vf

15 Jahre Zunftbaum in Riesa

Riesa. Die Darstellung des Handwerks hat seit 15 Jahren seinen festen Platz in Riesas Zentrum.

Vor genau 15 Jahren wurde in Riesa ein ehrgeiziges und zukunftsweisendes Projekt umgesetzt. Die Kreishandwerkerschaft errichtete am Rathausplatz einen Zunftbaum mit 34 Zeichen aller in Riesa ansässigen Handwerkszünfte.

Über die Jahre sind zwei weitere Zeichen hinzugekommen. Mit dem Baum will das Handwerk präsent sein und in der Öffentlichkeit einen Ort des Treffs bieten. In diesem Rahmen ist ebenfalls das Projekt »Schule + Handwerk« ins Leben gerufen worden. »Die Schüler haben sich mit einzelnen Zunftzeichen beschäftigt und wertvolle Nachforschungen zu einigen Zünften angestellt«, erklärt Kreishandwerksmeister Peter Liebe.

Das solle gern von den Schulen als Projektarbeit wieder aufgegriffen und vervollständigt werden. Schließlich wolle man auch so junge Leute an die Vielfalt im Handwerk heranführen und sei da für jede Unterstützung offen. Aktuell entsteht ab November mit den WIR-Innovationsprojekt, für das es eine Fördermittelzusage vom Land und Bund gab, eine offene Werkstatt in der sich Jugendliche an verschiedenen Handwerkstätigkeiten ausprobieren können. So sollen Schüler auch über länger Zeit an das Handwerk gebunden werden und nicht nur wie bisher meist nur kurze Projekte absolvieren.

Übrigens, erscheint Ende Oktober das 2. Handwerkerbuch.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Eggerts SachsenWind – Ein Bierglas-Wurf...

Sachsen. ...und weitere Ausfälle – so müsste die vollständige Schlagzeile dieses SachsenWindes lauten. Denn er handelt erstens tatsächlich von einem Bierglaswurf, zweitens vom Ausfall einer Lesung und drittens von einer Reaktion darauf. Der Wurf ereignete sich in der Dresdner Herkuleskeule. Klar, dort wird seit eh und je kräftig ausgeteilt. Weshalb so manchem DDR-Staatsmachtvertreter das Lachen im Halse stecken blieb. Und noch heute hat mancher Keule-Besucher mit dem Lachen Probleme: Beleidigt von den (seiner Meinung nach linken) Darbietungen warf kürzlich ein Kulturbürger sein Bierglas an einen Kabarettisten-Kopf und verließ dann mitsamt seinen Freunden den Saal – die Keule-Leute schüttelten sich kurz und tapfer und machten weiter. Der zweite Ausfall: Uwe Tellkamp, bekannt durch den Roman »Der Turm« und für Äußerungen, die »links« nicht eben gelitten sind, sollte im Dresdner Lingnerschloss lesen. Doch der Hausherr, der Schlossförderverein, lud ihn aus: Tellkamp könnte die notwendige »Neutralität« verletzen und Proteste provozieren. Was, dies der dritte Ausfall, beim Chef des Staatsschauspiels auf Zustimmung stieß. Und weshalb zu fragen ist, ob vor einem Theaterbesuch in Dresden künftig politische Überprüfungen stehen. Ihr Hans Eggert...und weitere Ausfälle – so müsste die vollständige Schlagzeile dieses SachsenWindes lauten. Denn er handelt erstens tatsächlich von einem Bierglaswurf, zweitens vom Ausfall einer Lesung und drittens von einer Reaktion darauf. Der Wurf ereignete…

weiterlesen

Zimmis Einwurf – Hoffentlich sind alle Köpfe klar

Dresden. Am Mittwochabend (29. Januar) um halb neun geht es ums Eingemachte. Dresden beginnt in der zweiten Liga eine selten erlebte Aufholjagd. Wollen die, die höheren Fußball erleben möchten, hoffen und wünschen. Einfach wird es nicht. Die Dynamo-Verantwortlichen setzten eindeutige Zeichen. Fünf Neue wurden ausgeliehen, am Sonntag kam mit Petrak noch ein Tscheche aus Nürnberg dazu. Er wird mit Husbauer von Slavia Prag nicht nur die Abwehr stabilisieren. Er wird mit seinem Landsmann nicht nur in der Sprache harmonieren. Das ist ganz wichtig für das Wohlbefinden. Gegen Karlsruhe muss freilich ein Sieg her. Koste es, was es wolle. Der Trainer weiß um das Unternehmen Klassenerhalt. Mit stoischer Ruhe hat er gemeinsam mit Heiko Scholz die Vorbereitungen durchgezogen. Zurück zu den Wurzeln der Sportart. So ist seine Arbeit zu beschreiben. Nach dem Wirrwarr ein halbes Jahr zuvor ein Segen auch für die Spieler. Die können das abrufen, was sie können. Und das mit Inbrunst. Mal vier Monate sportlich leben, mal vier Monate Fußball in einer schwierigen Phase täglich einatmen. Danach erst wieder an die Frisuren denken. Genau so will der Anhänger sein Team erleben. Dann klappt es auch wieder mit dem Zusammenhalt. Vergessen wir bitte ganz schnell die tollen Derbys in Liga Drei. Irgendwann ist es auch gut mit der Ostalgie. Und wenn die Karre im Dreck steckt, muss sie halt rausgezogen werden. Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche", von und mit Gert Zimmermann, gibt's >>HIER<< Am Mittwochabend (29. Januar) um halb neun geht es ums Eingemachte. Dresden beginnt in der zweiten Liga eine selten erlebte Aufholjagd. Wollen die, die höheren Fußball erleben möchten, hoffen und wünschen. Einfach wird es nicht. Die…

weiterlesen