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Jetzt für die Zukunft anmelden

Meißen. In den nächsten Tagen können sich interessierte Schüler wieder für einen echten Blick in ihren Wunschberuf anmelden. Schau rein! Die Woche der offenen Unternehmen startet im März.

Landkreis. Ab dem 15. Januar können sich Schüler wieder zur SCHAU REIN! - Woche der offenen Unternehmen Sachsen anmelden. Unter www.schau-rein-sachsen.de stehen viele Berufe der Region zur Auswahl.

Im März wird »geschnuppert«

Die sachsenweite Initiative bietet vom 11. bis 16. März 2019 Schülern ab der 7. Klasse von Oberschulen, Gymnasien und Förderschulen die Möglichkeit, Einblicke in den Arbeitsalltag von mehr als 160 Unternehmen und Institutionen aus dem Landkreis Meißen zu gewinnen und sich frühzeitig über Ausbildungs- und Studienangebote sowie berufliche Perspektiven in der Region zu informieren.

Was ist möglich?

Vielfältige Angebote, wie Betriebsbesichtigungen, Technikvorführungen oder die Herstellung kleiner Werkstücke geben Schülern die Gelegenheit, herauszufinden, welche Arbeitsabläufe und Tätigkeiten sie in ihrem Wunschberuf erwarten und ob diese den eigenen Interessen und Stärken überhaupt entsprechen. Nur mit einer klaren und realen Vorstellung vom Wunschberuf können Lehrabbrüche und unzufriedene Azubis vermieden werden. Geschäftsführer, Mitarbeiter und Auszubildende geben dabei gern Auskunft über die echten Alltagsanforderungen und Voraussetzungen für den jeweiligen Beruf.

Detailierte Termine

Für einzelne Kommunen des Landkreises Meißen werden SCHAU REIN! - Tage (siehe Infobox) angeboten, so dass die Schüler gern auch mehrere Berufsbilder in ihrem Heimatort oder der Region erkunden können. In der zweiten Januarwoche werden an alle Schüler SCHAU-REIN! - Magazine verteilt, in denen sie die Angebote im Landkreis Meißen sowie zahlreiche zusätzliche Informationen rund um die SCHAU REIN! - Woche finden. Im Detail:

12.3.2019 SCHAU REIN! - Tag in Ebersbach

 www.bit.ly/2RJMn87

12.3.2019 SCHAU REIN! - Tag in Gröditz

 www.bit.ly/2wZZuJS

13.3.2019 SCHAU REIN! - Tag in Klipphausen/Wilsdruff

 www.bit.ly/2NBE0Iz

13.3.2019 SCHAU REIN! - Tag in Meißen

  www.bit.ly/2QN9TA1

14.3.2019 SCHAU REIN! - Tag in Lommatzsch

  www.bit.ly/2C9fVH4

14.3.2019 SCHAU REIN! - Tag in Radeburg

  www.bit.ly/2DMtYVd

14.3.2019 BiT Coswig/ Radebeul

 www.t1p.de/BIT-2019

SCHAU REIN! ist Sachsens größte Initiative zur Berufsorientierung. In keiner anderen Woche sind so viele Schüler auf den Beinen, um Unternehmen kennen zu lernen.

SCHAU REIN! im Landkreis Meißen ist eine Veranstaltung der Agentur für Arbeit, des Jobcenters des Landkreises Meißen und der Wirtschaftsförderung Region Meißen GmbH.

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Friedenslauf-Spenden gehen an Drudel 11

Ostritz. Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende des Internationalen Begegnungszentrums St. Marienthal, Dr. Michael Schlitt, und der Mitorganisator des Friedenslaufes, Landrat a.D. Günter Vallentin (Ostritz), mit. Drudel 11 engagiert sich seit 25 Jahren als anerkannter Träger der Jugendhilfe. In zahlreichen Projekten – vom Jugendzentrum bis hin zur Ausstiegsberatung für Neonazis  – hat es sich der Verein zur Aufgabe gemacht, Kindern und Jugendlichen Selbstkompetenz zu vermitteln und dabei Anreize zum Perspektivwechsel zu geben. Inzwischen kann das Team von Drudel 11 auf eine langjährige Erfahrung in den Bereichen der Gewalt- und Radikalisierungsprävention zurückblicken. Sebastian Jende vom Verein Drudel 11 dazu: „Mit großer Freude hat unser Verein diese tolle Nachricht von der Spende erhalten. Ein besonderer Dank geht an alle Spender und Läufer und natürlich an das IBZ St. Marienthal als Veranstalter sowie an die Verantwortlichen der Stadt Ostritz.“ Drudel 11 bietet Beratungen für Ausstiegswillige aus rechtsextremen Zusammenhängen an. Gemeinsam mit den Ausstiegwilligen wird in der vertraulichen Einzelberatung der bisherige, zumeist von Gewalterfahrungen, Vorurteilen und Hassideologien geprägte Lebensweg reflektiert. Dabei werden gemeinsam neue Lebensperspektiven für die Ausstiegswilligen erarbeitet. Sebastian Jende dazu weiter: „Die Struktur der rechtsextremen Szene hat oft zur Folge, dass sich Ausstiegswillige in einem eng gesponnenen Netz gefangen fühlen. Vor allem der hohe soziale Druck aus der Szene, bis hin zu Drohungen und Verfolgung, führt bei Ausstiegswilligen oftmals zu einem Gefühl der Ohnmacht. Ist aber die Ausstiegsmotivation gegeben, dann setzt unsere Beratung genau an diesem Punkt an und hilft den Aussteigern einen Ausweg zu finden und sich neu zu orientieren.“ Der andere Teil der Spenden wurde für das „Ostritzer Friedensfest“ zur Verfügung gestellt. Der „Ostritzer Friedenslauf“ im Oktober war auch eine Reaktion auf den am gleichen Tag im Ostritzer Hotel „Neißeblick“ stattgefundenen „Kampf der Nibelungen“. Zu dieser Kampfsportveranstaltung kamen zahlreiche Mitglieder der rechtsextremen Szene.Rund 300 Menschen liefen im Oktober in Ostritz für Demokratie, Weltoffenheit und Toleranz. Die Hälfte der beim Friedenslauf gesammelten Spenden, 2450 Euro, wurde inzwischen an Drudel 11 e.V. aus Jena überwiesen. Dies teilen der Vorstandsvorsitzende…

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