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Wurde eine 90-Jährige getötet? Fahndung nach Tatverdächtigem

Görlitz. Die Kriminalpolizeiinspektion fahndet mit einem Foto einer Überwachungskamera nach einem unbekannten Mann. Er steht möglicherweise mit dem Tod einer 90-jährigen Frau in Görlitz in Verbindung. Der Fall wird voraussichtlich am Sonntagabend in der Fernsehsendung Kripo Live des MDR näher beleuchtet. Zur Ergreifung des unbekannten Tatverdächtigen lobt die Polizei eine Belohnung aus.

Am 15. August fanden Angehörige in einer Wohnung an der Gersdorfstraße im Wohngebiet Königshufen eine 90-jährige Frau leblos vor. Nachdem ärztlicherseits zunächst von einem natürlichen Tod ausgegangen wurde und der Sachverhalt daher kein Fall für die Polizei darstellte, ergaben sich später Hinweise darauf, dass ein Fremdverschulden am Tod der Seniorin nicht auszuschließen ist.

Ein unbekannter junger Mann hatte am 15. August versucht, die EC-Karte der Seniorin am Geldautomaten der Sparkasse an der Berliner Straße zu verwenden. Das war einer Verwandten bei einer Sichtung des Nachlasses aufgefallen, welche daraufhin die Polizei informierte. Die Hinweise der Angehörigen nahm die Kriminalpolizei zum Anlass, die Umstände des Todes der 90-jährigen Frau zu untersuchen.

Bei der rechtsmedizinischen Sektion des Leichnams ergaben sich Anzeichen dafür, dass die Seniorin womöglich getötet wurde. Ein abschließendes Ergebnis der Obduktion liegt jedoch noch nicht vor. Wahrscheinlich ist die Rentnerin zwischen Dienstag, den 14. August, um 17 Uhr und Mittwoch, 15. August, gegen 11 Uhr gestorben. Um die weiteren Ermittlungen nicht zu gefährden, geben Staatsanwaltschaft und Polizei zu weiterführenden Details derzeit keine Auskunft.

Die Polizei führt die Ermittlungen derzeit mit Hochdruck. Die Tatortgruppe hat die Wohnung der Rentnerin in den vergangenen Tagen akribisch nach Spuren abgesucht. Ein Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchungen steht noch aus. Ob ein derzeit noch unbekannter Täter zum Tod der Seniorin beigetragen und wer die EC-Karte der Seniorin am Geldautomaten zu verwenden versucht hat, ist derzeit noch nicht geklärt.

Daher fahndet die Kriminalpolizei nun öffentlich mit einem Foto einer Überwachungskamera nach einem unbekannten Mann. Das Foto hat die Polizei unter folgendem Link im Internet veröffentlicht: https://www.polizei.sachsen.de/de/59150.htm

Der war mit einem grauen T-Shirt und einer grauen Jogginghose bekleidet und trug ein dunkles Basecap sowie eine dunkle Gürteltasche. In der rechten Hand hielt der Gesuchte einen Autoschlüssel und in der linken die EC-Karte der verstorbenen Frau. Womöglich ist der Mann mit einem Auto zu der Bankfiliale gefahren.

 

Die Ermittler fragen:

  • Wer erkennt den unbekannten Mann anhand des Fotos der Überwachungskamera wieder?
  • Wer hat den abgebildeten Mann am Dienstag, den 14. August 2018, oder am Mittwoch, den 15. August 2018, an der Gersdorfstraße im Wohngebiet Königshufen in Begleitung einer Rentnerin gesehen, die mit einem Rollator spazieren ging?

