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Gedenken an Peter Schreiers Büste in Kreischa

Kreischa. Kunst- und Kulturverein „Robert Schumann“ würdigt den verstorbenen Tenor

An der Büste Peter Schreiers im Kurpark Kreischa gedachten am  4. Januar  die Menschen des verstorbenen Opernsängers Peter Schreier. Der örtliche Kunst- und Kulturverein „Robert Schumann“ hatte vor Beginn des Neujahrskonzertes u.a. mit dem Chor des Kulturvereins im Vereinsheim zu einer kleinen Trauerzeremonie für seinen langjährigen Förderer eingeladen.

Auch dort hielten die rund 100 Besucher zunächst in einer Gedenkminute inne und würdigten damit den weltbekannten Star-Tenor und Dirigenten. Am dem vor gut einem Jahr neu gegossenen Bronze-Abbild des Opernsängers, geschaffen von Bildhauer Hans Kazzer, das zunächst zur zehnten Schumanniade im Juni 2018 nahe dem Kreischaer Rathauses vor dem Parkteich aufgestellt worden war, jedoch gut zwei Monate später über Nacht gestohlen wurde, hatte sich der Vereinsvorstand nebst dessen neuen musikalischen Leiter, Kammersänger Olaf Bär aus Dresden, versammelt.

„Wegen des kalten, nassen und stürmischen Wetters war der feierliche Moment leider nur kurz und es wohnten ihm lediglich 20 Leute bei“, erklärte der Vereinsvorsitzende Wolfgang Bergner, der eine kurze Trauerrede verlas. „Das Wetter war sehr ungünstig, aber wir wollten den Termin schon allein wegen unserem Neujahrskonzert nicht verschieben“, so Bergner. Die Trauenden legten an der Büste einen Kranz mit Trauerschleife und Blumen nieder.
Peter Schreier war seit 1998 Ehrenvorsitzender des Kunst- und Kulturvereins „Robert Schumann“ in Kreischa. Ein Jahr später hatte der Kammersänger und Dirigent die „Schumanniade in Kreischa und Reinhardtsgrimma“, die alle zwei Jahre stattfindet, ins Leben gerufen. Das kleine, feine Festival war im Handumdrehen zum Besuchermagnet für Musikfreunde und Schumannliebhaber weltweit geworden.

2018 hatte Peter Schreier, der während seiner Karriere auf zahlreichen Bühnen der Welt zuhause war und als einer der besten lyrischen Tenöre galt, die künstlerische Leitung an den Dresdner Kammersänger Olaf Bär übergeben. Peter Schreier war am 25. Dezember 2019 im Alter von 84 Jahren gestorben. Am 8. Januar gibt es für Peter Schreier einen öffentlichen Abschiedsgottesdienst in der Dresdner Kreuzkirche. Die Trauerfeier beginnt um 16 Uhr. Bereits eine Stunde zuvor öffnen sich für Besucher die Türen. Die musikalische Gestaltung übernehmen der Dresdner Kreuzchor unter der Leitung von Kreuzkantor Roderich Kreile und Kreuzorganist Holger Gehring.  Kreuzkantor Roderich Kreile würdigt in einer Ansprache die Lebensleistung Peter Schreiers. (caw/df)

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Schwimmhallen und Saunen öffnen wieder

