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Eine besondere Weihnachtsfeier

Pirna. Die Volksbank Pirna, die Linke und die Pirnaer Tafel luden kürzlich zu einer ganz besonderen Weihnachtsfeier ins Atrium der "Carl-Friedrich Gauß" Oberschule nach Pirna-Sonnenstein ein.

Eingeladen waren Kinder und deren Familien, die wirtschaftlich nicht so gut gestellt sind. Etwa 250 Gäste folgten der Einladung. Die Kinder konnten an einer Bastelstraße ihrer Kreativität freien Lauf lassen. So entstanden Schneemänner, Tannenzapfen oder Fensterbilder. Die kleinen und großen Gäste wurden von weihnachtlicher Musik von DJ Mario Eichler und liebevoll gedeckten Kaffeetafeln mit Keksen und Stollen von der Konditorei Schreiber begrüßt. Neben dem besinnlichen Beisammensein zu Tee, Kakao und süßen Weihnachtsleckereien war auch der Weihnachtsmann zu Gast.

Schere und Papier wurden beiseite gelegt und alle versammelten sich am großen Weihnachtsbaum. Die Kinder sangen zusammen Lieder und sagten Gedichte auf. Aus dem prall gefüllten Geschenkesack des Rotkittels gab es für jedes Kind eine kleine Überraschung – eine Geschenktüte mit neben Schreibutensilien (Malset) und Süßigkeiten durften sie sich auf einen Zehn-Euro-Gutschein für den Besuch im Geibeltbad Pirna freuen. Bei einem großen Ansturm von Kindern hatte der Rauschebart sehr viel zu tun.

Der Duft frischer Plätzchen, weihnachtliche Musik, fröhliches Kinderlachen und kleine Gaben vom Weihnachtsmann – diese Dinge gehören zum Fest der Liebe und Besinnlichkeit, der schönsten Zeit des Jahres. Für Familien, die in Armut leben, sind ein geschmücktes Zuhause und Geschenke unter dem Weihnachtsbaum heutzutage keine Selbstverständlichkeit.

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Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

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