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Unsere Nadelbäume sind wehrlos

Riesa. Bäume in der Stadtgärtnerei müssen gefällt werden. Der Borkenkäfer hat sich eingenistet und tötet den Bestand.

Auf einem seiner regelmäßigen Rundgänge im kleinen Wäldchen in der ehemaligen Stadtgärtnerei hat Objektverantwortlicher Jürgen Dreier die schlimme Entdeckung gemacht: Die Fichten sind vom Borkenkäfer befallen und sterben ab.

Die Trockenheit der vergangenen zwei Sommer hat den Bäumen die Widerstandskraft genommen, um den Käfer abzuwehren. »Im Normalfall stößt der Baum vermehrt Harz aus, um die Verbreitung des Käfers zu stoppen. Sie bleiben am Baum kleben und sterben. Nach zwei sehr trockenen Jahren fehlt vielen Bäumen diese Fähigkeit zusätzliches Harz zu produzieren«, erklärt er weiter. Immerhin sei auch im Gelände der Stadtgärtnerei der Grundwasserspiegel um ca. einen dreiviertel Meter gefallen. Die Nadelbäume, als Flachwurzler, haben da kaum eine Chance an genügend Wasser heranzukommen. 131 Bäume sind befallen und müssen jetzt gefällt werden.

Unterstützung haben die Arbeiter dabei von der Riesaer Stadtfeuerwehr. »Sie absolvieren an den kommenden Samstagen ihren Kettensägenlehrgang im Gelände und fällen die restlichen Bäume«, fügt er an. Das Holz soll auf Gut Göhlis zwischengelagert und dann als Feuerholz veräußert werden. Erst im Frühjahr kann geprüft werden, ob die Maßnahmen ausreichend waren und der Befall gestoppt werden konnte. Der Freistaat hat kürzlich 52 Millionen Euro für die Beseitigung von Schäden durch den Borkenkäfer in Aussicht gestellt. Aber die ehemalige Stadtgärtnerei wird wohl leer ausgehen, die Schadensmenge ist »zu gering«. Die Entschädigungsgrenze liege wohl bei 40 Festmeter pro Objekt. 

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