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2. Johanniter-Weihnachtsmarkt öffnet seine Pforten

Heidenau. Vom 30. November bis 1. Dezember findet der zweite Johanniter-Weihnachtsmarkt auf dem Gelände des Johanniter-Stiftes und hinter der Rettungswache auf der Burgstraße 79 in Dohna/Heidenau statt. Geöffnet ist Samstags von 10 Uhr bis 20 Uhr und Sonntags von 10 Uhr bis 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Schon seit mehreren Wochen wurde hier bereits fleißig an der Deko gebastelt und die einzelnen Stände und Hütten geplant und verbessert. Aus Bauplatten entstanden Zäune mit weihnachtlichen Motiven und neben dem Märchenwald, der Bastelecke und Lagerfeuermusik mit Weihnachtsmann für die Kinder, wurde in diesem Jahr das Kulturprogramm ausgebaut. Vorstellungen des Lockwitzer Posauenchores, dem Männerschor "Vorsicht Seriös", Märchenlesungen, Steicheltiere und ein selbst einstudiertes Krippenspiel der Kinder vom Kita Regenbogen, sind nur einige Beispiele.

Geplant, organisiert und umgesetzt wird der Weihnachtsmarkt durch viele freiwillige Helfer aus den unterschiedlichsten Bereichen der Johanniter im Regionalverband Dresden. Einen Großteil der Unterstützung bringt die Rettungswache Heidenau ein, welche die Idee zu dieser Aktion bereits letztes Jahr hatte. Udo Hornhauer, Notfallsanitäter in der Rettungswache Heidenau und Mitorganisator des Weihnachtsmarktes meinte: "Für uns war es ein tolles Erlebnis zu sehen, wer aus dem Kollegen-, Verwandten- und Freundeskreis im letzten Jahr mit angepackt hat um vor allem für Senioren und Familien einen möglichst besinnlichen Weihnachtsmarkt zu schaffen." Nachdem die Gäste die Aktion im letzten Jahr wegen ihres sozialen Engagements lobten, stand fest den Weihnachtsmarkt zu wiederholen.

Wie im Jahr zuvor gibt es erneut zwei Projekte, an welche der Gewinn gehen soll. Die Einnahmen gehen an die Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Heidenau. Mit einer Überraschung für die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr möchten die Johanniter sich für das soziale Engagement bedanken. Ebenfalls das Projekt "Herzensretter", welche Kinder und Jugendliche an Schulen zu Junior-Erste-Hilfe-Trainern ausgebildet, die anschließend selbst andere Kinder trainieren sollen, werden durch die Einnahmen gefördert.

Die Johanniter freuen sich über viele neugierige Besucher, welche helfen den Spendentopf für die beiden Projekte zu füllen.

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Strompreis gestiegen? Ein Check kann helfen

Görlitz. Die Strompreise werden 2020 steigen. Laut Verivox haben über die Hälfte der regionalen Stromversorger Preiserhöhungen angekündigt (Verixox ist ein Dienstleister und zählt im Bereich der Tarifvergleiche zu den größten Anbietern in Deutschland). Haushalte, die auf Hartz IV angewiesen sind, trifft das besonders, sie müssen entweder Strom sparen oder aber an anderer Stelle Geld abknapsen. Hilfe bei ersterem bietet Sapos mit dem Stromsparcheck. »Wir beraten Bürger, die Sozialleistungen beziehen, kostenlos zum Thema Energieverbrauch«, sagt Frank Fuchs. Er ist bei Sapos Projektleiter für den Stromsparcheck. »Wir bekommen auch Anfragen von Menschen, die keine Sozialleistungen beziehen, aber den Stromsparcheck trotzdem nutzen wollen. Die können sich dazu an die Verbraucherzentrale wenden. Mit der besteht zu diesem Thema eine Kooperation.« Der Stromsparcheck funktioniert ganz einfach. Nach einer Terminvereinbarung via Telefon kommen die Berater zu einem ersten Besuch vorbei und prüfen, wo Sparpotenzial vorhanden ist. Dabei geht es nicht darum, den Menschen neue Elektrogeräte oder einen neuen Stromanbieter anzudrehen. Vielmehr soll mit einfachen Mitteln Strom gespart werden. Die Stromsparhelfer haben beispielsweise abschaltbare Steckdosen und LED-Lampen im Gepäck. Die kleinen Helfer bekommen die Stromsparcheck-Nutzer kostenlos. »Insgesamt gibt’s Artikel im Wert von bis zu 70 Euro geschenkt«, erklärt Fuchs. Außerdem gibt’s bei Bedarf noch einen 100-Euro-Gutschein für einen neuen Kühlschrank, sollte das alte Gerät älter als zehn Jahre sein und sich mit einem neuen Gerät eine Einsparung von 200 kWh pro Jahr einsparen lassen. Verpflichtet wird niemand zum Kauf. Wie läuft der Stromsparcheck? Nach der Terminvereinbarung bei Sapos kommen zwei Stromspar-Helfer in die Wohnung und suchen nach Einsparpotenzial, messen beispielswese die Stand-By-Ströme der Geräte und nehmen die Lampen unter die Lupe. Auch der Verbrauch des Kühlschranks wird gemessen, das Messgerät bleibt dazu 48 Stunden in der Wohnung. »Das dauert etwa eine bis anderthalb Stunden. Danach wird ein zweiter Termin ausgemacht, bei dem die Energie- und Wassersparartikel installiert werden«, so Fuchs. Er schätzt, dass sich so bis zu 150 Euro im Jahr sparen lassen. Sapos führt die Stromsparchecks im ganzen Landkreis durch. Dieses Jahr waren es über 200. Teilnahmeberechtigt sind Haushalte, die über ein nur geringes Einkommen verfügen, also beispielsweise Bezieher von Arbeitslosengeld II (auch Aufstocker), Sozialhilfe oder Wohngeld. Auch Familien, die einen Kinderzuschlag erhalten, können das Angebot nutzen. Anmeldung Genutzt werden kann das Angebot im ganzen Landkreis. Die Anmeldung ist unter folgenden Telefonnummern und Mailadressen möglich: Görlitz: 03581/318890, ssh@sapos-goerlitz.deLöbau: 03585/861520, ssh-zittau@sapos-goerlitz.deZittau: 03583/670143, ssh-zittau@sapos-goerlitz.deDie Strompreise werden 2020 steigen. Laut Verivox haben über die Hälfte der regionalen Stromversorger Preiserhöhungen angekündigt (Verixox ist ein Dienstleister und zählt im Bereich der Tarifvergleiche zu den größten Anbietern in Deutschland).…

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