Carola Pönisch

Sternwarte: Wer hat die Sonne zerstört?

Die große Sonne des Sonnensystemmodells im Außenbereich der Sternwarte Radebeul wurde vermutlich in der Nacht zum 18. Mai Opfer von Vandalismus. Die große Kugel, die  bereits zehn Jahre auf einer Säule thronte, wurde durch Gewalteinwirkung zerbrochen und zu Boden geworfen. Die gesamte untere Hälfte ist zerrissen und zerbrochen, der Schaden an der großen GFK-Kugel dürfte nach ersten groben Schätzungen deutlich über 1.000 Euro liegen, sofern sie überhaupt noch reparabel ist.

"In den Tagen und Wochen zuvor waren mehrfach feiernde Personengruppen jüngeren Alters an der Sternwarte aufgefallen, ebenso eine massive Zunahme von zurückgelassenem Müll, Glasflaschen, Scherben", heißt es auf der Homepage der Radebeuler Sternwarte. Wer etwas gesehen oder gehört hat, sollte sich unbedingt an die Polizei wenden oder eine Mail an die Betreiber der Sternwarte schreiben (vandalismus@sternwarte-radebeul.)

 Um den entstandenen Schaden zu reparieren, bittet der Vorstand des Astroclub Radebeul e.V. um Spenden: "Noch muss geklärt werden, ob eine Reparatur möglich ist bzw. wie unsere große Sonne zu ersetzen ist. Wenn Sie uns bei der Instandsetzung unterstützen wollen, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir sind für Sachleistungen wie für finanzielle Unterstützung dankbar. Denn auch durch die Einschränkungen der Corona-Pandemie ist unsere Situation bereits angespannt. Ein Experte für glasfaserverstärkte Kunststoffe aber auch Gewerke wie Schreiner oder Stahlbauer können uns bei dem Wiederaufbau nützen."

Wer helfen will: https://www.sternwarte-radebeul.de/unterstuetzung/

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Ein Durchhalte-Bonbon zum Tag des Nachbarn

Rothenburg. In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet. „Durchhalten“ war vor allem für viele ältere Menschen die Devise der vergangenen Wochen.  In der Woche vom 25. bis 29. Mai konnten die Bürger und Besucher in vielen Rothenburger Geschäften, Einkaufsmöglichkeiten und im Mehrgenerationenhaus ein Glückskleeblatt entdecken. Die Menschen wurden bspw. mit den Slogans „Danke sagen“ oder „Glück teilen“ dazu eingeladen, den süßen Bonbon-Gruß an liebe Menschen in ihrer Nachbarschaft zu verschenken oder einfach selbst zu naschen.  Die Koordinierungsstelle für Nachbarschaftshilfe – ansässig im Rothenburger Mehrgenerationenhaus – hat die Aktion gestartet. Man freue sich über jeden, der die Gelegenheit zum Freude machen genutzt hat, so Daniela Teßmer von der Koordinierungsstelle. Die Koordinierungsstellen arbeiten im Auftrag des Landkreis Görlitz und beraten, informieren und vermitteln Pflegebedürftige und Nachbarschaftshelfer. Wer selbst als Nachbarschaftshelfer tätig werden möchte oder auf der Suche nach einem geeigneten Nachbarschaftshelfer im Raum Niesky, Rothenburg und Reichenbach ist, kann sich an das Mehrgenerationenhaus Rothenburg wenden.  In den letzten Wochen waren unsere Nachbarn besonders wichtig.  Ob beim Begleiten zum Einkaufen oder Arztbesuch, zum kurzen Gespräch am Gartenzaun oder Fenster - sie waren da für uns, haben Zeit geschenkt und manchmal auch Kraft gespendet.…

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Seniorin stirbt bei Unfall - Polizei sucht Zeugen

Mittelherwigsdorf. Am Donnerstagnachmittag kam es an der Löbauer Straße in Eckartsberg zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam. Die Frau hatte zwischen wartenden Fahrzeugen die Löbauer Straße betreten, wurde dort von einem in Richtung Zittau fahrenden Auto eines 30-Jährigen erfasst. Durch den Aufprall geriet die Frau auf die Gegenfahrbahn, wo sie das Auto eines 73-Jährigen erfasste. Rettungskräfte kamen vor Ort und reanimierten die Seniorin. Sie zog sich bei dem Unfall jedoch derart schwere Verletzungen zu, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Der 30-jährige Autofahrer verletzte sich leicht und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Straße musste für mehrere Stunden gesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst nahm seine Arbeit auf und ermittelt nun die Ursachen des Geschehens. In diesem Zusammenhang sind die Ermittler auf Zeugenhinweise angewiesen. Insbesondere suchen sie den Fahrer des Fahrzeuges, hinter dem die ältere Frau hervortrat. Bei diesem Fahrzeug soll es sich möglicherweise um einen grauen Transporter handeln. Hinweise nimmt das Autobahnpolizeirevier Bautzen unter der Rufnummer 03591/3670 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.Am Donnerstagnachmittag kam es an der Löbauer Straße in Eckartsberg zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine 86-Jährige ums Leben kam. Die Frau hatte zwischen wartenden Fahrzeugen die Löbauer Straße betreten, wurde dort von einem in Richtung…

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