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Medienpartnerschaft besiegelt

Riesa. In der vergangenen Woche besiegelten die BSG Stahl Riesa und der WochenKurier ihre Medienpartnerschaft

»Wir fangen dabei nicht bei Null an«, erklärte Verlagsbereichsleiterin Kerstin Baumert. Bereits seit einiger Zeit gibt es den Fanshop in der Riesaer Geschäftsstelle des WochenKurier (Goethestraße 96a, Telefon: 03525 / 50710). Mehrmals habe man schon bei Veröffentlichungen zusammengearbeitet, unter anderem bei der noch in Restexemplaren erhältlichen Broschüre »70 Jahre Stahl Riesa«.

»Für die Zukunft haben wir vereinbart, dass wir die Heimspiele der BSG ankündigen und Sponsoren des Vereines vorstellen werden«, erläutert Kerstin Baumert Inhalte der Medienpartnerschaft. Als Gegenleistung werde der Schriftzug des WochenKurier auf Eintrittskarten und Plakaten zu finden sein.

»Ich freue mich darüber, dass wir die bisherige Zusammenarbeit nun auf vertraglich gesicherter Basis weiterführen«, betonte Dietmar Schubert. Diese Medienpartnerschaft sichere dem Verein ein breites Einzugsgebiet, so dass die Fans und am Verein interessierte Fußballfreunde im gesamten Kreis Meißen und im Raum Südbrandenburg über Stahl Riesa auf dem Laufenden bleiben können. Auf diese Weise die rund 150 Unterstützer des Vereins präsentieren zu können sei ein weiteres gewichtiges Argument für solch eine Zusammenarbeit.

»Ein fester Platz in der Medienlandschaft der Region ist für uns von großer Bedeutung«, fasst Dietmar Schubert zusammen. Sowohl beim WochenKurier als auch bei Stahl Riesa ist man sich einig darüber, dass das Interesse der Sportfreunde weit über die Ergebnisse und Ereignisse bei den im Profifußball und dem Spitzensport allgemein agierenden Akteuren hinausgeht. (ak)

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Festung Königstein informiert...

Königstein. Am Montag, 21. September, von 15 bis 18 Uhr, lädt die Festung Königstein Lehrerinnen und Lehrer ein, sich über die neuen museumspädagogischen Angebote des Lern- und Erlebnisortes in der Sächsischen Schweiz zu informieren. Das Bildungskonzept der Bergfestung wurde grundlegend überarbeitet: Ab diesem Schuljahr sind die Angebote mit den Lehrplänen aller Klassenstufen von Grund- und Oberschulen, Gymnasien und Förderschulen kompatibel. Die Teilnahme am Informationstag ist kostenfrei. Interessenten können sich bis 17. September anmelden. "Das neue Konzept bietet den Schulen deutlich mehr Themen und mehr Gestaltungsfreiheit", erklärt die Museumspädagogin und Leiterin der Schülerprogramme, Maria Pretzschner. Die Wissenschaftlerin entwickelt gemeinsam mit den Schulen individuelle und zeitgemäße Projekte mit hohem praktischem Anteil. Mit Workshops, Projekttagen, längerfristigen Projektarbeiten sowie altersgerechten Führungen und Diskussionsrunden knüpft das Museum an lehrplanspezifische Lernziele an. Dazu gehören die im Lehrplan enthaltenen Themen, wie politische Bildung, Medienbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung sowie Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, der Wirtschaft und der Umwelt. "Kaum ein außerschulischer Lernort bietet so viele Anknüpfungspunkte für den Unterricht wie die Festung Königstein", sagt Maria Pretzschner. "Die Geografie des Ortes, seine Geschichte, Architektur und technische Ausstattung und nicht zuletzt seine Gegenwart als modernes Museum bieten unzählige Möglichkeiten, Lerninhalte anschaulich und emotional zu vermitteln." Neben dem Fach Geschichte vertieft die promovierte Historikerin gemeinsam mit den Lehrern Lernstoff der Fächer Kunst und Geografie, Sachunterricht, Deutsch, Ethik, Religion, Gemeinschaftskunde, Musik, Biologie, Chemie, Mathematik, Physik, Philosophie und sogar Tschechisch und Sport. Zum Lehrerinformationstag gibt Maria Pretzschner einen umfassenden Überblick über mögliche Themen und Gestaltungsansätze. Lehrkräfte sind zum Dialog eingeladen. Darüber hinaus ist ein Rundgang über das Festungsplateau inklusive Besuch der wichtigsten Ausstellungen vorgesehen. Anmeldungen nimmt die Programmleiterin persönlich unter Telefon 035021/64-816 oder per E-Mail anpretzschner@festung-koenigstein.de entgegen. Am Montag, 21. September, von 15 bis 18 Uhr, lädt die Festung Königstein Lehrerinnen und Lehrer ein, sich über die neuen museumspädagogischen Angebote des…

