mlh/pm

„WaldMeister“

Tag der Umwelt an der Hochschule Zittau/Görlitz

Klimawandel, Trockenheit, Borkenkäferbefall, Waldumbau und nachhaltige Waldbewirtschaftung sind aktuelle Schlagwörter in den Medien. Aber was genau geschieht in unseren Wäldern? Wie ist die tatsächliche Lage in Sachsen, im Landkreis Görlitz und im Zittauer Stadtwald? Und welche Perspektiven gibt es um auch zukünftig eine nachhaltige Waldbewirtschaftung zu gewährleisten und zu gestalten?
Diese Fragen und vieles mehr möchten wir mit Ihnen und den Experten vom Sächsischen Landesamt für Umwelt und Geologie, vom Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft sowie vom Forstbetrieb Zittau erörtern und diskutieren.

Sein Sie dazu ganz herzlich eingeladen und freuen Sie sich außerdem auf die Vorstellung eines Schülerprojektes zum Bäumepflanzen, einen Workshop für Pädagogen der das Ökosystem Wald für die Arbeit mit Kindern und Grundschülern veranschaulicht, eine Ausstellung, eine Fotoausstellung über regionale Waldschönheiten und Waldschäden sowie auf den Film „Das Grüne Wunder – Unser Wald“, der uns mit spektakulären Aufnahmen die Schönheiten unserer Wälder vor Augen führt, die wir sonst wohl kaum wahrnehmen.

Selbst aktive werden können Sie darüber hinaus am 16. November bei der Eichensaht im Zittauer Stadtwald. Los geht’s 9 Uhr, im Kurort Oybin, an der Töpferei (Bushaltestelle Oybin Talweg). Bitte melden Sie sich dazu als eine*r von 30 Teilnehmenden unter forstamt@zittau.de an – danke sehr.

Ganz herzlich gedankt sei an dieser Stelle bereits allen beteiligten Akteur*innen und Unterstützer*innen, die den waldmeisterlichen Tag der Umwelt 2019 - ein Gemeinschaftsprojekt von Hochschule Zittau/Görlitz und Stadtverwaltung Zittau - ermöglichen!

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Den Programmflyer, weitere Informationen und mögliche Änderungen entnehmen Sie bitte der Homepage: www.hszg.de/tdu. Als Ansprechpartner steht Ihnen Herr Eric Schön per E-Mail: e.schoen@hszg.de gerne zur Verfügung.

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Strompreis gestiegen? Ein Check kann helfen

Görlitz. Die Strompreise werden 2020 steigen. Laut Verivox haben über die Hälfte der regionalen Stromversorger Preiserhöhungen angekündigt (Verixox ist ein Dienstleister und zählt im Bereich der Tarifvergleiche zu den größten Anbietern in Deutschland). Haushalte, die auf Hartz IV angewiesen sind, trifft das besonders, sie müssen entweder Strom sparen oder aber an anderer Stelle Geld abknapsen. Hilfe bei ersterem bietet Sapos mit dem Stromsparcheck. »Wir beraten Bürger, die Sozialleistungen beziehen, kostenlos zum Thema Energieverbrauch«, sagt Frank Fuchs. Er ist bei Sapos Projektleiter für den Stromsparcheck. »Wir bekommen auch Anfragen von Menschen, die keine Sozialleistungen beziehen, aber den Stromsparcheck trotzdem nutzen wollen. Die können sich dazu an die Verbraucherzentrale wenden. Mit der besteht zu diesem Thema eine Kooperation.« Der Stromsparcheck funktioniert ganz einfach. Nach einer Terminvereinbarung via Telefon kommen die Berater zu einem ersten Besuch vorbei und prüfen, wo Sparpotenzial vorhanden ist. Dabei geht es nicht darum, den Menschen neue Elektrogeräte oder einen neuen Stromanbieter anzudrehen. Vielmehr soll mit einfachen Mitteln Strom gespart werden. Die Stromsparhelfer haben beispielsweise abschaltbare Steckdosen und LED-Lampen im Gepäck. Die kleinen Helfer bekommen die Stromsparcheck-Nutzer kostenlos. »Insgesamt gibt’s Artikel im Wert von bis zu 70 Euro geschenkt«, erklärt Fuchs. Außerdem gibt’s bei Bedarf noch einen 100-Euro-Gutschein für einen neuen Kühlschrank, sollte das alte Gerät älter als zehn Jahre sein und sich mit einem neuen Gerät eine Einsparung von 200 kWh pro Jahr einsparen lassen. Verpflichtet wird niemand zum Kauf. Wie läuft der Stromsparcheck? Nach der Terminvereinbarung bei Sapos kommen zwei Stromspar-Helfer in die Wohnung und suchen nach Einsparpotenzial, messen beispielswese die Stand-By-Ströme der Geräte und nehmen die Lampen unter die Lupe. Auch der Verbrauch des Kühlschranks wird gemessen, das Messgerät bleibt dazu 48 Stunden in der Wohnung. »Das dauert etwa eine bis anderthalb Stunden. Danach wird ein zweiter Termin ausgemacht, bei dem die Energie- und Wassersparartikel installiert werden«, so Fuchs. Er schätzt, dass sich so bis zu 150 Euro im Jahr sparen lassen. Sapos führt die Stromsparchecks im ganzen Landkreis durch. Dieses Jahr waren es über 200. Teilnahmeberechtigt sind Haushalte, die über ein nur geringes Einkommen verfügen, also beispielsweise Bezieher von Arbeitslosengeld II (auch Aufstocker), Sozialhilfe oder Wohngeld. Auch Familien, die einen Kinderzuschlag erhalten, können das Angebot nutzen. Anmeldung Genutzt werden kann das Angebot im ganzen Landkreis. Die Anmeldung ist unter folgenden Telefonnummern und Mailadressen möglich: Görlitz: 03581/318890, ssh@sapos-goerlitz.deLöbau: 03585/861520, ssh-zittau@sapos-goerlitz.deZittau: 03583/670143, ssh-zittau@sapos-goerlitz.deDie Strompreise werden 2020 steigen. Laut Verivox haben über die Hälfte der regionalen Stromversorger Preiserhöhungen angekündigt (Verixox ist ein Dienstleister und zählt im Bereich der Tarifvergleiche zu den größten Anbietern in Deutschland).…

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