Annette Lindackers

Hochwasserschutz: Auf die Plätze – Häuser hoch!

Coswig. Wahlkreisabgeordneter Thomas de Maizière (CDU) informierte sich mit Vertretern der Gemeinde Coswig und der Bürgerinitiative über eine alternative Hochwasserschutzmaßnahme in Brockwitz.

Kann man Häuser anheben, wie wirkt sich das auf die Umgebung aus, ist das für Brockwitz eine Alternative für den Schutz vor Hochwasser? Olaf Lier, Leiter des Ordnungsamtes Coswig, hat dazu das Projekt HUeBro auf den Weg gebracht, das ab Anfang Mai 2017 für die Dauer von zwei Jahren vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 316.000 Euro gefördert wird.

Projekt HUeBro?

Das Projekt HUeBro (Haushebung in Ueberschwemmungsgebieten am Beispiel des Elbe Dorfes Brockwitz) wurde vor wenigen Tagen dem Wahlkreisabgeordneten Dr. Thomas de Maizère (CDU), Vertretern der Stadt Coswig und der Bürgerinitiative vorgestellt. Am Beispiel des 1000 Jahre alten Elbe Dorfes Brockwitz wird untersucht, ob Haushebungen einzelner Gebäude oder Straßenzüge eine Alternative im Hochwasserschutz darstellen. Betroffen sind davon etwa 40 Häuser in Brockwitz, die an der Elbe an der Niederseite stehen. Es werden Auswirkungen der Haushebung auf die Elbe und das Grundwasser, ebenso die Flora und Fauna geprüft. Folgen der Haushebung auf den Gebäudebestand, die Kulturdenkmale und die historische Ortslage sind ebenfalls Bestandteil des Projektes.

Vielfalt der Experten

Von Anfang an sind deshalb Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen an dem Projekt beteiligt. Dazu zählen die Technische Hochschule Nürnberg (Projektkoordination), die Technische Universität Dresden, das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und die Stadt Coswig. Mit den Ergebnissen aus dem Projekt HUeBro entsteht über Brockwitz hinaus ein Anwendungskonzept, das deutschlandweit zum Schutz kleinerer Siedlungsgebiete eingesetzt werden kann.

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Eislöwen verpflichten dritten Goalie

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben Nick Jordan Vieregge verpflichtet. Der erst 16-Jährige wurde in Reinbek geboren und spielte eine Saison bei der Crocodiles Hamburg U12, anschließend lief er vier Jahre von der U14 bis zur U16 für die Hamburger SV Young Freezers und weitere zwei Jahre für den Nachwuchs der Lausitzer Füchse auf. In der kommenden Saison wird er für die Position des dritten Goalies bei den Dresdner Eislöwen lizenziert, überwiegend aber in der DNL für die Eislöwen Juniors zum Einsatz kommen. Thomas Barth, Geschäftsführer Sport: „Nick ist ein talentierter Junge, der viel Potenzial für die Zukunft mitbringt. Obwohl er in der kommenden Saison im Profikader die Rolle des dritten Goalies besetzen wird, wetteifern auch unsere zwei anderen U20-Torhüter Konrad Fiedler und Mika Beryak um den Platz als dritter Mann zwischen den Pfosten, wobei Nick momentan die Nase leicht vorn hat. Perspektivisch wollen wir über die nächsten Jahre auch mindestens einen Torhüter aus dem eigenen Nachwuchs an den Profibereich heranführen. Nick Jordan Vieregge: "Ich freue mich auf die neue Herausforderung und die neuen Menschen, die ich in Dresden kennenlernen werde. Für das Vertrauen, welches der Verein mir entgegenbringt und die Chance, bei den Profis mitzuspielen, bin ich sehr dankbar. Der Standort Dresden bietet mir zudem die Möglichkeit, Schule und Leistungssport miteinander zu vereinen. Mein Ziel ist es bei der U20 der Dresdner Eislöwen Juniors Fuß zu fassen und mich durch das Training mit dem Team der DEL2 stark weiterzuentwickeln sowie Erfahrungen im Profibereich zu sammeln." (pm)Die Dresdner Eislöwen haben Nick Jordan Vieregge verpflichtet. Der erst 16-Jährige wurde in Reinbek geboren und spielte eine Saison bei der Crocodiles Hamburg U12,…

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