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DSC: Supercup 2020 mit Zuschauern

Dresden. Die Volleyball Bundesliga informierte darüber, dass das in den letzten Wochen gemeinsam mit den DSC Verantwortlichen erarbeitete Hygienekonzept für den Supercup in der Margon Arena vom zuständigen Gesundheitsamt der Stadt Dresden genehmigt wurde. Bis zu 1.100 Fans können damit am 27. September live dabei sein, wenn Lenka Dürr & Co. gegen den SSC Palmberg Schwerin um den ersten Titel der Saison kämpfen. Tickets online erhältlich Als Ausrichter des Supercups verantwortet die Volleyball Bundesliga auch den Ticketverkauf, DSC Saisonkarten sind zum Supercup nicht gültig. Die personalisierten Tickets werden ausschließlich online über Ticketmaster erhältlich sein und kosten zwischen 13 und 27 Euro (ermäßigt*: 11 bis 21 Euro). Über den Start des Ticketverkaufs wird gesondert informiert. Alle Interessenten werden gebeten, bis zum Verkaufsstart von Rückfragen abzusehen. Buchungsverhalten bestimmt Zuschauerzahl Die tatsächliche Zuschauerzahl richtet sich nach dem Buchungsverhalten der Fans. Jede Bestellung, unabhängig von der Anzahl der Tickets, bedeutet eine gewisse Anzahl an Plätzen als Abstandshalter. Je kleinteiliger das Bestellverhalten ausfällt, desto mehr Abstandsplätze werden in der Halle notwendig und desto geringer fällt die Gesamtkapazität aus. Gemeinsame Buchungen sind nur dann zulässig, wenn alle Personen zur gleichen Infektionsgemeinschaft (z.B. Familie, Partner, Wohngemeinschaft, enger Freundeskreis) gehören. Gästefans sind aufgrund der behördlichen Vorgaben nicht zugelassen. Die Abgabe der Tickets ist nur an Personen mit Hauptwohnsitz in Sachsen gestattet. Um die größtmögliche Auslastung der Halle gewähren zu können und dabei alle Regeln und Maßnahmen des Hygienekonzepts zu befolgen, muss von jeder Person in der Halle verpflichtend ein Mund-Nase-Schutz getragen werden (Ausnahme: Auf dem eigenen Sitzplatz). Die Zulassung von Zuschauern gilt vorbehaltlich des aktuellen Infektionsgeschehens in der Region Dresden zum Veranstaltungstag. Ausführliche Informationen hier: www.volleyball-bundesliga.de. (pm/DSC 1898 Volleyball GmbH) Die Volleyball Bundesliga informierte darüber, dass das in den letzten Wochen gemeinsam mit den DSC Verantwortlichen erarbeitete Hygienekonzept für den Supercup in der Margon Arena vom zuständigen Gesundheitsamt der Stadt Dresden genehmigt wurde. Bis…

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Der Baumkontrolleur – Ein neuer Job in Meißen

