Verena Farrar 1 Kommentar

Lautlos rollt die Verwaltung durch Strehla

Strehla. Stadt testet mit Unterstützung der enso ihr erstes Elektroauto im täglichen Einsatz.

Die Stadt Strehla testet derzeit den Einsatz eines Elektro-Fahrzeuges. Der VW „e-up“ wurde in diesen Tagen durch Ralph Buder von der ENSO an die künftigen Nutzer der Stadtverwaltung übergeben.

Fast lautlos werden in den kommenden Tagen die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Strehla in und um die Nixenstadt unterwegs sein. Sie rollen mit einem VW e-up, Automatic mit 60 KW zu ihren Außenterminen. Die ENSO unterstützt und fördert seit 2010 aktiv die Elektromobilität. Das Serienfahrzeug im Wert von 26.000 Euro wird mit einer vollen Batterie 150 Kilometer weit fahren können. Das Fahrzeug war vorher bereits im Elbe-Röder-Dreieck unterwegs und wird später in der Gemeinde Stauchitz getestet.

Gegenwärtig sind 27 Elektrofahrzeuge im Fuhrpark der ENSO im Einsatz. Darüber hinaus errichtete die ENSO in den vergangenen Jahren 17 öffentlich zugängliche Ladesäulen. Ob das auch für Strehla möglich wäre, ist aber noch Zukunftsmusik. „Derzeit ist die öffentliche Ladeaktivität verschwindend gering“, erklärt Ralph Buder, Referent Kommunalkontakte vor Ort. Von den wenigen, die bereits ein Elektroauto besitzen, laden mehr als 80 Prozent zu Hause ihren Wagen. Buder sieht künftig große Entwicklungschancen, vor allem wenn in Dresden die Produktion der Elektroauto-Linie beginnt. „Unsere Sache ist dann die entsprechenden Lademöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Das sehen wir als Großprojekt für die Zukunft“, fügt er an. Derzeit dauert ein Ladestop an der Schnellladesäule nur eine halbe Stunde. Zwei Wochen wird die Stadtverwaltung die Gelegenheit nutzen, die Alltagstauglichkeit des Elektroautos auf Herz und Nieren zu prüfen und praktische Erfahrungen im Umgang mit Elektroautos und mit der „Strombetankung“ im Winter zu sammeln. Im Anschluss wird ein Feedback-Fragebogen ausgefüllt.

Artikel kommentieren

Kommentar von Energiehase
nur wo bleiben die Ladesäulen, für E-Fahrzeug in Strehla? Viele Straße wurden in der Stadt in den letzten Wochen saniert, eine Versorgung der Bevölkerung mit Ladesäulen blieb aus. Will sich Enso als grüner Engel hinstellen und Marketing in eigener Sache machen? 50% des Strompreis sind Steuern& Abgaben, da kann doch etwas investiert werden in die Infrastruktur.