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Moves gegen Geld

Unter dem Motto »Let‘s Move for a better World« startete Fitnessgerätehersteller Technogym im Frühjahr die größte soziale Kampagne der Branche. Fitness-Einrichtungen auf der ganzen Welt beteiligen sich daran mit dem Ziel, Bewusstsein für mehr Bewegung und gesunde Ernährung zu schaffen. 29 Länder waren dieses Jahr am Start.

Alle Einnahmen der Aktion, z.B. Teilnahmegebühren, Erlöse aus Promotion-Artikeln und Geldspenden, sollen einer gemeinnützigen Einrichtung zu Gute kommen, so die caritative Idee der Aktion.

Das Sport-und Freizeitzentrum Olympia Coswig war erstmals dabei. Es galt, drei Wochen im Olympia Coswig zu trainieren und fleißig »Moves« (Maßeinheit für die Anzahl an Bewegungen) zu sammeln. »Als Spendenempfänger haben wir das Kinder-und Jugendlichen-Domizil Coswig ausgesucht«, so Katlen Seifarth, Mitinhaberin des Olympia Coswig. Am Ende kamen 750 Euro zusammen. »Wir gestalten gerade den Außenbereich der Einrichtung um, wollen zwei Outdoor-Fitnessgeräte anschaffen«, freut sich Annette Golsch, die Heimleiterin des »Domizil«.

 

 

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Eggerts SachsenWind: Kretschmers Blindheit?

Sachsen. In die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem wirtschaftliche Beziehungen zum Oblast Leningrad zu pflegen – und auch die Moskauer Regierung samt Präsident Putin nicht auszusparen. Großes Medienecho hat das bislang nicht ausgelöst. Daran gemessen erntete Sachsens Regierungschef jüngst einen Entrüstungs-Sturm, als er sich mit Putin traf, wirtschaftliche Probleme erörterte, ihn nach Sachsen einlud und davon sprach, »der Osten« habe eine eigene Sichtweise auf Russland. Die Frankfurter Allgemeine vermutete darob bei Michael Kretschmer geistige Verwirrung. Starker Tobak – obwohl (oder gerade weil!) Kretschmer völlig richtig liegt: Er entspricht der durchaus besonderen Gefühlslage vieler Sachsen gegenüber »den Russen« und wohl auch der besonderen wirtschaftlichen Interessenlage Sachsens. Und hoffentlich provoziert er damit endlich die (west-)bundesdeutsche Bereitschaft, wieder intensiv mit »Moskau« zu reden. Und nicht nur verdruckst Nordstream 2 gegen Widerstände aus den USA, Polen oder der Ukraine zu verteidigen. Ihr Hans EggertIn die Familie der Mecklenburger Herzöge heirateten über Generationen hinweg junge Damen aus der russischen Zarenfamilie ein. Aber nicht das ist es, was die Schweriner Landesregierung antreibt, trotz aller Sanktionen enge politische und vor allem…

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