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3,2 Millionen Euro für Riesa

Riesa. Förderprogramm für Stadtzentrum und Elberadweg kommt

Die Stadt Riesa war bei der Beantragung von Geldern für das Städtebau-Förderprogramm Programm »Aktive Stadt- und Ortsteilzentren« (SOP) erfolgreich. Die Elbestadt erhält von Bund und Freistaat jeweils 1,6 Millionen Euro. Mit 1,6 Millionen Euro städtischen Eigenmitteln wird die Drittelfinanzierung komplettiert, so dass für insgesamt 4,8 Millionen Euro bis Ende 2023 mehrere Bauprojekte in der Innenstadt umgesetzt werden können.

Im Fördergebiet »Vitales Stadtzentrum an der Elbe« sollen Bereiche der Innenstadt baulich neu strukturiert und aufgewertet werden. »Dank der finanziellen Mittel werden wir die Wohnqualität für die Bewohner der Innenstadt, aber auch die Aufenthaltsqualität für die Riesaer und ihre Gäste deutlich verbessern«, zeigte sich Oberbürgermeister Marco Müller über den erfolgreichen Antragsprozess erfreut.

Die Umsetzung des Programms wird im Herbst dieses Jahres starten. Die Einrichtung eines Innenstadtmanagements gehört dabei zu den ersten Maßnahmen. Der Manager wird sich um Fragen von Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungen, aber auch um den Themenbereich Wohnen und Freizeit in der Innenstadt kümmern. Mit einem Innenstadtfonds sollen Akteure und Aktionen im Stadtzentrum unterstützt werden.

Öffnung zur Elbe

Eine große Rolle spielt die »Öffnung der Stadt zur Elbe hin«. Dazu gehört eine bessere Verbindung vom Stadtzentrum zum Fluss. Auf der Brachfläche »An der Gasanstalt« soll ein attraktiver Spiel- und Freizeitbereich entstehen und die Fußwegbereiche der Breiten Straße besser gestaltet werden.

Ein wichtiges Ziel ist der durchgehende Ausbau des Elbradweges. Mit Hilfe der Fördermittel soll das fehlende Teilstück im Bereich des ehemaligen Mischfutterwerks erworben werden.
Außerdem ist es gelungen, den Neubau der Außensportanlagen an der 1. Grundschule Käthe Kollwitz am Rathausplatz und die Umgestaltung des zweiten (westlichen) Abschnitts der Hauptstraße mit neuem Mobiliar (wir berichteten)und neuer Bepflanzung in das Förderprojekt einzubringen.

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Mateusz Zarczynski komplettiert DSC Trainerteam

Dresden. Das Trainerteam des Dresdner SC für die Saison 2020/21 ist komplett. Neben Cheftrainer Alexander Waibl, Co-Trainer Konstantin Bitter und Athletiktrainer Lukasz Zarebkiewicz wird Mateusz Zarczynski zweiter Co-Trainer. Zudem wird er zukünftig das Scouting beim Bundesligisten übernehmen. Der gebürtige Pole unterschreibt zunächst einen Ein-Jahresvertrag und füllt damit die Lücke im Trainerteam, die durch den Wechsel von Wojciech Pa?eszniak in den Nachwuchsbereich entstanden war. Die Besetzung der freigewordenen Stelle hatte sich in den letzten Wochen und Monaten sehr schwierig gestaltet. Grund dafür sind die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie, mit denen die DSC Verantwortlichen auch weiterhin zu kämpfen haben und viele Unklarheiten für die Planungen zur Folge haben. „Aufgrund der aktuellen Lagen mussten wir sehr geduldig sein und unsere Entscheidungen in der Personalplanung klug abwägen. Es galt eine Lösung zu finden, mit der wir die wirtschaftlichen Herausforderungen und die sportliche Notwendigkeit bestmöglich vereint haben. Das war keine leichte Aufgabe für alle Beteiligten“, erklärt DSC Geschäftsführerin Sandra Zimmermann. Der Verpflichtung von Zarczynski ging ein langer und intensiver Austausch voraus, wie DSC Cheftrainer Alexander Waibl berichtet, der den gebürtigen Polen schon seit seiner Zeit bei Impel Wroclaw kennt: „Wojciech an den Nachwuchs abzugeben, fiel uns aufgrund der tollen Zusammenarbeit mit ihm natürlich nicht leicht, aber wir haben ihn bei diesem Schritt zu jeder Zeit unterstützt. Daher wussten wir aber auch schon länger um die entstehende Lücke im Trainerteam und waren früh mit Mateusz im Austausch. Aufgrund der auch wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie konnten wir Mateusz letztlich erst sehr spät zu uns nach Dresden holen, freuen uns nun aber umso mehr.“ 2015 begann Zarczynski seine Trainerkarriere beim polnischen Erstligisten Impel Wroclaw. Danach wechselte er im Jahr 2017 in die Deutsche Volleyball Bundesliga zum VfB Suhl LOTTO Thüringen. Nachdem er dort eine Saison als Co-Trainer und Scout agierte, übernahm Zarczynski im Sommer 2018 die sportliche Leitung als Suhler Cheftrainer. Doch auch auf internationalem Parkett konnte der Familienvater bereits einige Erfahrung sammeln. Nach seinem Einsatz als Scout für die polnische U20 – Nationalmannschaft der Frauen übernahm er ab 2018 den Co-Trainerposten der tschechischen Nationalmannschaft. Nun freut sich Zarczynski auf die neue Aufgabe beim Dresdner SC: „Nach Dresden zu kommen, bedeutet für mich einen großen Schritt nach vorn. Der DSC ist ein bedeutender Klub mit großen Zielen, bei dem ich mich weiterentwickeln kann. Ich möchte dem Verein und der Mannschaft dabei helfen, erfolgreich zu sein. Deswegen freue mich, in die neue Saison zu starten und wieder diese tolle Atmosphäre in der Halle zu spüren.“, berichtet der 29-Jährige. Mateusz Zarczynski reiste bereits in der vergangenen Woche nach Dresden und stieg ins Mannschaftstraining der DSC Volleyball Damen ein. (pm/DSC 1898 Volleyball GmbH)Das Trainerteam des Dresdner SC für die Saison 2020/21 ist komplett. Neben Cheftrainer Alexander Waibl, Co-Trainer Konstantin Bitter und Athletiktrainer Lukasz…

