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Ab 2026 mit 120 km/h durch Riesa

Riesa. Für eine schnellere Durchfahrt und neue Bahnsteige plant die Deutsche Bahn für Riesa erheblichen Um- und Ausbau – Baustart 2026 avisiert.

Aber bevor ein Bagger wirklich die erste Schaufel Erdreich bewegt und Gleisbauarbeiten starten, werden noch einige Jahre ins Land gehen. Doch die Ausbaupläne der Deutschen Bahn AG für den Bahnknoten Riesa sind bereits sehr konkret. Der Bahnhof Riesa soll als moderner Knotenpunkt im Schienenpersonennah- und -fernverkehr umgebaut und mit moderner elektronischer Stellwerkstechnik (ESTW) und dem Europäischen Zugsicherungs- und Steuerungssystem (ETCS) ausgestattet werden.

Das Ziel: 120 km/h und klare Trennung

Ein wichtiges Ziel der umfangreichen Investitionen ist die Möglichkeit, den Riesaer Bahnhof konstant mit 120 km/h zu durchfahren. Dazu wird der Gleisbogen aufgeweitet, also in einem größeren Bogen durch das Bahnhofsareal geführt. Mehrere Gleise sollen außerdem komplett erneuert werden. Am deutlichsten dürfte der Umbau für die Fahrgäste bei der Neugestaltung der Bahnsteige sichtbar werden. So wird eine klare Trennung von Regional- und Fernverkehr angestrebt.

Während die Bahnsteige 2 und 3 dann ausschließlich den ICE und IC vorbehalten sind, soll der aktuell ungenutzte Bahnsteig 4 dem Regionalverkehr dienen. Zudem werden auf Bahnsteig 1 sowohl östlich und westlich des Bahnhofsgebäudes die Regionalzüge in und aus Richtung Chemnitz (Westseite) und Dresden (Ostseite) ankommen und abfahren. Das Gleis direkt vor dem Gebäude wird künftig nicht mehr genutzt, der Bahnsteig 1 an der Kante zum Gleis entsprechend abgesperrt. Zusätzlich soll das Stellwerksgebäude auf Bahnsteig 2/3 verschwinden. Am einzigen Stopp für ICE und IC zwischen Leipzig und Dresden wird nicht gerüttelt. »Diese Aussage war mir für die Perspektive unserer Stadt sehr wichtig«, erklärte Riesas Oberbürgermeister Marco Müller.

Außerhalb des unmittelbaren Bahnhofsbereichs soll die mittlere der bekannten »Drei Brücken« über die Rostocker Straße erneuert werden. Für Außenstehende kaum sichtbar wird zudem in Richtung Leipzig die Gleiskreuzung auf der Bahntrasse erneuert.

Vier Jahre Bauzeit

 geplant Das umfangreiche Konzept ist langfristig angelegt: Nach einer umfangreichen Planungsphase ist der Baubeginn derzeit für das Jahr 2026 vorgesehen. Die Bauzeit soll sich über etwa vier Jahre erstrecken. Für das Frühjahr 2019 plant die Deutsche Bahn eine Informationsveranstaltung vor Ort in Riesa, um alle interessierten Bürger und Bürgerinnen sowie Anlieger frühzeitig über das Bahn-Projekt und über den aktuellen Stand der Bauplanungen zu informieren.

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Eislöwen-Sonderzug auf nach Kassel

Dresden. Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden Wochenende auf Kassel und Freiburg. Auf ihrer Reise nach Hessen werden die Blau-Weißen am Freitag, 22. Februar, vom traditionellen Sonderzug und mehr als 300 Fans begleitet. Verletzungsbedingt nicht mit dabei ist weiterhin Verteidiger Sebastian Zauner. Eislöwen-Cheftrainer Bradley Gratton: „Alle Spiele, die jetzt vor uns liegen sind von enormer Bedeutung. Jede Mannschaft kämpft um die beste Platzierung und um jeden Punkt. Wir haben gegen die Huskies schon gute Auftritte gezeigt. Jetzt müssen wir auch wieder auswärts Punkte mitnehmen. Wir müssen mit viel Energie, aber dennoch diszipliniert auftreten. Gegen Freiburg ist die Ausgangslage nicht anders, auch wenn die Tabellensituation der Gäste sich etwas eindeutiger darstellt. Aber denken wir nur an Deggendorf, die ebenfalls nichts zu verschenken hatten. Wir können auf zwei Siege am letzten Wochenende aufbauen, müssen jetzt aber auch eine kleine Serie starten – gerade für den Kopf ist das mit Blick auf die kommende Phase der Saison absolut wichtig." Martin Davidek: „Wir wollen uns die beste Ausgangsposition verschaffen – und dazu ist es unverzichtbar, dass wir auch in Kassel wieder punkten. Dass uns mit dem Sonderzug so viele Fans begleiten, wird uns auf dem Eis sicher helfen. Kassel ist eine aggressive Mannschaft, aber wir haben schon bewiesen, dass wir das Team schlagen können." Das DEL2-Punktspiel bei den Kassel Huskies beginnt am Freitag, 22. Februar, 19.30 Uhr. Die Partie wird geleitet von den HSR Nicole Hertrich und Sascha Westrich. Am Sonntag, 24. Februar empfangen die Dresdner Eislöwen den EHC Freiburg 17 Uhr in der EnergieVerbund Arena. Die HSR Tony Engelmann und Sascha Westrich leiten die Partie. Erstmalig setzen die Dresdner Eislöwen im Rahmen des Spiels einen Sledge-Hockey-Tag um. SpradeTV zeigt beide Spiele live. (pm) Die Dresdner Eislöwen treffen am kommenden Wochenende auf Kassel und Freiburg. Auf ihrer Reise nach Hessen werden die Blau-Weißen am Freitag, 22. Februar, vom…

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