Mario Adolphs/tok

Floorball statt Eishockey

Weißwasser. Die Lausitzer Füchse haben am Wochenende kurzzeitig die Sportart gewechselt. In Hoyerswerda trat die Mannschaft im Floorball gegen den Karate-Do e.V. an.

Nach fünfzehn Jahren traten erstmals wieder die Eishockeyprofis aus Weißwasser gegen ein Team der Floorballabteilung des Karatevereins Hoyerswerda an. Bei den derzeitigen Temperaturen wurde das Spiel zu einer Hitzeschlacht. Überraschung gleich zu Beginn der Veranstaltung: Fast das komplette Team aus der „Stadt des Glases und des Sports“ rückte in der Sporthalle des Berufsschulzentrums an, um sich den Fans in der Vorbereitungsphase auf die neue Saison vorzustellen.

Mario Stephan, an diesem Tag Hallensprecher, bereitete die anwesenden Zuschauer auf ein packendes Spiel vor. Mit Beifall und passender Musik wurde das Gästeteam und die beiden Konkurrenten von den Fans begrüßt. Wenige Minuten später begann unter Leitung von Sven Matschke, Schiedsrichter des Sächsischen Floorballverbandes, das „Aufwärmspiel“ gegen die Sponsorenmannschaft des Karatevereins. Im Tor stand Lutz Henniger als Vertreter des Hoyerswerdaer Tageblatts. Dafür, das er erstmals in dieser Sportart zwischen den Balken stand, sind die nur sieben Tore die er ins Netz gehen lies eine beachtliche Leistung. Sein Team, vor allem bestehend aus Mitarbeitern der Rolf Lemke GmbH, kämpfte verzweifelt gegen das mehr als zwanzigköpfige Team aus Weißwasser und hatte sich trotz des Endergebnisses von 7:0 den Applaus der Zuschauer verdient.

Das Hauptspiel des Tages begann anschließend schon nach zwanzig Sekunden mit einem Tor für die Lausitzer Wölfe aus der Elsterstadt. Kopfschütteln bei den Weißwasseranern. Wird das jetzt so weitergehen? Doch die Profis blieben erstaunlich cool. Trotz der Tatsache, dass die Hoyerswerdaer Gegner bis zu zwei Toren vorne lagen, kamen sie mit der Raumaufteilung und den doch ungewohnten Schlägern immer besser zu recht. Im zweiten Drittel drehten sie so richtig auf und bei den Lausitzer Wölfen/Sonntagsspielern, die nur aus einem neunköpfigen Team bestanden, „klingelte“ es zum wiederholten Male im Tornetz. Da die Füchse an diesem Tag noch ein Training in Weißwasser zu absolvieren hatten und die Hitze allen Beteiligten einiges abverlangte, wurde nach dem zweiten Drittel das Spiel beendet. Endergebnis: 10:7 für die Lausitzer Füchse. Beim folgenden gemeinsamen Mittagessen sprachen sich die Spieler und Dirk Rohrbach für eine Wiederholung im kommenden Jahr aus. Die Fans der Lausitzer Füchse und der Lausitzer Wölfe wird’s freuen.

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St. Joseph-Stift: Baby Nr. 1000 ist da

Dresden. Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter groß und ist bereits das dritte Kind seiner Eltern. Die kommen eigentlich aus Riesa, haben sich aber ganz bewusst für die Entbindung in dem Dresdner Krankenhaus entschieden. „Die Erfahrungen bei den Geburten meiner ersten beiden Kinder in einer anderen Klinik waren leider nicht so positiv. Deshalb bin ich auf die Suche gegangen. Aufgrund der Beckenendlage von Charlotte Mara habe ich mich im St. Joseph-Stift beraten lassen und war sofort überzeugt. Das Personal, das ruhige Arbeiten ohne Hektik und Stress haben mir ein sehr sicheres Gefühl gegeben. Auch dass man hier auf das Stillen und den Bindungsaufbau von Mutter und Kind so viel Wert legt, das ist etwas Besonderes, das findet man nicht überall", begründet die frischgebackene Mama Stefanie.   Im St. Joseph-Stift, das seit 2011 nach den Kriterien von WHO und UNICEF als "Babyfreundliche Geburtsklinik" zertifiziert ist, gibt es  nicht nur ärztlich und pflegerisch, sondern auch räumlich beste Voraussetzungen für Entbindungen:  Drei Kreißsäle, ein Entbindungsraum für Wassergeburten, Wehenzimmer, ein OP-Saal für Kaiserschnittentbindungen sowie wohnliche Ein- und Zweibettzimmer, die auch als Familienzimmer genutzt werden. Das ganzheitliche Betreuungskonzept kommt bei den Dresdnern gut an: Im vergangenen Rekordjahr kamen 1.678 Neugeborene im St. Joseph-Stift zur Welt. In diesem Jahr waren es per 16. August schon 523 Jungen und 479 Mädchen, darunter zwei Zwillingsgeburten (deshalb 1.002 Kinder).Charlotte Mara heißt das diesjährige Jubiläumsbaby, das am 16. August punkt 20.44 Uhr als Geburt Nr. 1000 in die 2019-er Statistik des St. Joseph-Stifts eingehen wird. Die Kleine brachte bei der Geburt 3.555 Gramm auf die Waage, war 52 Zentimeter…

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