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Stadt sagt Herbstmarkt ab

Dresden. Der für den 11. September bis 4. Oktober geplante Dresdner Herbstmarkt auf dem Altmarkt muss in diesem Jahr pandemiebedingt abgesagt werden. „Angesichts der täglich gegenwärtigen Corona-Situation müssen wir hier äußerst sensibel bleiben. Deshalb hat sich die Stadt entschieden, zum Schutz der Gesundheit aller, auf die Durchführung des Herbstmarktes zu verzichten“, so Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und verantwortlich für das Marktwesen in Dresden. Begründet wird der Schritt vor allem auch damit, dass es im Gegensatz zu den Wochenmärkten aktuell kaum Möglichkeiten gäbe, den Anspruch an den besonderen Marktcharakter ohne erheblichen Mehraufwand mit den zur Zeit geltenden gesetzlichen Regelungen in Einklang zu bringen. Während Wochenmärkte der Grundversorgung der Bürger dienten, sei der Dresdner Herbstmarkt, der u.a. mit Marktbühne und Eventprogramm, Riesenrad und Kinderkarussell punktet – ein Spezialmarkt. Von der Absage direkt betroffen sind rund 90 Händler.  Wie ist die rechtliche Lage konkret? Auf Grund der Corona-Pandemie bedingten aktuellen Situation und der diesbezüglich getroffenen Regelungen in §5 SächsCoronaSchVO in Verbindung mit der Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie ist eine uneingeschränkte Durchführung des Herbstmarktes in diesem Jahr untersagt. Die Durchführung von Großveranstaltungen ist vom 1. September bis  31. Oktober 2020 nur gestattet, sofern eine datenschutzkonforme und datensparsame Kontaktnachverfolgung nach §7 Absatz 1 Satz 4 bis 7 möglich ist und die Hygieneregelungen eingehalten werden (§5 Satz 2. SächsCoronaSchVO). Die Regelung findet auf dem Herbstmarkt Anwendung, da sich mehr als 1.000 Personen in räumlich zeitlicher Hinsicht auf dem Herbstmarkt voraussichtlich aufhalten werden. Die Gewährleistung einer Kontaktverfolgung im Sinne der SächsCoronaSchVO ist nicht gegeben. Hinzu tritt, dass die Regelungen der Allgemeinverfügung bei derartigen Marktveranstaltungen eine Einfriedung der Veranstaltungsfläche (Umzäunung) vorsehen und das Gebot der Einhaltung von Mindestabständen zu gewährleisten ist. Der für den 11. September bis 4. Oktober geplante Dresdner Herbstmarkt auf dem Altmarkt muss in diesem Jahr pandemiebedingt abgesagt werden. „Angesichts der täglich gegenwärtigen Corona-Situation müssen wir hier äußerst sensibel bleiben. Deshalb hat…

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Neues Feuerwehrdomizil für 1,9 Mio. Euro

Bischofswerda. Die Freiwillige Feuerwehr aus Großdrebnitz bekommt ein neues Feuerwehrgerätehaus. Der Ersatzneubau soll 700 Meter entfernt am Lärchenweg entstehen. Aus diesen Grund übergaben am 13. August die Beigeordnete des Landkreises Bautzen, Birgit Weber, Ordnungsamtsleiter des Landkreis Bautzen René Burk sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister Stefan Hentschke einen Fördermittelbescheid von 430.000 Euro an OB Holm Große. Die restlichen zwei Drittel in Höhe von 1,5 Millionen Euro werden von der Stadt Bischofswerda getragen. Eröffnung zum 85-jährigen Bestehen der Feuerwehr im Ort Geplanter Baustart ist spätestens im März 2021 und soll pünktlich zum 85-jährigen Bestehen im Jahr 2022 fertiggestellt werden. Neben den 20 Kameraden der Ortsfeuerwehr freuen sich ebenso fünf Mitglieder der Jugendfeuerwehr über den neuen Standort. Denn diese müssen derzeit bei ihren Altersgenossen in Bischofswerda mittrainieren. Aktuelles Gerätehaus ist unzumutbar Das jetzige Gerätehaus wurde 1928 erbaut und im Jahr 1985 saniert. Das Gebäude entspricht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. So fehlen Umkleidemöglichkeiten, die Sanitäreinrichtungen sind unvollständig, Gesundheitsgefährdung durch Schimmelbildung, eine nicht passende Torbreite sowie fehlende Aufstellflächen für die zwei vorhandenen Fahrzeuge. Die Unfallkasse stellte die Forderung für einen Ersatzneubau, ansonsten wäre das Gebäude für die Nutzung gesperrt worden. Die Entwurfsplanung übernimmt das Neukircher Planungsbüro Bauplanconcept federführend durch Axel Richter und Oliver Thomas. Die Freiwillige Feuerwehr aus Großdrebnitz bekommt ein neues Feuerwehrgerätehaus. Der Ersatzneubau soll 700 Meter entfernt am Lärchenweg entstehen. Aus diesen Grund übergaben am 13. August die Beigeordnete des Landkreises Bautzen, Birgit Weber,…

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