss. Mitorganisator Klaus Fiedler bedankte sich für die gute Unterstützung der Stadt Hohnstein bei Bürgermeister Daniel Brade und verwies auf die vielseitigen Beziehungen der Bürger zwischen Sachsen und Nordböhmen, so auch die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Roma-Zentrum in Decin an.

Spontan fand  dann für dieses Projekt eine Tellersammlung statt, die  175 Euro erbrachte. Zum Schluss bekam jeder Teilnehmer in Hohnstein eine Urkunde über die Teilnahme an der Wanderung, die vom Bürgermeister Daniel Brade persönlich mit Stempel bestätigt wurde. (caw/fie)

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Festung Königstein informiert...

Königstein. Am Montag, 21. September, von 15 bis 18 Uhr, lädt die Festung Königstein Lehrerinnen und Lehrer ein, sich über die neuen museumspädagogischen Angebote des Lern- und Erlebnisortes in der Sächsischen Schweiz zu informieren. Das Bildungskonzept der Bergfestung wurde grundlegend überarbeitet: Ab diesem Schuljahr sind die Angebote mit den Lehrplänen aller Klassenstufen von Grund- und Oberschulen, Gymnasien und Förderschulen kompatibel. Die Teilnahme am Informationstag ist kostenfrei. Interessenten können sich bis 17. September anmelden. "Das neue Konzept bietet den Schulen deutlich mehr Themen und mehr Gestaltungsfreiheit", erklärt die Museumspädagogin und Leiterin der Schülerprogramme, Maria Pretzschner. Die Wissenschaftlerin entwickelt gemeinsam mit den Schulen individuelle und zeitgemäße Projekte mit hohem praktischem Anteil. Mit Workshops, Projekttagen, längerfristigen Projektarbeiten sowie altersgerechten Führungen und Diskussionsrunden knüpft das Museum an lehrplanspezifische Lernziele an. Dazu gehören die im Lehrplan enthaltenen Themen, wie politische Bildung, Medienbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, der Wirtschaft und der Umwelt. "Kaum ein außerschulischer Lernort bietet so viele Anknüpfungspunkte für den Unterricht wie die Festung Königstein", sagt Maria Pretzschner. "Die Geografie des Ortes, seine Geschichte, Architektur und technische Ausstattung und nicht zuletzt seine Gegenwart als modernes Museum bieten unzählige Möglichkeiten, Lerninhalte anschaulich und emotional zu vermitteln." Neben dem Fach Geschichte vertieft die promovierte Historikerin gemeinsam mit den Lehrern Lernstoff der Fächer Kunst und Geografie, Sachunterricht, Deutsch, Ethik, Religion, Gemeinschaftskunde, Musik, Biologie, Chemie, Mathematik, Physik, Philosophie und sogar Tschechisch und Sport. Zum Lehrerinformationstag gibt Maria Pretzschner einen umfassenden Überblick über mögliche Themen und Gestaltungsansätze. Lehrkräfte sind zum Dialog eingeladen. Darüber hinaus ist ein Rundgang über das Festungsplateau inklusive Besuch der wichtigsten Ausstellungen vorgesehen. Anmeldungen nimmt die Programmleiterin persönlich unter Telefon 035021/64-816 oder per E-Mail anpretzschner@festung-koenigstein.de entgegen. Am Montag, 21. September, von 15 bis 18 Uhr, lädt die Festung Königstein Lehrerinnen und Lehrer ein, sich über die neuen museumspädagogischen Angebote des…

weiterlesen

DSC: Supercup 2020 mit Zuschauern

Dresden. Die Volleyball Bundesliga informierte darüber, dass das in den letzten Wochen gemeinsam mit den DSC Verantwortlichen erarbeitete Hygienekonzept für den Supercup in der Margon Arena vom zuständigen Gesundheitsamt der Stadt Dresden genehmigt wurde. Bis zu 1.100 Fans können damit am 27. September live dabei sein, wenn Lenka Dürr & Co. gegen den SSC Palmberg Schwerin um den ersten Titel der Saison kämpfen. Tickets online erhältlich Als Ausrichter des Supercups verantwortet die Volleyball Bundesliga auch den Ticketverkauf, DSC Saisonkarten sind zum Supercup nicht gültig. Die personalisierten Tickets werden ausschließlich online über Ticketmaster erhältlich sein und kosten zwischen 13 und 27 Euro (ermäßigt*: 11 bis 21 Euro). Über den Start des Ticketverkaufs wird gesondert informiert. Alle Interessenten werden gebeten, bis zum Verkaufsstart von Rückfragen abzusehen. Buchungsverhalten bestimmt Zuschauerzahl Die tatsächliche Zuschauerzahl richtet sich nach dem Buchungsverhalten der Fans. Jede Bestellung, unabhängig von der Anzahl der Tickets, bedeutet eine gewisse Anzahl an Plätzen als Abstandshalter. Je kleinteiliger das Bestellverhalten ausfällt, desto mehr Abstandsplätze werden in der Halle notwendig und desto geringer fällt die Gesamtkapazität aus. Gemeinsame Buchungen sind nur dann zulässig, wenn alle Personen zur gleichen Infektionsgemeinschaft (z.B. Familie, Partner, Wohngemeinschaft, enger Freundeskreis) gehören. Gästefans sind aufgrund der behördlichen Vorgaben nicht zugelassen. Die Abgabe der Tickets ist nur an Personen mit Hauptwohnsitz in Sachsen gestattet. Um die größtmögliche Auslastung der Halle gewähren zu können und dabei alle Regeln und Maßnahmen des Hygienekonzepts zu befolgen, muss von jeder Person in der Halle verpflichtend ein Mund-Nase-Schutz getragen werden (Ausnahme: Auf dem eigenen Sitzplatz). Die Zulassung von Zuschauern gilt vorbehaltlich des aktuellen Infektionsgeschehens in der Region Dresden zum Veranstaltungstag. Ausführliche Informationen hier: www.volleyball-bundesliga.de. (pm/DSC 1898 Volleyball GmbH) Die Volleyball Bundesliga informierte darüber, dass das in den letzten Wochen gemeinsam mit den DSC Verantwortlichen erarbeitete Hygienekonzept für den Supercup in der Margon Arena vom zuständigen Gesundheitsamt der Stadt Dresden genehmigt wurde. Bis…

weiterlesen