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Haltestellen entglast: DVB setzen Belohnung aus

Weinböhla. Ende Oktober wurden durch Unbekannte in einer einzigen Nacht zahlreiche Haltestellen in Weinböhla und Mickten beschädigt und teilweise zerstört. Aufgrund der enormen Schadenshöhe haben die Verkehrsbetriebe nun eine Belohnung auf Hinweise ausgelobt.

Durch eine oder mehrere bisher unbekannte Personen wurden in der Nacht von Sonntag, dem 29. Oktober 2017, zu Montag, dem 30. Oktober 2017, zahlreiche Scheiben und Einrichtungen an Haltestellen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) beschädigt oder zerstört.

Das betraf u. a. Fahrgastunterstände in Weinböhla. Insbesondere beschädigten Unbekannte das Wartehäuschen an der Endstation der Linie 4 und das an der davor gelegenen Haltestelle "Gellertstraße". In Dresden wurden in der gleichen Nacht die Stationen "Sörnewitzer Straße" und "An der Flutrinne" stark in Mitleidenschaft gezogen. Allein an den letztgenannten beiden Haltestellen mussten die DVB die Zerstörung von fast 90 so genannten Spritzschutzscheiben feststellen. Dieses spezielle Sicherheitsglas am Haltestellengeländer bewahrt Fahrgäste vor Regen- und Spritzwasser, das vorbeifahrende Kraftfahrzeuge aufwirbeln.

Die Größenordnung der in einer einzigen Nacht durch Vandalismus entstandenen Glasschäden ist in dieser Form im DVB-Liniennetz bisher einmalig. Wegen der hohen Schadenssumme von rund 50.000 Euro hat sich das Dresdner Verkehrsunternehmen entschlossen, für Hinweise an die Polizeidirektion Dresden, die zur Ermittlung des Täters oder der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro auszusetzen.

Wer hat Wahrnehmungen im Zusammenhang mit den Straftaten gemacht? Wer kann Hinweise zu möglichen Tätern geben? Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer 0351/4832233 entgegen.

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Anti-Drogen-Zug macht Station in Hradek

Zittau. Ein tschechisch-deutsches INTERREG Projekt hat es möglich gemacht, dass der Anti-Drogen-Zug „Revolution-Train“ aus Prag vom 21. bis 23. Juni nach erfolgreichen Tourneen in den Vorjahren in die Euroregion kommt. Leider ist es auf Grund der Bauarbeiten nicht gelungen, den Zug auf dem Bahnhof Zittau zu stationieren, so dass für die deutschen Besucher der Weg nach Hradek erforderlich wird. Der gesamte Vormittag und frühe Nachmittag ist für die Schüler der Zittauer Oberschulen reserviert. Ab 16.10 bis 17.50 Uhr werden im 20-Minuten-Rhythmus deutschsprachige Gruppenführungen für die Öffentlichkeit angeboten. Der Eintritt ist dank der Förderung kostenfrei. Der „Revolution Train“ ist ein multimedialer Ausstellungszug, der in interaktiver und neuartiger Form eine primärere Prävention ermöglicht. Durch die Aktivierung aller menschlichen Sinne mit der 5D-Methode ist es möglich, die Besucher sehr emotional anzusprechen und dessen Sicht auf legale und illegale Suchtmittel zu beeinflussen. Der Zug besteht aus sechs Wagons, vier davon werden vollständig für das Programm genutzt. Jeder der vier Wagen ist unterteilt in drei Bereiche: 1. Kinosaal mit Filmprojektion, 2. Diskussion mit Fachleuten, 3. Ausstellungsraum. Die Wagons wurden im Inneren zu multimedialen interaktiven Räumen umgebaut, in denen sich jeweils in dramatischer Form eine Geschichte über die Ursprünge, Entwicklung und Folgen einer Drogensucht abspielt. Die Besucher werden durch die interaktiven Technologien unmittelbar an der Geschichte beteiligt. Die Bereiche des Zuges stellen Szenen und Räume, wie Drogennest, Gefängnis, Untersuchungsraum einer Polizeistation, Entzugsanstalt und die Stätte eines Autounfalls dar, mit denen man im normalen Leben kaum konfrontiert wird. In diesen Räumen, die sich visuell, durch Geräuschkulisse, Temperatur oder Gerüche unterscheiden, spielt sich auf mehreren Ebenen eine Geschichte über die Ursprünge, Entwicklung und Folgen einer Drogensucht ab.  Ein tschechisch-deutsches INTERREG Projekt hat es möglich gemacht, dass der Anti-Drogen-Zug „Revolution-Train“ aus Prag vom 21. bis 23. Juni nach erfolgreichen Tourneen in den Vorjahren in die Euroregion kommt. Leider ist es auf Grund der Bauarbeiten…

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