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Treff für echte »Diamant« Fans

Strehla. Paußnitzer lädt zum Fahrradtreffen/ MDR dreht Reportage.

Mit einem blauen Diamant-Rennrad fing für Stefan Müller-Bahlmann vor gut zehn Jahren alles an. Heute betreibt er in seinem Haus am Elberadweg in Paußnitz das kleinste Fahrradmuseum am Elberadweg. Schon immer fährt er gern Rad und bastelt noch viel lieber an Speichen, Bautenzug, Pedalen oder Sattelstütze herum. Besonders die alten Modelle der traditionellen DDR-Marke Diamant oder Mifa haben es dem jungen Mann angetan. »Ich war damals selbst überrascht, wie viele Fans der alten Technik auf zwei Rädern es doch noch gibt«, fügt er an.

In seinem kleinen Museum stehen viele Raritäten der Marken »Diamant« und »Mifa«. Das Älteste stammt aus dem Jahre 1924 und hat sogar noch eine Petroleumlampe als Lichtquelle. Auch einige Dauerleihgaben aus Dresden sind ausgestellt.

In diesem Jahr ist der Paußnitzer der Ausrichter des 13. Diamant-Fahrradtreffens am Samstag, 15. Juni, auf dem Sportplatz in seinem Ort. Von 12 bis 20 Uhr soll sich dort alles um die DDR-Zweiräder drehen. Eingeladen sind auch die Rennsportgrößen Täve Schur, Uwe Ampler und Olaf Ludwig. Auch Vertreter des Friedensfahrt-Museums wollen vorbei schauen. Er hofft, dass auch viele der früheren BSG Radsportler aus Riesa, Gröditz und der ganzen Region zum Treffen kommen. Das MDR-Fernsehen will an diesem Tag eine Reportage über den Radrennsport in der DDR drehen.

Außerdem wird es einen Fahrrad-Teilemarkt geben und ein Mifa-Klappradrennen über vier Kilometer von Paußnitz nach Lößnitz. Um die Verpflegung der ganzen Radsport-Gemeinschaft kümmert sich der Jugendclub Paußnitz.

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Verdächtiger Geruch löst Feuerwehreinsatz aus

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