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Bastei bekommt neue Aussichtsplattform

Lohmen. Beginn für die umfangreichen Bauarbeiten aber erst 2022

Nun soll es wohl doch ernst werden mit dem Bau einer neuen Aussichtsplattform auf der Bastei. Seit Mai 2016 ist die Basteiaussicht teilweise gesperrt.

Damals ergaben Felsuntersuchungen, dass das Gestein unterhalb der Bastei- Aussicht, in einer Höhe von fünf bis zehn Meter stabil ist, aber  ab einer Höhe von 17 Metern unter der Aussicht ist der Sandstein porös. Deshalb kam es zur Sperrung des „Balkons  der Sächsischen Schweiz“, einer besonderen Touristenattraktion für ganz Sachsen.

Eine Sanierung bzw. ein Neubau ist ein schwieriges Projekt, da die Sandsteinfelsen in diesem Bereich des Nationalparks  geologisch in keinem sehr stabilen Zustand seien. Und doch wurde dann im November 2017 vom damaligen Finanzminister Georg Unland  schon ein Projekt vorgestellt, das eine schwebende Plattform, die aus leichtem Textilbeton bestehen soll, vorgestellt. Damals wurde von einer Bauzeit von reichlich zwei Jahren ausgegangen. Indes von einem Baubeginn, von den Sicherungsarbeiten am Fuße des Besteifelsens abgesehen, kann keine Rede sein.

Nun gab es erneut einen Vor-Ort-Termin auf der Bastei mit Sachsens Finanzminister Dr. Matthias Haß (CDU) und Jens Michel, finanzpolitischer Sprecher der CDU und zuständiger Landtagsabgeordneter der Region. Dr. Haß  teilte  mit, „dass die Bastei, der weltbekannte Aussichtspunkt, wiederhergestellt und zusätzlich die Erreichbarkeit des Aussichtspunktes, auch für Menschen mit Handicap, verbessert wird“.  

Die Planungen sehen die Errichtung eines schwebenden Stegs vor, der sich lediglich im hinteren Bereich auf dem Felsen abstützt und im vorderen erodierten Bereich des Felsens in geringer Höhe frei über diesem schwebt. Vor dem Bau wird der Felsen bis ins Jahr 2021 umfangreich gesichert. Gegenwärtig wird mit einem Baubeginn für die neue Aussichtsplattform im Jahr 2022 gerechnet. Da sind sechs Jahre seit der Sperrung vergangen. Die Gesamtkosten für das Vorhaben liegen bei rund 2,5 Millionen Euro. 2017 ging man noch von rund einer Million Euro aus. (caw/df)

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Kommentar von Marvin
Ich seh den Butzemann noch mit dem Superman T-shirt auf dem Vorgipfel stehen.Was dort passiert ist Naturverschandelung.Tourismus muss sein.Ich stell mir immer die Frage:

Wo fängt es an und wo hört es auf.Es gab am ende der DDR den Auftrag ein Naturschutzgebiet zu Schaffen was Weltweit einmalig ist.Der Tourismus könnte ihn wieder Zerstören.Ich kenne die Sächsiche Schweiz seit über 30 Jahren.Wo heute der Tourismus gelenkt werden soll,wurde vor 20 Jahren nicht gelenkt.Das alleine weisst auf den überschuss an Touristen hin.Diese Zertrampeln die Natur ,stören Wildtiere und inzwischen an der Kirnitscht auch die Wildbienen.Denn selbst diese möchten Ruhe zum Honig ernten haben.

Mit meinem Anliegen bin ich keines wegs alleine.Die Berliner sind besonders schlimm.

Die Icken denken sie könnten Sachsen erobern wie August der Starke.

Den Großstädtern sei gesagt:

Natur ist Ruhe und Enthaltsamkeit,ansonsten zerren wir euch mal in die Landwirtschaft.

Das ist Punkt 1.

Punkt 2.

Fahrt mit der S-Bahn.Wenn ihr unbedingt Klettern gehen wollt.Eure Autos im Kirnitschtal kotzen mich an....Unter den Kennzeichen von A wie Achen bis Zwickau alles vertreten.Braucht kein Mensch.Natur ist ,sie zu Schützen.

Ihr Großstädter begreift das nieeeee….