Meißen. Wenn Sie einen jungen Mann beobachten, der kräftig mit einem Gummihammer an Bäume im Stadtgebiet schlägt - dann hat das seine Richtigkeit: Seit Ende 2019 ist der erfahrene Dipl.-Forstwirt Matthias Karich als Baumkontrolleur in Meißen im Einsatz. Diese Stelle hat die Stadtverwaltung im Bereich des Bauhofes eingerichtet. Er hat hauptsächlich die Aufgabe alle städtischen Bäume zu überprüfen, damit von ihnen im öffentlichen Raum keine Gefahr für Passanten oder Verkehrsteilnehmer ausgeht. Aber auch Fällgenehmigungen erteilt er auf Antrag. Langfristiges Ziel ist es, alle Bäume auf städtischen Flächen in einer grafischen Karte zu registrieren. Dazu zählen Bäume an Meißner Straßen, Wegen, Plätzen, Spielplätzen und in Parkanlagen, aber auch Bäume an städtischen Kindereinrichtungen und Schulen sowie auf den ca. 100 ha großen Wald-Flächen der Stadt. Derzeit sind etwa 2.880 Bäume offiziell im sogenannten Baumkataster registriert, aber etliche fehlen noch. Die fachliche Grundlage für seine umfangreiche Arbeit und vor allem die Empfehlungen für die Regelkontrolle der Bäume liefern sein langjähriger beruflicher Hintergrund als Forstwirt und die Forschungsgesellschaft für Landschaftsentwicklung und Landschaftsbau e.V. (FLL). Dort tragen spezialisierte Fachleute der Forstwirtschaft ständig aktualisierte Standards zusammen, wie sich Bäume im öffentlichen Raum auf ihre Gesundheit und damit ihre Sicherheit bewerten lassen. »Verbindliche Gesetze oder Verordnungen für die Sicherung von Bäumen gibt es in Deutschland nicht, aber mehrere Grundsatzurteile der Rechtsprechung«, erklärt Matthias Karich. Damit es nicht zu Schadensfällen kommt, prüft der Baumkontrolleur mit einigen kräftigen Hammerschlägen gegen den Stamm die Beschaffenheit und Stabilität des Holzes. »Mit einiger Erfahrung hört man meistens am Klang ganz genau, ob das Holz gesund und fest ist oder ob der Baumstamm Hohlräume hat oder zumindest morsch ist«, sagt Karich nach einer Klangprobe an einer stattlichen Linde, deren Oberkrone nur noch braune, vertrocknete Zweige und Blätter hat. Der Baumkontrolleur hat Hoffnung, vielleicht kann der fast 10 Meter hohe Baum mit einem radikalen Rückschnitt noch gerettet werden. Das werde die Zeit zeigen. Auf jeden Fall wird er registriert und häufiger untersucht, als Bäume, die eine gesunde Optik haben. Mögliche Hohlräume untersucht er mit einem Sondierstab, um so die Änderungen in der Tiefe der Risse oder Astlöcher zu messen. Neben der Bruchsicherheit, die mit dem Diagnosehammer und dem Sondierstab eingeschätzt wird, wird auch die Krone bei der Sichtkontrolle nach Totholz und Bruchholz abgesucht. Starkes Totholz muss schnell durch die Baumpflege entfernt werden. Wie regelmäßig ein Baum untersucht wird, hängt nicht nur von seinem Zustand, sondern auch von seinem Alter ab. Von der Prioritätenreihenfolge her werden stark frequentierte Wege, Parkanlagen oder Kinderspielbereiche sowie stark befahrene Straßen werden öfter kontrolliert, als abgelegenere Bäume in wenig besuchten Bereichen. Erstere haben eine hohe Sicherheitserwartung. Am Ende der Arbeit stehen eine Maßnahmeliste und eine Baumstandortkarte für das Objekt, die zur Angebotseinholung bei Baumpflegefirmen zugrunde gelegt wird. Bei seiner sehr abwechslungseichen Tätigkeit ist Matthias Karich immer auch auf die wertvollen Hinweise von Bürgern angewiesen. »Viele Spaziergänger sind regelmäßig im Stadtgebiet unterwegs und bemerken so Veränderungen schneller als ich. Das ist eine wichtige Hilfe für mich«, gesteht er. Ein aktuelles Großprojekt ist derzeit der Park Siebeneichen, der mit Trockenheit und Sturmereignissen zu kämpfen hatte. Doch nach der Entscheidung, dass ein Baum gefällt werden muss, hört der Job von Matthias Karich nicht auf. Er sorgt auch für die Koordination der Forst- und Baumpflege-Firmen, der nötigen Absperrungen im Bereich und der vorübergehenden Beschilderung der Gefahrenstelle. Die derzeit größte Sorge macht Matthias Karich die anhaltende Trockenheit im vergangenen Jahr und im Winter. Dadurch können die Bäume zu wenig Wasser speichern und sich deshalb gegen Eindringlinge wie den Borkenkäfer nicht wehren. Besonders gefährdet sind derzeit Fichten, Kiefern und Lärchen. Auch Stürme haben einfacheres Spiel, wenn die Bäume wegen der Trockenheit eher spröde und weniger fest verwurzelt sind. Der Niederschlag der der vergangenen Tage hat dabei gut getan, aber die Grundwasserspeicher sind nach zwei sehr trockenen Jahren, noch nicht wieder aufgefüllt. Auch in den kommenden Tagen ist er im Stadtgebiet unterwegs und kontrolliert Bäume für eine schnelle Verkehrssicherung, bringt Baumnummern an und sorgt quasi für die Sicherheit von oben auf Meißner Wegen und Straßen. Denn die Stadt hat für die Bäume auf ihren Flächen die Verkehrssicherungspflicht und muss Nutzer des öffentlichen Bereichs vor Gefahren schützen, die  von Bäumen ausgehenden könnten. Wenn Sie einen jungen Mann beobachten, der kräftig mit einem Gummihammer an Bäume im Stadtgebiet schlägt - dann hat das seine Richtigkeit: Seit Ende 2019 ist der erfahrene Dipl.-Forstwirt Matthias Karich als Baumkontrolleur in Meißen im Einsatz. …

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