vf

Jetzt wird auch noch das Trinkwasser teurer

Riesa. Neue Preise bei der Wasserversorgung Riesa/ Großenhain.

Nach dem Preisanstieg bei Strom und Gas, muss man ab 2019 auch für Trinkwasser tiefer in die Tasche greifen. Die Wasserversorgung Riesa/Großenhain GmbH erhöht nach acht Jahren Konstanz die Preise. Ab Januar 2019 gelten für die Kunden der Wasserversorgung Riesa/Großenhain GmbH (WRG) geänderte Grund- und Mengenpreise.

Die Tarifpreise der WRG setzen sich wie bei vielen anderen Versorgungsunternehmen aus dem Grundpreis und einem Mengenpreis zusammen. Bisher lag der Mengenpreis für einen Kubikmeter bei 1,78 Euro künftig wird dieser 1,80 Euro betragen.

Im nächsten Jahr erhöht sich der Mengenpreis um 0,05 Euro/m3. Die Grundpreise erhöhen sich in Abhängigkeit von der Zählergröße in unterschiedlichem Maße. Die Kosten für den Wasserbezug ändern sich in Abhängigkeit von der jeweiligen Wohnsituation: Ein Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von etwa 65 m3/Jahr zahlte bisher 239,75 Euro/Jahr. Diese Zahlung wird sich ab Januar auf 279 Euro/Jahr erhöhen. Ein Mehrfamilienhaus (mit 20 Wohneinheiten) und einem Verbrauch von 1.200 m3/Jahr zahlte bisher 130,20 Euro/Jahr und muss künftig 148,50 Euro/Jahr aufbringen.

Gestiegene Instandhaltungs- und Betriebskosten machen für die WRG eine Preiserhöhung notwendig. Ein Grund sind die anstehenden hohe Investitionen in die Versorgungsnetze und die Wasserwerke. Aber auch die sinkenden Einwohnerzahlen und die damit verbundenen rückläufigen Verbrauchsmengen sind einer der Gründe. Die Erhöhung bei den Grundpreisen ist notwendig, da der Anteil der fixen Kosten den weitaus höheren Anteil an den Gesamtkosten aufweist. 

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Üben am Baumbiegesimulator

Hagenwerder. Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere Herausforderungen. Um gut für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, übten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren am vergangen Samstag (9. Februar) nach mehrjähriger Pause erstmalig wieder an einem Baumbiegesimulator. „Hier können alle Spannungen, Zug und Druck im Stamm simuliert werden“, erklärt der erste Stellvertreter des Kreisbrandmeisters, Peter Seeliger, der als Hilfsausbilder bei der Schulung anwesend war. „Die Kameraden lernen in der Ausbildung, worauf sie unter diesen Umständen achten müssen und erlernen besondere Schnitttechniken.“ Damit die Schulung den neuen Vorgaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) entspricht, hat der Landkreis Görlitz eigens einen Baumbiegesimulator beschafft. Dieser war am Samstag erstmalig im Einsatz. Er ist auf einem Anhänger montiert und wird zukünftig bei der Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren eingesetzt. Das Gerät steht fortan flächendeckend im gesamten Landkreis für Schulungen zur Verfügung. Bereits im Mai wird es einen weiteren Motorsägenlehrgang in Zittau geben. Insgesamt plant der Landkreis vier bis fünf Lehrgänge für jeweils zwölf Teilnehmer pro Jahr, um peu à peu dazu beizutragen, dass die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Schulung für alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren ermöglicht werden kann. An der jüngsten Schulung in Hagenwerder, die durch Christian Hanzig von der Berufsfeuerwehr Görlitz durchgeführt wurde, nahmen zwölf Feuerwehrleute teil. Die Ausbildung wird durch den Landkreis für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, damit diese bei Sturmschäden oder sonstigen Hilfeleistungen sowie auch bei Bränden die Motorkettensäge einsetzen dürfen. Neben den Übungen am Baumsimulator standen auch Baumfällungen und Entästungen auf dem Schulungsprogramm.Nach einem Sturm sind entwurzelte Bäume, die Straßen blockieren oder Gebäude versperren, keine Seltenheit. Oftmals steht das Holz aufgrund seines Eigengewichts dabei unter enormer Spannung und stellt Rettungskräfte vor ganz besondere…

weiterlesen