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Bitte anderthalb Meter Abstand!

Radebeul. 1,50 Meter Abstand: So viel müssen Autofahrer zu Radlern einhalten. Stadt und ADFC weißen nun darauf hin – freiwillig.

Insgesamt vier Hinweisschilder werden dieser Tage an der Kötzschenbrodaer Straße zwischen Weintrauben- und Vorwerkstraße aufgestellt. Die Idee, so sagte Ingolf Zill (Sachgebietsleiter Verkehrsangelegenheiten), gehe auf den Verkehrsrat zurück. In dem Gremium sitzen u.a. Vertreter der Verwaltung, von Bürgerinitiativen sowie ADFC-Mitglieder und besprechen Verkehrs- und Sicherheitsthemen. Der ADFC brachte eine Idee aus Österreich ins Spiel. Dort gehören die Abstandsschilder zum Regelkatalog. Auch deren Herstellung bezahlte der Fahrradclub aus eigener Tasche.  Die Stadt übernahm die Kosten für die Montage. Die Initiative soll auf das gesamte Radebeuler Stadtgebiet ausgeweitet werden. Sechs Schilder liegen noch auf Reserve.  »Wir nehmen gern Anregungen für weitere Standorte entgegen«, so Zill weiter. Kontakt: verkehr@radebeul.de

Die Bauarbeiten und die damit verbundene Sperrung der Kötzschenbrodaer Straße werden noch mindestens bis Ende Februar 2018 andauern. Unterdessen laufen die Vorbereitungen für eine weitere Verkehrssicherheitsmaßnahme in Radebeul. Voraussichtlich im ersten Halbjahr 2018 wird an der Meißner Straße zwischen Forststraße und Autobahnbrücke (Fahrtrichtung Dresden) ein neuer Blitzer installiert. In den vergangenen Wochen wurden von dem beauftragten Unternehmen »Jenoptik« Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. »Die Ergebnisse sind teilweise schockierend«, sagte Zill. Der Negativ-Spitzenreiter war mit Tempo 140 auf der Meißner Straße unterwegs. Der neue Blitzer soll auch Bilder von Rasern auf der Überholspur machen. 

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Falscher Hausverwaltungs-Mitarbeiter beklaut Rentnerin

Cunewalde. Eine 77-Jährige ist von einem Betrüger um ihr Erspartes gebracht worden. Die Rentnerin meldete sich am Donnerstagnachmittag bei der Polizei in Bautzen und zeigte die Straftat an. Die Seniorin hatte an den vergangenen Tagen Besuch von einem vermeintlichen Mitarbeiter der Hausverwaltung. Dieser klingelte bei ihr an der Wohnungstür und gab vor, die Heizungen in der Mietwohnung überprüfen zu müssen. Arglos ließ die Frau den Unbekannten in ihre Räume. Der Betrüger hantierte an den Heizkörpern und schickte die Mieterin mehrmals unter Vorwänden in die Nachbarräume, sie solle dort an den Heizungen Einstellungen vornehmen oder das Wasser in der Küche aufdrehen. Diese Zeit nutze der Gauner, um sich der zwei Sparbücher und einer EC-Karte der 77-Jährigen zu schnappen. Erst nach Tagen merkte die ältere Dame das Fehlen ihres Eigentums und musste auf ihren Konten den Verlust von mehreren tausend Euro feststellen. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen wegen Betruges und Diebstahls auf und warnt insbesondere unsere älteren Mitbürger niemals unbekannte Personen in ihre Wohnungen zu lassen. Es gibt durch die Hausverwaltungen in der Regel keine Gründe unangemeldet in die Wohnungen der Mieter zu gehen. Wenden sie sich im Zweifel direkt an ihren Vermieter und über Notruf an die Polizei. Eine 77-Jährige ist von einem Betrüger um ihr Erspartes gebracht worden. Die Rentnerin meldete sich am Donnerstagnachmittag bei der Polizei in Bautzen und zeigte die Straftat an. Die Seniorin hatte an den vergangenen Tagen Besuch von einem…

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14. Hope Gala: 142.000 Euro gespendet