Für Hinweise, die zur Ergreifung und Verurteilung des unbekannten Tatverdächtigen führen, lobt die Kriminalpolizei eine Belohnung von 5000 Euro aus. Sachdienliche Hinweise nimmt das Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz unter der Rufnummer 03581/468 - 100 sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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Einziger Heimatmarkt 2020 mit großem Händlerinteresse

Lübben. Für den, wegen der Corona-Pandemie, einzigen Heimatmarkt im Jahr 2020 am 25. Juli gibt es ein großes Interesse aufseiten der Händler. Bei Marktmeisterin Christina Hentschel gingen mehr Anfragen als sonst ein. „Weil kaum große Veranstaltungen stattfinden, suchen Händler Möglichkeiten, ihre Produkte zu präsentieren“, berichtet sie. Bei den Heimatmärkten geht es jedoch nicht nur um den Verkauf, sondern auch darum, den Kontakt zwischen Händlern und Kunden herzustellen, über regionale Produkte und deren Besonderheiten zu informieren und damit das Bewusstsein für die Qualität regionaler Produkte zu schärfen. Neben einer Ölpresse, die von der Diedersdorfer Ölmühle präsentiert wird, gehören die Plinsen der Uckoer Plinsbäcker und der Drehorgelspieler zu den Highlights des Marktes. Angeboten werden aber auch Produkte aus der Wasserbüffelzucht, Keramik, Korbwaren, Wein, Aufstriche und natürlich viel sommerliches Obst und Gemüse. Da der Kindersachenflohmarkt samt Kinderspektakel Anfang Juni ausfallen musste, findet zum Heimatmarkt ein Flohmarkt für gut erhaltene Kinderkleidung und Spielzeug statt. „Zahlreiche Eltern haben mich gefragt, ob es denn nicht noch einen Flohmarkt geben könnte“, erzählt Christina Hentschel. Diesem Wunsch entspreche sie gern. Standgebühren für den Flohmarkt werden nicht erhoben, ein Campingtisch o.ä. ist mitzubringen. Um Anmeldung unter Tel, 03546 7925-02 oder per Mail an christina.hentschel@luebben.de wird gebeten. Der Heimatmarkt 2020 findet am 25. Juli von 8 bis 13 Uhr in der Breiten Straße statt. Die Initiative „Regional geMacht“, in deren Rahmen die Heimatmärkte stattfinden, ist eine gemeinsame Aktion der Städte Vetschau/Spreewald, Lübben (Spreewald) / Lubin (B?ota), Luckau und des Amtes Burg (Spreewald), der REG Vetschau mbH, der Jupe & Pohl GmbH, der Gründungswerkstatt Zukunft Lausitz sowie der Industrie- und Handelskammer Cottbus.Für den, wegen der Corona-Pandemie, einzigen Heimatmarkt im Jahr 2020 am 25. Juli gibt es ein großes Interesse aufseiten der Händler. Bei Marktmeisterin Christina Hentschel gingen mehr Anfragen als sonst ein. „Weil kaum große Veranstaltungen…

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Spielzeitfinale mit Verabschiedung

