Roberto Rink

Bobby Cars für die Johanniter

Heidenau. Die neue Dienststelle AKKON Heidenau nimmt weiter Form an und bekommt Bobby Cars von der Auto-Holding Dresden gespendet. Damit soll das Thema Verkehrssicherheit näher gebracht werden.

Es war ein Wiedersehen zwischen dem neuen und alten Eigentümer der Immobilie in der Zschierener Straße in Heidenau. Denn in der neuen Johanniter-Dienstelle befand sich vormals ein Autohaus. Da das Autoforum Heidenau mit an den Standort des Autohauses Reick in die Liebstädter Straße gezogen war, stand das Gebäude fortan leer. Doch dann meldeten sich die Johanniter, die in dem Komplex einen idealen Standort für ein neues Einsatzzentrum, insbesondere für den Katastrophenschutz, sahen.

Jan Wirthgen, Gesellschafter und Geschäftsführer der Auto-Holding Dresden GmbH, berichtet, dass er froh ist, dass so ein Sympathieträger jetzt im Besitz des vormaligen Autohauses ist: »Besser als die Johanniter geht es nicht.« Auch als Dankeschön und als Zeichen der weiteren Verbundenheit überreichte er letzte Woche mehrere Bobby Cars an die Johanniter. 

Verkehrssicherheit erklärt
 
Die Bobby Cars sollen künftig den Johannitern bei der Aufklärung  zum Thema Verkehrssicherheit dienen. Dazu plane man auch einen Kinder Parcours, welcher bei Veranstaltungen genutzt werden kann. Während die Kids spielerisch erste Berührungen am Steuer sammeln, können sich die Eltern über das richtige Verhalten im Straßenverkehr informieren. Drei Info Roll Ups zu den Themen »Verbandskasten«, »Notfälle« und »Rettungsgasse« sollen bei der Vermittlung zur Veranschaulichung dienen.

AKKON

Anfang 2019 ist das ehemalige Autohaus in Heidenau in den Besitz der Johanniter übergegangen. Es dauerte dann nur knapp ein Jahr, bis die Umbaumaßnahmen zum Großteil abgeschlossen waren und die meisten Bereiche in das neue Gebäude einziehen konnten. Nach der Fertigstellung werden dann über 100 ehrenamtliche Mitarbeiter und bis zu 70 Fahrzeuge hier Platz finden.

Der Name der neuen Dienststelle AKKON leitet sich dabei von der gleichnamigen Stadt in Israel ab, in welcher der Johanniter-Orden ab 1191 seinen Hauptsitz hatte und diese ab 1224 sogar selbst verwaltete. »AKKON« ist zudem der Funkname der Johanniter.

Seit letztem Jahr wurden die ehemaligen Werkstätten und Verkaufsräume bereits in Räumlichkeiten für den Katastrophenschutz und den Fahrdienst umgewandelt. Zudem haben der Johanniter-Notruf, die Sozialstation, die Psychosoziale Notfallversorgung und der Hospizdienst einen modernen Platz gefunden. Des Weiteren wurden zwei Seminarräume auf technisch neustem Stand geschaffen, in denen zusammen bis zu 200 Personen in Erste-Hilfe geschult werden können, so beispielsweise Betriebshelfer für Firmen.

Mit dem AKKON Heidenau hat der Katastrophenschutz in der Region endlich eine feste Heimat gefunden. Dabei hat man das Gebäude so konzipiert, dass  im Katastrophenfall, größtenteils autark betrieben, Strom, Wasser und Wärme selbst erzeugt werden können. Bis zu 200 Menschen können dann hier Zuflucht finden. Der Bau ist zudem so geplant worden, dass sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter und die Evakuierten in abgetrennten Bereichen aufhalten können. Diese Doppelstruktur, welche im Havariefall die Versorgung sichert, ist dabei an vielen Stellen angewendet worden.

Eröffnung nächsten April

Die offizielle Eröffnung der neuen Dienststelle AKKON ist für den 22. April 2021 geplant. Am 24. April 2021 soll dann ein »Tag der offenen Tür« stattfinden.

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