Dresden. Die Dresdner Hope Gala gilt mittlerweile als eine der größten und erfolgreichsten Spendengalas Sachsens hat in 14 Jahren über 1,7 Millionen Euro Spendengelder eingeworben. Und auch am vergangenen Samstag (16. November) zeigten die Dresdner wieder viel Herz und Spendenbereitschaft. 142.000 Euro kamen am Ende des langen Abends zusammen. Das Geld fließt vollständig in das Projekt HOPE Cape Town, das sich in den Townships rund um Kapstadt um HIV-infizierte Kinder und ihre Familien kümmert. Pfarrer Stefan Hippler, Gründer und Leiter des Projektes in Südafrika, ist berührt von der großen Spendenbereitschaft: „Die HOPE –Gala bestärkt uns immer wieder weiter zu machen und die nächsten Schritte zu gehen. Das Wissen, dass Dresden hinter uns steht, gibt uns jedes Jahr einen großen Schub und motiviert, auch wenn wir mit großen Herausforderungen zu kämpfen haben.“ Die Gala fand im ausverkauften Schauspielhaus statt. Alle Künstler traten ohne Gage auf. „Bevor sich der Vorhang hebt, sind die Kosten des Abends durch Sponsoren bereits abgedeckt“, betont Viola Klein, die die HOPE-Gala vor 14 Jahren mit ihrem Geschäftspartner Andreas Mönch von der Saxonia Systems AG ins Leben rief. „Deshalb geht jeder Euro, der auf dem Scheck steht, direkt nach Südafrika. Und sogar noch mehr, denn auf der After-Show-Party wurde die Spendensumme mehrfach aufgestockt und liegt daher final bei 142.000 Euro.“ Hope-Award an Bob Geldof Ein Höhepunkt des Abends war die Verleihung des 11. HOPE Awards. Er ging an den Musiker undPolitaktivisten Sir Bob Geldof. Damit wurde das Engagement des Musikers im Kampf gegen den Hungerin Afrika geehrt. Geldof hatte in den achtziger Jahren unter anderem eins der größten Rockkonzerteorganisiert, das die Welt je gesehen hatte. „Live Aid“ sammelte mehr als 150 Millionen Pfund für dieHungerhilfe in Afrika. Zwei Jahrzehnte später organisierte Geldof auch das „Live 8“- Konzertprojekt. Mit dem  HOPEAward wurden bereits  UNO-Botschafterin Waris Dirie, die CDU-PolitikerinRita Süßmuth, Rainer Ehlers, Gründer der Deutschen AIDS-Stiftung, und Harry Belafonte (2015) geehrt. Die 15. Hope Gala findet am 31. Oktober 2020 im Schauspielhaus Dresden statt. Die Dresdner Hope Gala gilt mittlerweile als eine der größten und erfolgreichsten Spendengalas Sachsens hat in 14 Jahren über 1,7 Millionen Euro Spendengelder eingeworben. Und auch am vergangenen Samstag (16. November) zeigten die Dresdner wieder…

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Eggerts SachsenWind – Armutszeugnis

Sachsen. Das Ding mit dem Dresdner »Nazinotstand« habe er sich am Wahlabend ausgedacht. Die Grünen kämen nun sicher mit dem »Klimanotstand«. Da könnte er die »erpressen« und erst mit denen stimmen, wenn sie für seinen »Nazinotstand« votieren. Das erzählte Max Aschenbach neulich der »Sächsischen Zeitung«. Und zeigte sich sichtlich zufrieden. Max A. ist im vergangenen Mai mit 3.078 Stimmen in den Dresdner Stadtrat gewählt worden – für »Die Partei«, die keine Partei, sondern ein Verein für politische Satire sein will. Weshalb Max A. sich auch als Satiriker sieht und als Kunstfigur agiert. Er hat nur vier Monate gebraucht, um mit den Stimmen von SPD, Linken, Grünen und FDP eine Erklärung im Stadtrat durchzubringen, in der unter der Überschrift »Nazinotstand?« rechtsradikales und  neonazistisches Denken in der Dresdner Stadtgesellschaft thematisiert und angeprangert werden. Das hat Max A. berühmt gemacht und Dresden weltweit verheerende Reaktionen eingebracht. Was den Künstler zu ungeahnter Ehrlichkeit anstiftet: Jede Wählerstimme für »Die Partei« sei ein Armutszeugnis für die Demokratie. Das aber ist nur die halbe Wahrheit. Die Stadträte, die sich genötigt sahen, der Max-A.-Satire zu folgen, haben die andere Hälfte geliefert. Ihr Hans EggertDas Ding mit dem Dresdner »Nazinotstand« habe er sich am Wahlabend ausgedacht. Die Grünen kämen nun sicher mit dem »Klimanotstand«. Da könnte er die »erpressen« und erst mit denen stimmen, wenn sie für seinen »Nazinotstand« votieren. Das erzählte Max…

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