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Sportcenter Oppach: Wir brauchen Sport

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Looking for a qualified writer who can show you how to craft a custom book report? Our Literature Coursework Help puts safety, „Ohne die Solidarität unserer Mitglieder wüsste ich nicht, wie es weitergeht“, sagt Bärbel Werner. Knapp 130 Mitglieder hat das Sportcenter, die meisten sind treu geblieben und zahlen weiterhin ihre Beiträge, obwohl das Center aktuell nicht viel anbieten kann. Ein bisschen Online-Training hier, ein verliehenes Fahrrad oder Hantelset da – viel mehr ist momentan nicht drin. Ein Hygienekonzept hat das Center natürlich, dass wurde zwischenzeitlich nochmal erweitert. „Wir haben vergangenes Jahr versucht, zumindest Individualsport möglich zu machen“, erzählt Bärbel Werner. Statt Click & Meet quasi Click & Exercise. Doch das klappte nicht.

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Im Internet stieß Bärbel Werner auf die Initiative "Wir Brauchen Sport" und damit auf Gleichgesinnte. Zum Internationalen Tag des Sports wurde eine kleine Versammlung vor dem Rathaus in Oppach angemeldet, bei der zehn Unterstützer der Bürgermeisterin ein Hygienekonzept und einen offenen Brief überreichten. Dass die Bürgermeisterin die Regeln nicht einfach ändern kann, ist Bärbel Werner bewusst. „Aber irgendwo muss man ja anfangen, wenn man gehört werden will.“ Bürgermeisterin Sylvia Hölzel versprach, das Anliegen an den Kreissportbund Oberlausitz (KSB) weiterzuleiten.

Die Initiative Wir brauchen Sport argumentiert, dass Sport gerade jetzt wichtig ist, um das Immunsystem zu stärken und Übergewicht und Depressionen vorzubeugen. Dass das nicht aus der Luft gegriffen ist, zeigt eine Studie aus den USA. Die hatte die Krankheitsverläufe von knapp 48.500 Menschen, die im Zeitraum von Januar bis Oktober 2020 an Covid 19 erkrankt waren, untersucht und mit der sportlichen Aktivität der Patienten abgeglichen (dazu wurden Eigenauskünfte der Patienten über ihre sportliche Aktivität verwendet). Im Ergebnis zeigte sich, dass sportlich inaktive Menschen häufiger im Krankenhaus behandelt und auch häufiger auf die Intensivstation mussten, als sportlich Aktive. Auch die Sterberate war höher.

Auch KSB fordert Öffnungsperspektive

KSB-Geschäftsführer Marko Weber-Schönherr kennt die Aktion aus Oppach und kann sie nachvollziehen, auch wenn er sich in dem offenen Brief andere Inhalte gewünscht hätte.

Tatsächlich steht außer der Forderung den Sport zu öffnen und der Aussage, dass Sportler für die hohen Inzidenzen nicht verantwortlich seien können, weil Sportstätten seit 2. November geschlossen sind, nicht allzu viel in dem Brief. Dass die Inzidenzen bei geöffneten Sportstätten ja durchaus auch höher sein könnten, wird dabei außen vor gelassen. Da hätte man von der Initiative, die den offenen Brief erstellt hat, ein paar Argumente mehr erwartet. Fairerwaise muss man aber sagen, dass es nicht der erste offene Brief der Initiative ist und in älteren Schreiben an die Politik sehr viel mehr Argumente zu finden waren. Vielleicht wollte man sich schlicht nicht ständig wiederholen. 

Auch der KSB fordert seit längerem Öffnungsperspektiven für den Sport, hat dazu im März einen Stufenplan vorgelegt. Der war aber wie die damaligen Pläne der Politik rein auf Inzidenzwerte ausgerichtet. Hier wurde allerdings inzwischen ein anderer Weg eingeschlagen, Öffnungen sind jetzt auch ohne den Blick auf die Inzidenzen möglich, beispielsweise, wenn negative Tests vorgelegt werden. So läuft es aktuell unter anderem in Museen und Tierparks.

Das wünscht man sich beim KSB auch für den Sport. Mit Hygieneregeln und negativen Testergebnissen könnte gemeinsames Training wieder möglich werden. „Allerdings müssen dazu umsetzbare Regeln gefunden werden“, sagt Marko Weber-Schönherr. Kontaktnachverfolgung sei leistbar, ein Testangebot aber nicht. Er spricht dabei aus Sicht der Sportvereine, für die der KSB der Dachverband ist. Vorstellbar ist aus seiner Sicht ein Testrhythmus ähnlich den Schulen, wo aktuell zwei Mal pro Woche getestet wird. Hieße: Die Sportler legen einen negativen Test aus einem Testzentrum vor und können damit wieder in den Sportstätten trainieren. Doch das ist aktuell Zukunftsmusik. Denn wenn die aktuelle Schutzverordnung verlängert wird, gilt weiterhin grundsätzlich: Sportstätten in Sachsen bleiben geschlossen.

Doch so ganz gilt das aktuell im Landkreis gar nicht. Denn der hat Anfang April per Allgemeinverfügung einige inzidenzunabhängige Maßnahmen erlassen. Dazu zählt auch, dass Individualsport alleine oder zu zweit und in Gruppen von bis zu 20 Kindern und Jugendlichen auf Außensportanlagen wieder möglich ist. Ein kleiner Lichtblick. Allerdings muss der Kreis diese Öffnung wieder zurücknehmen, wenn in Sachsen mehr als 1300 Krankenhausbetten auf Normalstationen mit Covid-Patienten belegt sind. Dieser Wert lag in den vergangenen Tagen immer recht knapp unter diesem Grenzwert. Am 15. April waren 1.186 Betten belegt.

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Genesene erhalten Nachweis vom Gesundheitsamt

Elbe-Elster. Mit dem Inkrafttreten der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes vom 9. Mai 2021, wurden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Diese Gleichstellung hat zur Folge, dass bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, wie beispielsweise der Besuch beim Friseur, in bestimmten Geschäften oder bei Kultur- und Freizeitaktivitäten, nun auch dieselben Erleichterungen und Ausnahmen für Geimpfte und Genesene gelten, wie bisher für negativ getestete Personen. Wichtig: Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie die Einhaltung von Abstandsgeboten bleibt auch für Geimpfte, Genesene und negativ getestete Personen weiterhin Pflicht. Als Nachweis für den Status Genesene wird ein positiver PCR-Test (oder ein anderer Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt, benötigt. Hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheitssymptome gelten. Dazu gehören Atemnot, Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust. Genesene, die aktuell nicht im Besitz Ihres positiven PCR-Nachweises sind, können über genesenennachweis@lkee.de den Nachweis beantragen. Die Bearbeitung erfolgt nach Eingang zeitnah.  Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen. Der Nachweis einer vollständigen Impfung erfolgt über die Impfdokumentation. Das kann entweder der Eintrag ins gelbe Impfbuch sein, der Nachweis, den man beim Arzt oder im Impfzentrum erhalten hat – oder später auch der digitale Impfnachweis. Auch ausländische Impfzertifikate werden anerkannt. Voraussetzung ist aber, dass die Person mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff geimpft wurde. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man auch hier keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Mit dem Inkrafttreten der neuen COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (kurz: SchAusnahmV) des Bundes vom 9. Mai 2021, wurden Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt. Diese Gleichstellung hat zur Folge, dass bei bestimmten…

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