Cottbus. Am Samstag, 11. Juli 2020, beendete das Staatstheater Cottbus die Spielzeit 2019/20 mit der letzten Vorstellung des Sommertheater Open Air im Kasernenhof. Unter dem Motto „Mit Abstand das Beste“ wurden dort seit 18. Juni insgesamt 18 Vorstellungen gezeigt. Theaterhungrig strömten bei Sonne, Wind und auch Regen mehr als 2.100 Besucher ins Hoftheater, nachdem coronabedingt die laufende Spielzeit ab Mitte März unterbrochen werden musste. Intendant Dr. René Serge Mund führte das Haus auch durch diese kritische Zeit, die unvorhergesehene Herausforderungen mit sich brachte. Drei Mal wirkte er am Staatstheater Cottbus, zuletzt seit zwei Jahren in der Doppelfunktion als Geschäftsführender Direktor und Intendant. „Ein unermüdlicher und leidenschaftlicher Macher“ Kulturministerin Dr. Manja Schüle dankt Dr. Serge Mund sehr herzlich für sein Engagement:„René Serge Mund hat sich in den vergangenen zwei Jahren mit herausragendem Engagement für die Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) und das Staatstheater Cottbus eingesetzt. Und das in turbulenten Zeiten: Es galt Vertrauen im Ensemble neu aufzubauen, die Schlüsselpositionen in der Stiftung und im Staatstheater neu zu besetzen, Spielzeiten zu organisieren, schwierige Tarifverhandlungen zu einem Ergebnis zu führen und kreative Lösungen im Corona-Lockdown zu finden. René Serge Mund war ein unermüdlicher und leidenschaftlicher Macher vor und hinter den Kulissen. Dafür danke ich ihm sehr herzlich!“, so Ministerin Schüle. „Krisenmanager auf einem Feld von […] zerschlagenem Porzellan“ Der Oberbürgermeister der Stadt Cottbus, Holger Kelch, bedankt sich mit einem herzlichen Applaus für die „nimmermüde Arbeit“ von Dr. Serge Mund und blickt auf dessen drei Schaffensphasen an der Cottbuser Bühne zurück: „Zuerst an der Seite von Christoph Schroth bei der künstlerischen Neubesinnung des Cottbuser Theaters nach friedlicher Revolution, Wiedervereinigung und zugleich umfassender Verunsicherung und Umbruch in Stadt und Region wie im Theater. Ein zweites Mal, gerufen von Martin Schüler mit dem Aufbau der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus in Zeiten von jährlich wiederkehrenden Haushalts-konsolidierungen und Sparerwartungen. Immer im Spannungsfeld von Vorstellungen und Zielen des Intendanten und der Spartenleiter, den Erwartungen der Belegschaft, der Kolleginnen und Kollegen von Theater und Kunstsammlungen und den Anforderungen der Träger und Geldgeber.“Zuletzt, so beschreibt er dessen Rolle in der nunmehr dritten Etappe in Cottbus, wirkte er hier „als Helfer in der Not, als Krisenmanager auf einem Feld von Stolperfallen und zerschlagenem Porzellan.“ „Wunderbarer Überzeugungstäter und Ermöglicher“ Gemeinsam mit Ulrike Kremeier, Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst, wirkte Dr. Serge Mund in den vergangenen Jahren im Vorstand der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder): „René Serge Mund habe ich als wunderbaren Überzeugungstäter und Ermöglicher erfahren, der für und mit Kultur und Theater, insbesondere dem Staatstheater Cottbus, (durch)lebt. Durch sein schier unendliches Vertrauen in Kunst und Künstler*innen hat er als Intendant in den letzten zwei Jahren künstlerische Freiräume geschaffen, die das Staatstheater und den Teamgeist gestärkt haben. Mit der tatkräftigen Unterstützung der soliden Verwaltungsbasis der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) hat René Serge Mund das Staatstheater Cottbus dankenswerterweise wieder in ruhige Fahrwasser geführt.Abschiedsschmerz verspüre ich nicht, denn ich weiß, dass das baldige Wiedersehen mit RSM vorprogrammiert ist. Schwarz gewandet, rauchend, verschmitzt grinsend, Café und Kunst genießend: demnächst wieder in diesem Theater (und selbstredend auch im Museum).“ „Ein Glücksfall“ Jörg Rohde, Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus e.V., würdigt die Arbeit von Dr. Serge Mund mit den Worten: „Dr. Serge Mund war in der Krise ein Glücksfall. Er kannte das Haus und hat mit seiner unaufgeregten Überzeugungskraft Vertrauen aufgebaut und nichts versprochen, was er nicht halten konnte. Seine Verlässlichkeit hat beruhigend gewirkt, und so hat das Ensemble zu seiner Spielfreude zurückgefunden.“Am Samstag, 11. Juli 2020, beendete das Staatstheater Cottbus die Spielzeit 2019/20 mit der letzten Vorstellung des Sommertheater Open Air im Kasernenhof. Unter dem Motto „Mit Abstand das Beste“ wurden dort seit 18. Juni insgesamt 18 Vorstellungen…

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