Dresden. Obwohl derzeit Baden im Baggersee höher im Kurs stehen dürfte, haben Hobbyschwimmer sicher schon lange auf diese Nachricht gewartet: Die Dresdner Schwimmhallen und Saunen gehen ab Ende August nach und nach wieder ans Netz. Nach erfolgreicher Abstimmung aller einzelnen, objektbezogenen Hygienekonzepte mit dem Dresdner Gesundheitsamt soll das Schwimmangebot wieder erweitert bzw. geschlossene Hallen wieder geöffnet werden. So sieht der Zeitplan aus Ab 31. August gelten zunächst im Schwimmsportkomplex Freiberger Platz (Halle 2) wieder "normale" Öffnungszeiten täglich von 10 bis 22 Uhr (sonntags bis 21 Uhr). Frühschwimmen findet montags, dienstags, donnerstags und freitags von 6 bis 8 Uhr statt. Auch das Lehrschwimmbecken ist wieder nutzbar. Überwiegend in Halle 1 ist das Schulschwimmen und Vereinstraining organisiert. Ab 7. September später ziehen die Schwimmhallen Bühlau und Prohlis sowie das Nordbad nach. Der Hallenbereich im Georg-Arnhold-Bad ist dann täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet. Die Schwimmhalle Klotzsche folgt am 14. September mit den Blöcken für das Öffentliche Schwimmen, wie sie vor der Schließung galten (zunächst außer sonntags). Saunieren mit Einschränkung Auch für die Saunen gibt es einen Zeitplan: Ab 12. September  werden sie im Georg-Arnhold-Bad, auf der Freiberger Straße sowie in der Schwimmhalle Bühlau und im Nordbad wieder aufgeheizt. Pandemiebedingt müssen aber die Dampfbäder und Saunakabinen, in denen keine 80 Grad Celsius erreicht werden können, bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Auch Aufgüsse sind behördlich untersagt. In allen  Objekten gelten nach wie vor die derzeit gängigen Hygieneregeln wie Abstandhalten und  Maske tragen in den ausgewiesenen Bereichen. Zudem wird die Dresdner Bäder GmbH ihr inzwischen bewährtes Online-Ticket-System anbieten, um den Zugang in Hallenbäder und Saunen möglichst schnell und reibungslos sicherzustellen.Obwohl derzeit Baden im Baggersee höher im Kurs stehen dürfte, haben Hobbyschwimmer sicher schon lange auf diese Nachricht gewartet: Die Dresdner Schwimmhallen und Saunen gehen ab Ende August nach und nach wieder ans Netz. Nach erfolgreicher…

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Leuchtturmprojekt »Louise«

Domsdorf. Letzte Woche besuchte die Landtagsabgeordnete Ricarda Budke, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, das Projekt »Leuchtturm Louise – Mit kühlem Kopf in heißen Zeiten« in der Brikettfabrik Louise. Dort ließ sie sich von den Klimawandelmanagern Daniel Willeke und Andreas Claus berichten, ob und wie Klimaanpassung im Landkreis Elbe-Elster gelingen kann und ob die Pandemie eine Bremse oder eine Beschleunigung für den Klimaschutz bedeutet. »Die letzten beiden Dürresommer haben gezeigt, dass wir ohne eine Anpassung unserer Lebensweise an den Klimawandel nicht weitermachen können. Es ist großartig, mit welchem Engagement Klimaschutz hier bei diesem Projekt betrieben wird. Der Sitz des Projekts an einem Ort der Industriekultur zeigt: In der Lausitz kann Bergbaukultur erlebbar bleiben und gleichzeitig mit ambitioniertem Klimaschutz kombiniert werden. So stelle ich mir einen gelingenden Strukturwandel vor«, so Budke. Andreas Claus, Klimawandelmanager im Projekt Leuchtturm Louise, dazu: »Wir wollen nicht auf andere warten, sondern mit unserem Projekt mutig vorangehen. Dort wo es Probleme gibt, müssen sie zügig gelöst werden. Eines ist beispielsweise das Waldsterben durch die Dürre der letzten Jahre. Dafür entwickeln wir mit unseren Partnern neue Ansätze und beziehen auch die Bürgerinnen und Bürger mit ein.« Anna Gliemann, die Ricarda Budke zur Brikettfabrik begleitete und mit 17 Jahren die jüngste im Kreisvorstand der Grünen ist, meint: »Uns als junge Generation wird der Klimawandel und seine jetzt schon verheerenden Folgen unser Leben lang begleiten. Deshalb finde ich es besonders wichtig und erfreulich zugleich, dass durch das Projekt vielfältige Möglichkeiten der Klimaanpassung für und durch die Bürger/-innen im Landkreis erforscht und erprobt werden. Der Alltag bietet so viele Möglichkeiten zu lernen, wie mit diesen Herausforderungen umgegangen werden kann.« Ähnlich sieht es auch Valentine Simon, Mitglied im Unterstützerkreis des Projekts Leuchtturm Louise: »Der grüne Kreisverband in Elbe-Elster unterstützt das Projekt von Beginn an. Mitglieder haben bereits an verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen, die auch von großem zivilgesellschaftlichem Engagement zahlreicher Bürger/-innen getragen werden«.Letzte Woche besuchte die Landtagsabgeordnete Ricarda Budke, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, das Projekt »Leuchtturm Louise – Mit kühlem Kopf in heißen Zeiten« in der Brikettfabrik Louise. Dort ließ sie sich von den Klimawandelmanagern Daniel Willeke und…

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